(openPR) Laut den kürzlich veröffentlichten Berechnungen des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hat sich der Anteil der Studierenden ohne Abitur oder Fachhochschulreife von 2007 auf 2013 fast verdreifacht. Auch die Fachhochschule Dresden – Private Fachhochschule gGmbH trägt entschieden zu dieser Entwicklung bei. So waren 2013 im Land Sachsen insgesamt 490 Studierende immatrikuliert, die ihre Hochschulzugangsberechtigung aufgrund ihrer Ausbildung, Berufspraxis oder einer Weiterbildung erhalten haben. Mit einem Anteil von fast 60 Studierenden war die FHD im Jahr 2013 die drittnachgefragteste sächsische Hochschule für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung.
Heute ermöglicht nicht nur das Abitur die Aufnahme eines Studiums. Mittlerweile haben alle Bundesländer ihre Zugangsbedingungen für beruflich Qualifizierte im Rahmen ihrer Hochschulgesetzgebung geöffnet. So ist es auch im Land Sachsen möglich über eine Berufsausbildung, Berufserfahrung oder einer Aufstiegsfortbildung den Zugang zu einem Studium zu erlangen. Allerdings ist die Studienaufnahme nur der erste Schritt der Weiterqualifikation. Wichtig ist, dass auch die Hochschulen Lehrkonzepte entwickeln, die die beruflichen Erfahrungen der Studierenden berücksichtigen und eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen.
Die Fachhochschule Dresden widmet sich seit 2012 den speziellen Bedürfnissen beruflich Qualifizierte. So berechtigen bestimmte berufliche Kompetenzen im Rahmen des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes nicht nur zum Studium, sondern werden teilweise auch das Studium angerechnet, was zu einer Verkürzung der Studiendauer führt. Weiterhin bieten berufsbegleitende Studiengänge die Möglichkeit, Arbeit und Studium zu kombinieren. Dabei setzt die FHD auf eine enge Verzahnung von theoretischen Lehrinhalten und alltäglicher Berufspraxis der Studierenden. „Unser Lehrkonzept berücksichtigt die besondere Situation Berufstätiger. Unsere Präsenzzeiten begrenzen sich auf zwei Wochenenden im Monat und sind für die Studierenden daher gut mit Beruf und Familie vereinbar.“ erläutert Dr. Manfred Adler, Kanzler der Fachhochschule Dresden.
Dass dieses Konzept immer mehr Anklang findet, zeigt der steigende Anteil Studierender ohne Abitur oder Fachhochschulreife. Nach aktuellen Berechnungen des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) war im Jahr 2013 die FHD mit einem Anteil von fast 60 Studierenden ohne schulischen Hochschulzugang eine der drei nachgefragtesten Hochschulen Sachsens. Zum Wintersemester 2014 hat sich der Anteil nochmals fast verdoppelt.
Gerade für Studieninteressierte, die eine Karriere im sozialen und pflegerischen Berufsfeld anstreben, hat sich die FHD als gute Adresse etabliert. „Derzeit erwerben mehr als ein Drittel unserer Studierenden berufsbegleitend ihren Bachelorabschluss in den Fachrichtungen „Sozialpädagogik & Management“ sowie „Pflege- & Gesundheitsmanagement“. Unter ihnen Erzieherinnen und Erzieher sowie Pflege- und Gesundheitsfachkräfte, deren Ausbildung auf das Bachelor-Studium angerechnet wurde.“ berichtet Dr. Dörte Görl-Rottstädt, Dekanin der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften. „Dieser neue Zugang zur Akademisierung eröffnet Berufserfahrenen Chancen auf vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten in allen Bereichen der sozialen und pflegerischen Arbeit.“, so Görl-Rottstädt weiter.
Bewerbungen für alle Studiengänge nimmt die Fachhochschule Dresden noch bis 15. Juli 2015 entgegen. Weitere Informationen zum Studienangebot unter www.fh-dresden.eu.






