(openPR) Sammeln oder doch lieber genussvoll trinken, das ist hier die Frage, die sich mit Blick auf das Thema 'Spirituosen als Wertanlage' stellt. In Zeiten niedriger Zinsen in Folge der weltweiten Finanzkrise scheinen Spirituosen eine buchstäblich hochprozentige und äußerst wertstabile Form der Geldanlage zu sein, die immer mehr Menschen in Anspruch nehmen. Und Raritäten bzw. Antiquitäten wie Schmuck, Porzellan oder alte Weinflaschen üben seit jeher eine große Faszination auf Menschen aus, dies sogar dann, wenn sie sich eigentlich nicht für solche Dinge interessieren. Insofern muss man kein leidenschaftlicher Wein- oder Whiskeytrinker sein, um mit solchen Spirituosen gutes Geld verdienen zu können. Eine durchdachte Strategie, das nötige Kleingeld sowie Grundkenntnisse des Marktes sind allerdings von Nöten, um am Ende nicht mit leeren Flaschen dazustehen. Im folgenden Beitrag sollen alle relevanten Faktoren und aktuelle Entwicklungen beleuchtet werden.
Alkohol als 'hochprozentige' Anlageform: Trends, Kontext und Marktentwicklungen
Auch für Kenner ergibt sich nur äußerst selten die Chance, eine kostbare Rarität wie einen Bowmore 1964 CA oder einen Cognac Frapin Cuvée 1888 zu erwerben. Für letzteren werden aktuell Preise von ca. 6500 US Dollar gehandelt, sodass sich selbst bei wohlhabenden Inhabern die schon aufgeworfene Frage stellt, ob der gute Tropfen genossen oder zu einem späteren Zeitpunkt gewinnorientiert verkauft wird. Dies ist in Anbetracht der Wertstabilität eine attraktive Option mit wenig Risiko im Vergleich zu traditionellen Formen der Geldanlage. Seit der großen Finanzkrise und dem damit verbundenen Vertrauensbruch kehren viele Anleger risikoreichen Anlageformen den Rücken zu. Dies erklärt, warum ein wahrer Run auf wertstabile Anlageformen wie Gold, Silber oder auch Alkohol zu vernehmen ist. Im Gegensatz zu Aktienfonds kann man eine Flasche alten Wein eines Spitzenjahrganges in den Händen halten und selber über den Verkauf bestimmen. Andere Anlageformen präsentieren sich demgegenüber als virtuell und sehr viel risikoreicher. Und mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche ist der gewinnbringende Verkauf nicht unbedingt ein Muss, schließlich steht auch die Option im Raume, die Flasche zu öffnen und den Inhalt zu genießen. Damit eine Spirituose einen gewissen Sammlerwert erlangt, kommt es neben dem Jahrgang vor allem auch auf eine limitierte Stückzahl an. Ist die Brennerei im Falle von Spirituosen schon geschlossen, so lässt sich der Wert in der Regel nochmals erhöhen. Grundsätzlich besteht der Vorteil von Spirituosen als Wertanlage darin, dass der Wert über die Jahre steigt und dies sogar noch weitaus stärker, je weniger Flaschen eines Jahrganges noch vorhanden sind. Wer also nicht direkt an der Börse in die Aktien von weltweiten Spirituosenherstellern (die 5 größten haben wir in einem anderen Beitrag vorgestellt) investieren will, erwirbt einen seltenen Tropfen und öffnet die Flasche nicht.
Beispiel Whiskey: Schlüsselfaktoren für diese hochprozentige Form der Geldanlage
Ohne ein gewisses Grundwissen ist es schwierig, mit Spirituosen Geld zu verdienen. Auch muss eine gewisse Kapitalbasis vorhanden sein, schließlich müssen die Flaschen erst gekauft werden. Zudem müssen die Flaschen sicher und unter optimalen Bedingungen gelagert werden, um die Qualität und somit den späteren Verkaufspreis nicht negativ zu beeinflussen. Wer sich eine Sammlung an hochpreisigen Spirituosen zusammenstellt, lagert mitunter hohe Werte im heimischen Keller. Um Risiken zu minimieren, ist über eine entsprechende Versicherung nachzudenken. Neben Einbrüchen ist auch an Naturkatastrophen zu denken. Experten raten mit Blick auf Whiskey dazu, nur Originalabfüllungen zu kaufen, die direkt vom Hersteller kommen. Dies ist eine Grundvoraussetzung für eine positive Wertentwicklung im Laufe der Jahre. Ein weiterer Faktor für eine hochprozentige Wertanlage ist, dass nur eine limitierte Auflage auf den Markt gebracht wird. Sobald alle Flaschen vergriffen, steigt der Wert. Insofern muss es nicht immer ein 60 Jahre alter Wein sein, um recht schnell eine attraktive Rendite zu erzielen. Generell sind bekannte Marken wie Bowmore, Highland Park oder Glenmorangie von Vorteil, da sie weltweit auf ein großes Fachpublikum stoßen. Die große Nachfrage kann demnach die Wertentwicklung sehr positiv beeinflussen. Und letztlich spielt die Marke und die damit einhergehende Qualität eine Schlüsselrolle für den zu erzielenden Preis. Experten schätzen, dass Whiskey in den nächsten 10 bis 15 Jahren sehr wertstabil und profitabel sein wird. Dazu passt, dass die schottische Spirituosenindustrie in den letzten Jahren zur Ausweitung der Produktion so viel wie seit 150 Jahren nicht mehr investiert hat. Die Grundvoraussetzungen für eine profitable Wertanlage mit Nachhaltigkeit sind somit gegeben.
