(openPR) Die Kombination aus Apothekenrobotern und Rohrpostsystem ermöglicht die vollautomatische Kommissionierung sowie den vollautomatischen Transport von Arzneimitteln und bietet lückenlose Dokumentation sowie Rückverfolgbarkeit.
Viele Krankenhäuser verfügen über ein Rohrpostsystem und nutzen die Vorteile eines raschen und sicheren Transports von Laborproben, Blutkonserven oder Dokumenten. In Kombination mit Apothekenrobotern können im Speziellen Krankenhausapotheken von einer Rohrpostlösung profitieren. Apothekenroboter sorgen dafür, dass Medikamente zu Einzeldosen geschnitten, laut Verschreibung individuell zusammengestellt und an das Rohrpostsystem zum Transport übergeben werden. Alle Schritte werden dabei im IT System des Krankenhauses dokumentiert. So kann sich das Personal auf seine Kernaufgaben konzentrieren, Fehlerquellen werden minimiert und die Qualitätskontrolle wesentlich erleichtert.
EINZELN VERPACKTE DOSEN SICHER TRANSPORTIERT
Ein Apothekenroboter schneidet jeglichen Medikamentenblister in Einzeldosen (Unit Dose). Der Vorteil dieses Unit Dose Systems ist zum einen, dass die Medikamente in ihren Blistern bleiben, also nicht etwa im Reinraum erst entpackt und zur weiteren Verarbeitung manuell aufbereitet werden müssen. Zum anderen können von den Patienten nicht eingenommene Medikamente wiederverwendet werden. Die Einzeldosen werden von einem weiteren Apothekenroboter der Verschreibung entsprechend vorbereitet. Bis zu 10 Einzeldosen kann er mit einem Plastikring zusammenfassen. Abschließend werden die Medikamente mit einem Barcodezettel versehen, der die Medikamente als auch den Patienten selber identifiziert, sowie an das Rohrpostsystem zum Transport übergeben.
VOM TABLET DIREKT ZUM PATIENTEN
Die Verschreibung erfolgt via Tablet oder PC. Eine IT Schnittstelle sorgt dafür, dass der Apothekenroboter die Verschreibungen vollautomatisch verarbeiten kann. Die an das Rohrpostsystem übergebenen Medikamente werden rasch und sicher zu den verschiedenen Stationen transportiert. Das Rohrpostsystem sorgt dafür, dass auch auf spontanen Medikamentenbedarf rasch reagiert werden kann. Eine Überholfunktion ermöglicht es, dass Notfallsendungen alle bereits getätigten Rohrpostsendungen überholen können. Jede Krankenhausstation ist dabei mit zumindest einer Rohrpostempfangsstation ausgestattet. Ein Display an der Station zeigt den Status der Medikamentensendungen an. Um sicherzustellen, dass nur autorisiertes Personal Zugang zu den Medikamenten hat, können diese ausschließlich mittels ID-Karte aus der Rohrpoststation entnommen werden. Die mit einem Barcodezettel versehenen Medikamente werden von den Schwestern an die Patienten verteilt, wo ein Abgleich des Barcodezettels mit dem Identifikationsarmband des Patienten erfolgt.
REDUKTION VON FEHLERQUELLEN ERHÖHT PATIENTENSICHERHEIT
Da alle Schritte von der Verschreibung bis hin zur Ausgabe der Medikamente automatisiert werden, werden vor allem menschliche Fehlerquellen minimiert. Dies trägt wesentlich zur Steigerung der Patientensicherheit bei. Die Dokumentation im IT System des Krankenhauses sorgt dafür, dass alle Schritte zu jeder Zeit transparent einsehbar sind. Dies gibt auch dem Personal mehr Sicherheit. Die Rückverfolgbarkeit sorgt für Transparenz in der Warenwirtschaft. Dies erleichtert zum einen die Inventur, zum anderen können Lagerbestände optimiert werden.
DIE VORTEILE EINER VOLLAUTOMATISIERTEN KRANKENHAUSAPOTHEKE AUF EINEN BLICK:
- Automatisierung aller Prozesse – von der Verschreibung bis zur Ausgabe an den Patienten
- Mehrstufiges Kontrollsystem für lückenlose Rückverfolgbarkeit
- 24/7 verfügbarer, effizienter & sicherer Transport von Einzeldosen via Rohrpost
- Entlastung & effizienterer Einsatz von Apotheken- und Stationspersonal
- Reduktion von Fehlerquellen bei der Medikamentenvergabe
- Reduktion der allgemeinen Kosten für Medikamentenausgabe & Warenwirtschaft












