(openPR) Der gelebte Spagat zwischen Anforderungen, Erfolgsdruck und Personalmangel.
# Ist ein Outsourcing ganzer IT-(Teil-)Bereiche immer sinnvoll und nicht auch mit dem Verlust erfolgskritischer Geschäftsprozesskompetenz verbunden?
# Wie lösen Unternehmen den Konflikt zwischen notwendiger Projektrealisierung und (Personal-)Kostenbewusstsein?
#Welche Lösungskonzepte sind flexibel, erfolgreich und risikoarm?
Kempen, 02. Mai 2006
Das vorliegende Studienprojekt will im Rahmen einer Online-Befragung und mit ergänzenden Experteninterviews dazu beitragen, den aktuellen Stand in den Unternehmen zum Thema IT-Projekte und der projektbezogenen Beschaffung von IT-Fachkräften transparent zu machen. Es geht hierbei um grundsätzliche Fragestellungen, wie beispielsweise:
> Vor welchen Herausforderungen stehen die Business- und IT-Verantwortlichen?
> Wie gehen Unternehmen mit der Situation „Fehlende IT-Fachkräfte“ um?
> Welche Lösungswege werden von den Unternehmen erfolgreich eingeschlagen?
Unser Dankeschön an alle Studienteilnehmer: Jeder aktive Teilnehmer erhält den Studienbericht auf Wunsch kostenfrei zugeschickt.
>> Den Online-Fragebogen können Sie unter dem folgenden Internet-Link aufrufen: www.object55.de/fragebogen
## Thematischer Hintergrund und Motivation zur Studie
Unternehmen stehen nicht nur in Deutschland vor der ständigen Herausforderung den Mangel an IT-Fachkräften zu überbrücken, um auch weiterhin dringend notwendige IT-Projekte im eigenen Unternehmen erfolgreich umzusetzen. Allerdings möchten viele Unternehmen ihre in den letzten Jahren gewonnene Flexibilität in Personalfragen nicht verlieren und auch zukünftig keine unnötigen Personalkostenblöcke mit neuen Festanstellungen von hochspezialisierten IT-Experten aufbauen.
Dieser Konfikt aus fachlicher Notwendigkeit und unternehmerischer (Kosten-)Vorsicht wird immer mehr durch ein gezieltes Outsourcing „auf Zeit“ von
IT-Projektleistungen gelöst.
Aktuelle Studienergebnisse der Kienbaum Consulting belegen, dass über 72 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen bereits einen oder mehrere IT-Teilbereiche an externe Dienstleister komplett ausgelagert haben. Ziel sei es, sich wieder verstärkt auf das eigene Kerngeschäft zu konzentrieren. Und weil die IT nun einmal einen großen Kostenblock im Unternehmen einnimmt, liegt es nahe hier Einsparungen quasi von heute auf morgen zu realisieren. Kritisch bleibt jedoch zu hinterfragen, ob es wirklich sinnvoll ist, sich von dem scheinbaren IT-Ballast vollends zu trennen?
Ein ganz klares „Ja“, wenn es sich um das so genannte „IT-Tagesgeschäft“ handelt. Hier lassen sich bei den IT-Kosten ganz klar Skaleneffekte realisieren, die externe Dienstleister recht schnell erbringen können. Doch wie sieht es aus, wenn von dem Outsourcing geschäftskritische Prozesse betroffen sind, die zu einem großen Teil den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ausmachen?
Führt das IT-Outsourcing zu einem Kompetenzverlust im eigenen Unternehmen?
Einige Unternehmen verbinden mit dem Outsourcing ganzer IT-Aufgaben auch die reelle Gefahr des Kompetenzverlustes. Ist es wirklich sinnvoll alles auszulagern, um vermeintlich an IT-Kosten einzusparen? Wird mit jedem „All-Inclusiv-Outsourcing“ nicht auch die unmittelbare Abhängigkeit von Dritten ständig erhöht?
Ziel sollte es doch sein, dass Unternehmen wenigstens in strategischen Fragestellungen weiterhin IT-Kompetenz selber vorhalten. Es geht darum, die IT-Kernkompetenz von geschäftskritischen Prozessen zu behalten, prozesstechnische und technologische Zusammenhänge weiterhin selber zu erkennen und die notwendigen IT-Prozessunterstützungen strategisch sinnvoll einzusetzen. Unternehmen dürfen sich von daher der Projektverantwortung bei besonders kritischen Geschäftsprozessen nicht entziehen. Der Erfolg im Geschäftsprozess bleibt letztendlich von der Qualität und der „Passgenauigkeit“ der dahinter liegenden IT-Lösungen abhängig. Die Sicherstellung dieses abgestimmten Zusammenspiels ist aus unserer Erfahrung eine der wichtigsten Kernkompetenzen eines Unternehmens.
Doch wie können punktuelle Projektaufgaben schnell und erfolgreich umgesetzt werden? Mit welchem Personal, zumal das jeweils benötigte projektspezifische Know-how je nach Aufgabenstellung immer wieder ein anderes ist? Können Unternehmen überhaupt zu jeder erfolgskritischen IT-Fragestellung immer eigene qualifizierte IT-Mitarbeiter vorhalten?
Es geht darum, strategische Prozessentscheidungen mit dem damit verbundenen Know-how der jeweiligen Zusammenhänge als fachliche Kernkompetenz intern im Unternehmen zu halten. Die Umsetzung kann jedoch auch von externen Fachkräften erfolgen, die die sofort notwendige Technologie- und Umsetzungserfahrung mitbringen. Dies spart eigenes Personal, Zeit und letztendlich auch Kosten.
Das aktuelle Studienprojekt der Object ´55 Informationssysteme GmbH „Erfolgs- und Risikofaktor IT-Projekt“ will zu mehr Klarheit beitragen und den Status Quo in den Unternehmen abbilden.
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