(openPR) Der Furore Verlag auf der Internationalen Musikmesse Frankfurt
(15. bis 18. April 2015)
Für die herausragende Qualität seiner Ausgaben erhält der Furore Verlag den Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ 2015. Er wird für die zweibändige Notenedition „Mund auf statt Klappe zu“ mit Liedern der internationalen Frauenbewegung verliehen, die vom Luxemburger Archiv CID | Fraen an Gender herausgegeben wurde. Der Verlag erhält die Auszeichnung für hervorragende verlegerische Leistungen bereits zum fünften Mal. Die Übergabe der Urkunde erfolgt im Rahmen der Musikmesse am Freitag, den 17. April 2015 ab 12.40 Uhr auf der nmz-Messebühne in Halle 3.1.
Zum Fanny-Hensel-Jahr 2015 (210. Geburtstag) gibt es gleich drei Neuerscheinungen: Die Erstveröffentlichung Hero und Leander in der Besetzung Sopran und Klavier und
der 12. Band der Reihe Klavierstücke von Fanny Hensel sowie ein Liederband für Singstimme und Gitarre. In einer kleinen Präsentation wird der Band vom Herausgeber, dem Gitarristen Guido Böger zusammen mit seiner Duopartnerin Meg Fitzgerald am Freitag ab 13.30 Uhr am Stand des Verlags präsentiert (Halle 3.1 B38).
Mit den neuen Noteneditionen Fanny Hensels setzt der Furore Verlag die Erschließung des virtuosen und bemerkenswerten Oeuvres der bedeutendsten Komponistin der Romantik fort, deren Werke er seit den 80er Jahren erstveröffentlicht.
Außerdem hält der Furore Verlag eine Auslese weiterer Neuerscheinungen an seinem Stand bereit. Darunter Klaviermusik von Mel Bonis, Musik für Streicher von Margarete Schweikert, innovative und ausgefallene Klänge für Ensembles von Meng-Chia Lin, Vivienne Olive und Regine Brunke. Einen weiteren Höhepunkt stellt die Kinderoper Oasis der israelischen Komponistin Tsippi Fleischer, die im Auftrag des Cantus Juvenum Karlsruhe entstand, dar. Aktuell und voller Hoffnung: ein spielerisches Lehrstück über Zusammenhalt, Verständnis, Mut, kulturelle Identität, Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit.
Weiterhin wartet Furore mit der druckfrischen Übersetzung der Romanbiographie Mel Bonis – Leben und Werk einer außergewöhnlichen Frau und Komponistin auf. Das spannende Buch eröffnet ein weibliches musikalisches Genie im Hintergrund der Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts – eine mitreißende Biografie.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Neuerscheinungen und Neuigkeiten rund um die Musik von Komponistinnen am Stand B 38 in Halle 3.1 zu entdecken.
Der 1986 gegründete Furore Verlag hat bislang mehr als 1.600 Werke von über 150
musikschaffenden Frauen aus Europa, Amerika, Asien und Australien verlegt. Die Zeitspanne der Entstehung dieser Musik reicht vom Mittelalter bis in die heute.
Nach wie vor ist der Furore Verlag weltweit der einzige Musikverlag, der exklusiv Noten und Bücher von und über Komponistinnen im Programm hat. Für die Gründung des Furore Verlages bekam die Inhaberin und Geschäftsführerin Renate Matthei im Oktober 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande von Bundespräsident Joachim Gauck persönlich überreicht.
Des Weiteren erhielt Renate Matthei für Ihre Verlagstätigkeit und Ihren Einsatz für die Komponistinnen weltweit im März 2015 den Hauptpreis des Soroptimist Deutschland Preises 2014. Mit dem alle zwei Jahre verliehenen Preis werden Personen oder Organisationen ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken vor allem im Rahmen eines konkreten Projekts auf besondere Weise um die Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft verdient gemacht haben.
In den vergangenen Jahren erhielt der Furore Verlag bereits vier Mal für ausgewählte Notenausgaben den Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ für hervorragende verlegerische Leistungen:
• 1996 für die Edition „Ton-Zeichen” der Darmstädter Komponistin Barbara Heller, in der Kategorie Notenausgaben von Werken des 20./21. Jahrhunderts.
• 2002 für die Faksimile-Edition „Das Jahr” von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, in der Kategorie Faksimile.
• 2006 für die Edition „25 plus piano solo”, eine festliche Jubiläumsedition, in der Kategorie Notenausgaben von Werken des 20./21. Jahrhunderts
• 2010 für die Edition „Ausgewählte Lieder” von Josephine Lang, in der Kategorie wissenschaftliche Editionen.










