(openPR) Gleich zwei Mal wurde der Autor Karl Theodor Paschke mit seinem Buch „Apfelindianer“ im Mai in den Medien besprochen. Spiegel Online rezensierte das Buch im Rahmen einer Jazz-Reportage über den Sänger Gregory Porter und auch die Mitarbeiterzeitung des Auswärtigen Amtes präsentierte das Buch eines ihrer bekanntesten ehemaligen Mitarbeiter äußerst umfangreich.
Der frühere UN-Generalsekretär beeindruckt die Rezensenten seines Werkes, welches im Januar 2015 im public book media verlag erschienen ist, gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen reiste er in den Jahren 1981 bis 84, während er als Pressesprecher von Hans-Dietrich Genscher tätig war, mit seinem Altsaxofon um die Welt und kann deshalb seine kulturellen, aber auch gesellschaftlichen Erfahrungen in den Text einfließen lassen. Auf der anderen Seite beleuchtet er den „Werdegang eines jungen Ureinwohners im Amerika des 20. Jahrhunderts“, wie der Untertitel ankündigt, und kreiert auf diese Weise ein erstaunliches Bild eines besonders tapferen Volkes – des Volkes der Indianer.
Jahrelang haben sich die Ureinwohner Amerikas abgemüht, der Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit zu entkommen, weshalb das optimistische Portrait des Protagonisten Keanu Whiteriver im Stile des „amerikanischen Traums“ umso bewundernswerter und ermutigender zu lesen ist. Als Angehöriger des Assiniboin-Stammes wächst er in schlichten Verhältnissen auf, kann sich in der Schule aber gut behaupten. Als er nach dem Abschluss Jura studiert und als Anwalt die Interessen der Indianer vertritt, ist der Aufstieg komplett. Im zweiten Teil des Buches wird dem Leser dann mittels einer Odyssee Whiterivers, der leidenschaftlicher Saxofonist und Klarinettist ist, durch New Orleans, der Wiege des Jazz, ein beeindruckender Einblick in die musikalischen Vorlieben des Autors selbst gewährt.
Autor beeindruckt mit Erfahrung und Leidenschaft
Karl Theodor Paschke hat mit „Apfelindianer“ ein besonders politisches, aber auch äußerst persönliches Buch veröffentlicht. Indem er die Leser Amerika durch die Augen eines Ureinwohners betrachten lässt, wirft er ein ganz neues Licht auf die Vereinigten Staaten, welches gleichermaßen kritisch aber auch verträumt ist. Er reflektiert soziale Gegebenheiten und politische Umwälzungen im Zusammenhang mit Minderheiten, liefert seinem Publikum aber auch eine feinsinnige Hommage an seine Leidenschaft – die Jazzmusik. Diese Leitthemen werden dem Leser bereits eingangs auf dem Cover des Buches mittels schlichter Handzeichnungen vorgestellt.
Und so erscheint das Werk als sympathisches Gesamtpaket – fundiert, anschaulich und faszinierend. Karl Theodor Paschke gewinnt und verdient auf jeden Fall sein Publikum.
Karl Theodor Paschke
Apfelindianer
public book media verlag
727 S., Softcover
€ 24,90 • sFr 29,80
ISBN 978-3-86369-236-0



















