(openPR) Nach dem erfolgreichen Auftakt 2013 geht das Messedoppel Küchenwohntrends & möbel austria dieses Jahr in die zweite Runde. Vom 6. bis 8. Mai präsentieren sich im Messezentrum Salzburg 196 Hersteller und zeigen ihre Produkte im Bereich Küche, Essen, Wohnen und Schlafen. Die Österreichische Möbelindustrie ist mit neun Unternehmen stark vertreten und unterstreicht damit die Bedeutung der Fachmesse. DAN Küchen und ewe präsentieren ihre neuesten Küchenmodelle, Joka und sedda zeigen Sofas und Betten, Elastica, sembella und Optimo stellen Matratzen, Lattenroste und Schlafsysteme vor, von Villeroy & Boch gibt es Küchenspülen und Armaturen. Innovationskraft, Nachhaltigkeit und hochwertiges Design prägen alle Entwürfe und stehen beispielhaft für die hohe Qualität der österreichischen Produkte. Wir stellen Ihnen die aktuellen Trends vor:
1. Schlafen: natürlich & gesund, ergonomisch & komfortabel
Der Wunsch nach einem gesunden, erholsamen Schlafs ist eines der Hauptargumente, wenn es daran geht, sich ein neues Bett anzuschaffen. Schließlich trägt er wesentlich zu Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit bei. Zu einem gesunden Schlaf gehören einerseits die richtigen Materialien, andererseits das ergonomische Zusammenspiel von Bett, Lattenrost und Matratze. Viele Unternehmen bieten ganze Schlafsysteme mit perfekt aufeinander abgestimmten Elementen an.
Dabei setzen sie vermehrt auf natürliche und nachhaltig hergestellte Materialien wie Holz, Naturlatex oder Wolle, die für ein wohltuendes und hygienisches Schlafklima sorgen. Bei den Matratzen gibt es auch anti-allergene Modelle aus Kaltschaum mit höchster Atmungsaktivität, die optimal auf die Ansprüche von Allergikern zugeschnitten sind. In Punkto Ergonomie sind die neuen Bettsysteme so konzipiert, dass sie den Körper in jeder Schlafposition bestmöglich stützen – z.B. durch Matratzen aus 100 % Naturlatex, die perfekten Liegekomfort garantieren. Auch Matratzen aus handgeflochtenen Kaltschaumstegen gewährleisten durch die hohe Punktelastizität eine hervorragende Anpassung und stellen eine gute Durchlüftung sicher. Neu ist zudem ein Wechseldruck-Entlastungssystem im Schulterbereich. Hier ermöglichen speziell konzipierte Rollenmodule bei Belastung eine gleichzeitige erhöhte Stützung der oberen Halswirbelsäule, was ein ergonomisch richtiges Liegen in Seitenlage garantiert.
Dank ihres hohen Schlafkomforts sind Boxspringbetten nach wie vor gefragt. Für Menschen, die generell einen weichen Liegekomfort bevorzugen, bieten sie im Vergleich zu gewöhnlichen Lattenrostbetten mehrere Vorteile. Der modulare Aufbau aus gefedertem Untergestell – dem Boxspring, der den Lattenrost ersetzt – und Matratze sorgt für eine höhere Abfederung der Bewegungen sowie eine ausreichende Luftzirkulation und somit mehr Hygiene. Die Matratze passt sich flexibel den Köperkonturen an, wirkt druckentlastend und stützt die Wirbelsäule. Optional kann das Bett noch mit einem Topper ausgestattet werden, durch den sich das individuelle Schlafgefühl feiner steuern lässt. Die Auflage besteht beispielsweise aus Kaltschaum, Visco-Schaum oder Latex. Neu sind Topper aus hochelastischem Gel und luftdurchlässigem Schaum, die für spürbar mehr Druckentlastung, Körperunterstützung und Atmungsaktivität sorgen.
Mit einer Sitzkantenhöhe von 50-70 cm sind Boxspringbetten in der Regel höher als gewöhnliche Betten und so vor allem auch für ältere Menschen geeignet, da die Höhe das Aufstehen aus dem Bett erleichtert. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Boxspringbetten aus natürlichen Materialien bzw. Natur-Betten mit Boxspring-Komfort. Auch metallfreie Varianten sind hier möglich.
Dass bei allem Komfort und der hohen Funktionalität von Betten und Schlafsystemen das Design nicht zu kurz kommt, machen die Mitgliedsfirmen der Österreichischen Möbelindustrie auf der küchenwohntrends & möbel austria einmal mehr deutlich.
