(openPR) Alle Jahre wieder… Viele Menschen haben in den vergangenen Wochen ein paar Fastentage eingelegt, damit möglichst alle Gifte aus dem Körper ausgeleitet werden – und auch Kilos sollten verschwinden. Schließlich erwacht jetzt die Natur zu neuem Leben und es ist ein natürliches Bedürfnis, dass der Körper nun nach Luft und Leichtigkeit verlangt. Überzeugte Hildegard von Bingen-Anhänger trinken nun wieder den berühmten Maitrunk. Dieser wird auf Weinbasis zubereitet und mit Frühlingswermutsaft und Honig verfeinert. Dieses wirklich wohlschmeckende Getränk wirkt gegen Verkalkung in den Adern, der Arteriosklerose, gegen Nierenbeschwerden und gegen schlechte Verdauung. Auch stärkt er die Augen und die Gelenke scheinen plötzlich wie „geölt“. Wer diese Kur einmal ausprobiert hat, freut sich stets im Frühling, dass es nun bald wieder Zeit für dieses Elixier wird. Denn von Mai bis Oktober trinken Hildegard-Fans jeden dritten Morgen ein gutes Schnapsglas voll. Und schon während das Elixier durch den Körper fließt, kann man die belebende Kraft bereits spüren.
Im Originaltext aus dem 12. Jahrhundert, von Hildegard verfasst, heißt es: „ …davon trinke von Mai bis Oktober nüchtern jeden dritten Tag. Das vertilgt die „Lanksucht“ und Melancholie in Dir und macht Deine Augen klar. Es stärkt das Herz und verhindert, dass Deine Lunge krank wird. Es wärmt den Magen und reinigt die Eingeweide und gibt gute Verdauung.“ (Hilegard von Bingen)
Mit Lanken ist der Teil zwischen Rippen und Beckengürtel gemeint, also die Nierengegend. Laut Hildegard ist die Niere das Altersorgan schlechthin. Nieren, die schlecht funktionieren, beschleunigen den Alterungsprozess, daher ist es unbedingt wichtig, schon in jungen Jahren dem unnötig einsetzenden Alterungsprozess des Körpers entgegenzuwirken. Zusammenhängend ergibt sich daraus eine Schädigung, die den gesamten Magen-Darm-Trakt betrifft und folglich auch das Herz. Schließlich filtern die Nieren nicht mehr alle Ausscheidungsprodukte, wodurch es im Blut, bzw. in den Gefäßen zu Kalkablagerungen kommt. Diese verhärten und verkrusten und damit wird einer Reihe von Krankheiten Tür und Tor geöffnet.










