(openPR) Warum sind einige Marken so mächtig?
Warum sind sie es generationsübergreifend und über Jahrzehnte? Und warum schaffen es andere Marken nicht, trotz qualitativ gleichwertiger oder sogar hochwertigere Produkte oder Dienstleistungen?
Die Antwort ist: Die Macht der Marke ersetzt vernünftige Entscheidungskriterien durch emotionale. Das bedeutet: Erfolgreiche Markenführung und nachhaltige Markenbildung hängen vor allem davon ab, ob man Menschen überzeugen kann.
1997 gab es weltweit ca. 2,5 Millionen Markeneintragungen, 2012 waren es schon mehr als 10 Millionen - Die Märkte sind heute entsprechend gesättigt, die meisten Produkte und Dienstleistungen befinden sich im starken Wettbewerb und werden gleichzeitig immer austauschbarer. Die Erklärung dafür, warum ein Produkt oder eine Dienstleistung einzigartig ist, lässt Einkaufsabteilungen ihre Entscheidung deshalb oft über den Preis treffen. Dennoch schaffen es gut geführte Marken, Vertrauen aufzubauen, Premiumpreise durchzusetzen und Markenloyalität für den Wiederkauf oder die Weiterempfehlung zu geben. Grund dafür ist: Eine starke Marke ist nicht nur geschützt durch ihr Warenzeichen, sondern vor allem durch eine strategisch aufgebaute Markenbildung, die dazu führt, dass sie sich im immer schwierigeren globalen Markt durchsetzen kann.
Die strategische Markenbildung arbeitet mit einem ganzheitlichen Unternehmensansatz und beruht auf drei Säulen: Makropositionierung, Mikropositionierung und den Leistungsprozessen. Sie sind essentiell für eine durch Markenwerte geprägte Unternehmenskultur. Die Makropositionierung spiegelt die Markenwerte des Unternehmens, eines Produktes oder einer Dienstleistung in Diffusionsmedien wie der Internetseite, Drucksachen oder auch Pressearbeit wider.
Diese Werte, die oft mit spürbarem Kosteneinsatz aufgebaut werden, müssen sich in der Mikropositionierung unbedingt wiederfinden, sogar richtig gelebt werden. Zur Mikropositionierung einer Marke gehört zum Beispiel die Qualität und Art des Verkaufsgesprächs vor Ort oder der Kontakt auf der Messe. Wenn ein Unternehmen sich selbst beispielsweise als einen Markenwert „Hochtechnologie“ auf die Fahne geschrieben hat, sollte der Vertrieb im persönlichen Kundengespräch diesen Wert auch vermitteln können, etwa durch den sicheren und souveränen Umgang mit elektronischen Medien. Unbedachte Kleinigkeiten entscheiden hierbei schnell über Markenkonsistenz und Glaubwürdigkeit.
Bei der dritten Säule, den „Leistungsprozessen“ gilt es, die Markenwerte bei dem Produkt oder der Dienstleistung selbst und zusätzlich bei den Prozessen wie Kundenservice und Logistik zu prüfen und zu managen. Erfüllt das Produkt, was das Unternehmen bzw. die Marke verspricht? Passt die Qualität des Kundenservices zum Markenversprechen?
die kommunikatöre haben das „Build-up-to-brand“- Modell© entwickelt, mit dem die drei genannten Säulen im Kontext zum eigenen Unternehmen oder Produkt, zu Mitbewerbern und vor allem zur Zielgruppe Markenwerte erarbeitet und festgeschrieben werden, die als Leitplanken für eine nachhaltige und erfolgreiche Markenführung dienen.
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