2. Wohnen und Essen: funktional und gemütlich
Als neue Gemütlichkeit wird der Trend bezeichnet, der sich durch alle Wohnbereiche zieht: Das Zuhause als Ort der Entspannung und des Rückzugs will man sich so schön wie möglich gestalten – natürlich mit allem Komfort, den moderne Technik so bietet. Dass Funktionalität und Komfort perfekt Hand in Hand gehen und sich dabei noch mit schönem Design verbinden, beweist zum Beispiel die neue Generation von Schlafsofas. Tagsüber überzeugen sie mit hohem Sitzkomfort, nachts werden aus den trendigen Polstersofas dank modernster Auszugssysteme im Handumdrehen gemütliche Einzel- oder Doppelbettlösungen. Integrierte Schonbezüge sorgen nicht nur für mehr Hygiene, sondern auch für gesteigerten Schlafkomfort. Als besonderes Highlight werden Schlafsofas mittlerweile bereits mit integrierten Infrarot-Tiefenwärme-Systemen angeboten. Eingebaute Heizmatten machen aus dem Sofa eine gemütliche Entspannungszone. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Heizsystemen: Die Wärmeeinheiten sind gegen Überhitzen gesichert und produzieren keinen Elektrosmog.
Auch in der Küche, die immer mehr als ganzheitlicher, wohnlicher Lebensraum konzipiert wird, kommt es auf höchste Funktionalität an, die bequemes, ergonomisches Arbeiten ermöglicht. Dazu zählt zum einen die ideale Konfiguration der Küchenmöbel, abgestimmt auf individuelle Arbeitsabläufe. Durchdachte Details und flexible Ordnungssysteme, variable Elemente und verschiedene Öffnungsfunktionen sowie praktische Eck- und Nischenlösungen bieten zudem für jeden Bedarf die passende Lösung. Großräumige Laden und Apothekerschränke schaffen Stauraum und sorgen für Ordnung. Erleichtert wird der Alltag in der Kochwerkstatt auch durch innovative Technik und hochwertige Geräte, wie Sound- oder Kaffeemodule, die teilweise sogar direkt in die Küche integrierbar sind. Daneben spielen auch praktisch und flexibel gestaltbare Armaturen und Spülen eine wichtige Rolle. Neu im Sortiment sind hier z.B. Keramikspülen, die es in verschiedenen Ausführungen und Einbauvarianten gibt. Auch flächenbündig eingebaute Küchenspülen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Diese sind nicht nur besonders leicht zu reinigen, sondern auch ein Designhighlight in jeder Küche.
3. Nachhaltigkeit: ökologisch einwandfrei
Eine große Rolle in allen Wohnbereichen spielt nach wie vor das Thema Nachhaltigkeit. Viele Unternehmen verwenden nicht nur ökologisch einwandfreie, natürliche Materialien sondern achten auch auf eine nachhaltige Produktion. Konkret bedeutet das einen ressourcenschonenden Umgang mit Rohstoffen, die Verwendung von erneuerbaren Energien, eine schlanke und durchdachte Produktion für maximale Materialeffizienz und Kooperationen mit lokalen Lieferanten. Im Einklang mit Natur und Mensch entstehen so umweltfreundliche Produkte, die einen Beitrag zum nachhaltigen Konsum leisten.
4. Farbe: Wohnen wird bunt
Schluss mit der Eintönigkeit: 2015 ist bunt! Im Wohnbereich kommen einerseits kräftige Farben wie Rot, Pink, Violett, Orange oder Gelb zum Einsatz – als Kontrast dienen z.B. ein helles Türkis oder Blau in verschiedenen Nuancen. Wenn es etwas dezenter sein soll, kombiniert man diese mit abgemilderten, pastelligen Tönen – z.B. Hellblau, Graugrün, Senfgelb, Lachsorange oder Beige.
Auch in Küche und Bad werden durch starke Farben Akzente gesetzt, auch wenn Weiß nach wie vor sehr beliebt ist. Farbige Glaselemente und Fronten beispielsweise brechen helle oder naturfarbene Küchen gekonnt auf und verpassen ihnen einen modernen Look. Neben dem Standard-Sortiment in klassischem Weiß, Creme und Grau bieten auch Hersteller von Spül- und Waschbecken nun farbenfrohe Alternativen an. Hochwertige Keramikspülen gibt es etwa in verschiedenen Farben und zum Teil auch mit Dekor – besonders Gelb und Blau schenken dem Interieur einen frischen Look. Insgesamt vollzieht sich damit ein weiterer Schritt in der Entwicklung weg von Bad und Küche als reinen Funktionsräumen hin zu vollwertigen Wohnräumen mit hoher Aufenthalts- und Wohnqualität.











