(openPR) Berlin, 28.04.2015: Flüssigkeit tritt aus, Faserringe bekommen Risse und der Gallertkern drückt auf den Nerv – Das ist schmerzhaft. Ein Bandscheibenvorfall kommt plötzlich und ist extrem qualvoll. Allerdings leiden 85% der Deutschen unter Bandscheibenproblemen. Altersbedingte Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule lassen sich zwar nicht komplett verhindern, jedoch können die Auswirkungen abgemildert werden. Der BettenRiese hat die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung zusammengestellt.
Was passiert bei einem Bandscheibenvorfall?
Die Bewegungsfähigkeit der menschlichen Wirbelsäule wird durch 23 Bandscheiben gewährleistet. Diese dienen als Art Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln. Jede einzelne Bandscheibe besteht aus einem Gallertkern, der von einem festen Faserring umschlossen und zusammengehalten wird. In der Nacht saugen die Bandscheiben, wie Schwämme, die Flüssigkeit und die Nährstoffe aus der Gewebeflüssigkeit auf, um diese tagsüber bei Belastung wieder abzugeben.
Mit zunehmendem Alter und bei falscher Belastung sinkt der Wassergehalt der Bandscheibe. Die Folge ist, dass die Bandscheibe an Elastizität verliert und der Faserring Risse bekommt, wodurch sich der Gallertkern nach außen wölben kann. Durchbricht der Gallertkern den Faserring, kommt es zu einem Bandscheibenvorfall.
Was sind die Symptome von einem Bandscheibenvorfall?
Häufig stellen sich Rückenschmerzen ein, wenn ein Bandscheibenvorfall auftritt. Die Betroffenen verspüren dann beispielsweise einen plötzlichen Schmerz im Rücken, wenn Sie etwas heben oder sich vorbeugen. Dies kann ein Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall sein. Zudem verläuft im Bereich der Lendenwirbel der Ischiasnerv. Drückt der Bandscheibenvorfall auf diesen Nerv, so werden die Schmerzen bis ins Gesäß und die Beine ausgestrahlt. Man spricht hier von einem Hexenschuss. Zudem kann es aber auch zu einem Kribbeln oder sogar Lähmungen im Bereich der Beinmuskulatur kommen.
Was kann ich als Vorbeugemaßnahme tun?
Um die Auswirkungen abzumildern, können ein paar Vorbeugemaßnahmen helfen:
1.Treiben Sie regelmäßig Sport
Sportarten wie Wandern, Walking, Schwimmen und alle Arten von Gymnastik eignen sich sehr gut, um einen Bandscheibenvorfall vorzubeugen, weil diese für die nötige Mobilität des Rückens sorgen und diese gleichzeitig nicht zu schwer belasten.
2. Achten Sie auf Ihre Sitzhaltung
Besonders im Büroalltag sitzt man meist stundenlang am Schreibtisch. Wichtig ist hierbei möglichst aufrecht zu sitzen und einen Stuhl in normaler Sitzhöhe zu verwenden. Wechseln Sie ab und zu die Sitzposition, um Verkrampfungen und Verspannungen vorzubeugen.
3. Meiden Sie eine Überbelastung der Wirbelsäule
Eine Ursache für einen Bandscheibenvorfall ist die Überbelastung der Wirbelsäule, die auftreten kann, wenn Sie schwer heben. Wenn Sie schwere Lasten heben müssen, nutzen Sie die Kraft der Beine und gehen Sie in die Knie.
4. Der extra BettenRiese-Tipp:
Auch die richtige Matratze ist wichtig für die Regeneration der Bandscheiben. Wenn diese jedoch bereits durchgelegen ist oder einfach nicht genügend Entlastung für den Rücken bietet, können sich die Bandscheiben in der Nacht nicht regenerieren. Wer nicht direkt eine neue Matratze kaufen möchte, sollte ein großes Badetuch mehrmals falten und es zwischen Lattenrost und Matratze, auf höhe der Lendenwirbel, legen. Durch die dadurch entstandene Erhöhung wird die Wirbelsäule in der Nacht entlastet.