Wein als alternatives Anlageobjekt
Etwas weniger hochprozentig, aber nicht weniger lukrativ präsentiert sich Wein als Anlageobjekt. Mit börsenähnlichen Indizes wie dem Liv EX 100 werden bestimmte Spitzenweine gehandelt, sodass die Preisentwicklung transparent verfolgt werden kann. Wer sich einen Überblick über Spitzenweine, deren Preise und Entwicklung verschaffen möchte, ist gut beraten, sich diese Indizes anzuschauen. Zu beachten ist aber, dass sich Normalverdiener hochpreisige Spitzenweine meistens nicht erlauben können oder wollen. Wer einen Spitzenjahrgang später mit einer attraktiven Rendite verkaufen will, muss zunächst den hohen Kaufpreis aufbringen und den Wein dann unter perfekten Bedingungen lagern. Ohne eine professionelle Lagerung kann eine gewinnbringende Veräußerung nicht erreicht werden. Dies verdeutlicht, dass fundierte Expertenkenntnisse vorhanden sein müssen. Und natürlich entstehen durch die Lagerung und ggf. Kühlung des Weins weitere Kosten, sodass diese Option für den Otto-Normalverbraucher eher nicht geeignet ist. Alte Jahrgänge, die nur noch in geringer Stückzahl vorhanden sind, lassen sich in der Regel zu hervorragenden Preisen verkaufen. Echte Kenner aber, die über einen gut sortierten Weinkeller verfügen, tun sich oft schwer damit, eine solche Rarität zu verkaufen. Mit Blick auf die Lagerung sind Spirituosen wesentlich pflegeleichter, da sie beständiger gegenüber Temperatur- und Lichteinflüssen sind. Insofern ist diese Anlageform für Anfänger sicherlich empfehlenswerter, da auch eine teure Flasche mit einem Preis von 200 bis 300 Euro noch erschwinglich ist. Verkauft man diese beispielsweise 1 Jahr später für 50 Euro mehr, so wird pro Flasche eine attraktive zweistellige Rendite erzielt. Bei traditionellen Anlageformen müsste man hierzu schon ein sehr hohes Risiko eingehen, das sich mit Blick auf die jüngste Vergangenheit meistens nicht auszahlt.
Fazit und Ausblick: strategische Überlegungen zum Aufbau einer profitablen Sammlung
Ohne ein gewisses Grundwissen sollten sich Laien nicht an das Anlageprojekt 'Spirituosen' wagen. Aber das Internet bietet vielfältigste Informationsmöglichkeiten und die eigene Sammlung kann auf diesem Wege zu einem späteren Zeitpunkt einer weltweiten Käuferschaft zugänglich gemacht werden. Wer hohe Renditen erreichen will, sollte sich edle Tropfe in geringer Stückzahl sichern, deren baldige Verknappung zu einer Preissteigerung führt. Das dabei entstehende Risiko ist sehr gering, da der Preis für hochwertige Spirituosen äußerst stabil ist. Wesentlich größer ist in dieser Hinsicht das Risiko von Diebstählen oder Schäden durch Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen. Ein sehr sicheres Anlageobjekt für unerfahrene Interessenten sind Whiskeyflaschen aus bereits geschlossenen Brennereien (man denke hier etwa an Macallan oder Port Ellen Annual Release). Wer größere Summen erzielen will, muss neben der Investitionsbereitschaft für mehrere Flaschen auch Geduld mitbringen, denn oftmals dauert es Jahre, bis eine große Wertsteigerung entsteht. In Einzelfällen lassen sich auch schneller attraktive Gewinne erzielen. Natürlich besteht auch zu jeder Zeit die Möglichkeit, Flaschen zu einem früheren Zeitpunkt mit einem geringeren Gewinn zu verkaufen, sofern das in Spirituosen gebundene Geld benötigt wird. Was das strategische Vorgehen angeht, so sollten sich Investoren eine Obergrenze setzen, die sie jährlich oder monatlich ausgeben möchten. Das Risiko kann gestreut werden, indem verschiedene Flaschen gekauft werden. Der gemittelte Durchschnitt ergibt in der Regel höhere Renditen als beim Kauf nur einer Sorte eines Herstellers. Verluste sind eigentlich ausgeschlossen, wenn die Flaschen professionell gelagert werden, sodass sich die Qualität nicht ändert, wobei beim Wein solche Reifungsprozesse wiederum vorteilhaft sein können. Und wer sich nicht dazu überwinden kann, einen edlen Tropfen zu verkaufen, kann diesen immer noch genießen. Ein 'hochprozentiges' Anlageerlebnis stellt sich dann so oder so ein. Lassen Sie sich ganz in diesem Sinne auf mySpirits.eu von hochwertigen Qualitätsspirituosen inspirieren...











