(openPR) Der Freistaat Bayern will mit der Strategie BAYERN DIGITAL die Digitalisierung in Wirtschaft und Wissenschaft vorantreiben. Der Aufbau des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) ist bereits beschlossen. Weiterhin will die Politik die Forschungskompetenzen an Hochschulen stärken. Hierzu unterstützt eine Expertenkommission unter Leitung von Prof. Liggesmeyer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern, die Ausgestaltung von 20 zusätzlichen landesfinanzierten Professuren an bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften.
»Mit insgesamt 20 Professuren, und zwar je zehn neue Professuren an Universitäten und an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, werden wir die bereits jetzt hervorragenden Forschungskompetenzen im Freistaat im Digitalisierungsbereich weiter ausbauen«, äußerte sich Staatsminister Dr. Spaenle bei der Pressekonferenz am 10. März 2015 zur Konzeptvorstellung des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B). Die unabhängige, außerbayerisch besetzte Expertenkommission kommt am 17. April 2015 unter Vorsitz von Prof. Peter Liggesmeyer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE und Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI e.V.) zu ihrer konstituierenden Sitzung in München zusammen. Sie soll zunächst definieren, in welchen zukunftsweisenden Themenfeldern die zusätzlichen Professuren in Bayern ausgeschrieben werden. Nach der Identifizierung relevanter Forschungs- und Lehrgebiete ist geplant, dass sich die bayerischen Universitäten sowie Hochschulen für angewandte Wissenschaften um die neuen Professuren bewerben und von der Expertenkommission eine entsprechende Zuordnungsempfehlung abgegeben wird. Mit den sich daran anschließenden Berufungsverfahren auf die neuen Stellen wird ein Netz gespannt werden, von dem auch neue Impulse in die Regionen ausgehen sollen. Die Expertenkommission soll ihre Arbeit bis Ende des Jahres 2015 abschließen. 2016 werden die Berufungsverfahren beginnen.
»Bayern kann sich mit den neuen Professuren gut ausrichten und die Hochschulen als hervorragenden Trigger für die Digitalisierung nutzen: Innovative Themen werden von wissenschaftlicher Seite initiiert und auf die (politische) Agenda gebracht. Wir haben die Hoffnung, dass darüber hinaus Synergieeffekte mit Industrie und Wirtschaft entstehen und sich neue Schwerpunkte für die Forschung herausbilden«, beschreibt Prof. Peter Liggesmeyer Aufgabe und Zielsetzung der Kommission innerhalb der Digitalisierungsstrategie.
Neben Prof. Liggesmeyer finden sich in der Kommission Vertreter unterschiedlicher Disziplinen aus Wirtschaft, Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften ebenso wie aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die hochkarätigen Experten kommen aus dem ganzen Bundesgebiet und bieten damit weitere wichtige Ankerpunkte für die Digitalisierungsstrategie Bayerns.
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