(openPR) Das NO SHOW MUSEUM ist das erste Museum, das sich dem Nichts und seinen vielfaltigen Erscheinungsformen in der Kunst widmet. Seine Sammlung umfasst Werke und Dokumente von uber 120 namhaften internationalen Kunstlern und Kunstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts – u.a. Marina Abramovic, Joseph Beuys, Daniel Buren, Maurizio Cattelan, Marcel Duchamp, Ceal Floyer, Hans Haacke, Yves Klein, Piero Manzoni, Gianni Motti, Robert Rauschenberg, Man Ray, Robert Ryman, Richard Serra, Santiago Sierra, Andy Warhol und Remy Zaugg.
Die offizielle Eröffnungsfeier des Museums findet am FREITAG 29. MAI 2015 im Institut in Zürich statt (www.theinstitute.ch).
Programm:
18:00 Eröffnung – Apéro – Museumsshop –
SOUNDS OF NOTHING: Installation von Ben Moore (GB) mit Tonaufnahmen der NASA aus dem Weltall.
19:00 THE ART OF NOTHING (Talk). Einführung in die Kunst des Nichts von Andreas Heusser, Kurator des No Show Museums.
20:00 NIK BÄRTSCH PLAYS NOTHING (Konzert)
Der international bekannte Komponist und Pianist NIK BÄRTSCH gilt als "Zen-Meister des Jazz". Exklusiv für die Eröffnung des Museums spielt er nichts!
21:00 BEN MOORE: THE SCIENCE OF NOTHING
Einführung in die Wissenschaft des Nichts von Ben Moore, Professor für Astrophysik an der Universität Zürich und Direktor des Zentrums für Theoretische Astrophysik und Kosmologie.
22:00 COMPANY OF DANCERS ZURICH PERFORMS NOTHING. Tanzperformance unter der Leitung der renommierten Choreographin Paula Lansley (GB).
23:00 SELECTED NOTHING FILMS. Filmvorführung.
Pressekontakt:
Andreas Heusser,
Kurator / Direktor NO SHOW MUSEUM
www.noshowmuseum.com
E-Mail:

Telefon: +41 77 456 30 70
Postanschrift: No Show Museum / Institut, Elisabethenstr. 14a, 8004 Zürich
Über das Unternehmen
Über das Museum:
In der Moderne entwickelt sich das „Nichts“ zu einer ebenso eigenstandigen asthetischen Kategorie wie das Schone oder das Hassliche. In der kunstlerischen Auseinandersetzung mit dem (Nicht-)Phanomen „Nichts“ werden traditionelle Mittel der Formgebung in Frage gestellt und neue Moglichkeiten der raumlichen, zeitlichen und materiellen Gestaltung erprobt. Dabei wird das Nichts meist als Negation von Sein und Gegenstandlichkeit verstanden, obwohl sich das Nichts streng genommen nicht definieren lasst. Dass jeder Versuch der Beschreibung oder Versinnlichung zum Scheitern verurteilt ist, hat viele Kunstler des 20. Jahrhunderts umso mehr angespornt, sich intensiv mit Nichts und den Fragen seiner Darstellbarkeit zu beschaftigen. Das Resultat ist eine verbluffende Vielzahl von kunstlerischen Annaherungen, Zugangen, Strategien, Positionen und Werken. Die vielfaltigen Beitrage zum Nichts werden vom NO SHOW MUSEUM gesammelt, historisch aufgearbeitet und an Ausstellungen und Veranstaltungen prasentiert. So soll das Nichts als hochst facettenreiche und produktive Kategorie des Denkens und der Asthetik fur eine breite Offentlichkeit erlebbar werden.
Das Museum existiert nicht nur virtuell, sondern verfugt uber einen realen Prasentationsraum in Form eines umgebauten, begehbaren Busses. Das mobile Museum ist das Ergebnis des Versuchs, einen mobilen Kunstkontext zu (er)schaffen, der sich einerseits an etablierte Institutionen andocken kann, andererseits auch autonom besteht. Zudem bietet das mobile Museum die Moglichkeit, neue Regionen und Raume fur die Kunst des Nichts zu erschliessen. Es hat dann die Funktion eines Markierungselementes, mit dem ein beliebiger Ort als Ausstellungsgelande gekennzeichnet werden kann.