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MES-Index 2015 ermittelt ERP-Integration als große Schwachstelle in der Produktion

09.04.201517:54 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Zwar haben MES-Lösungen einen großen Stellenwert in den Optimierungsstrategien der Produktionsunternehmen und erzeugen auch deutliche Nutzeneffekte, vielfach weist allerdings die ERP-Integration noch deutliche Schwächen auf. Zu diesen Erkenntnissen kommt der MES-Index 2015 der FELTEN Group.



In der Unternehmenspraxis erweisen sich die MES-Lösungen nach häufig geäußerten Meinungen zunehmend als Erfolgsmodell für die Leistungs- und Qualitätsverbesserung der Produktion. Was sich in einer differenzierteren Betrachtung dahinter verbirgt, lässt sich aus solchen allgemeinen Aussagen jedoch häufig nur schwer ableiten. Aus diesem Grund wurde der MES-Index entwickelt, eine Untersuchung, bei der anhand zehn verschiedener Bewertungsfaktoren die aktuelle MES-Stimmung in den Fertigungsunternehmen ermittelt wird. Über 170 Produktionsverantwortliche haben dazu in einer jeweiligen Werteskala von 0 bis 10 ihre Einschätzungen abgegeben. Aus der Summe und Gewichtung dieser Einzelergebnisse wurde der MES-Index 2015 ermittelt.

Nutzen steht außer Frage
Mit 60,56 von maximal 100 Punkten liegt der Stimmungsindex deutlich über dem Mittelwert. Zu diesem Ergebnis haben besonders die strategische Einordnung und Nutzenbewertung der MES-Lösungen beigetragen. Im durchschnittlichen Meinungsbild der befragten Produktionsmanager gehören diese Aspekte mit 6,81 bzw. 6,77 Punkten zu den höchsten Bewertungen aller untersuchten Parameter. „Die tendenziell positive Nutzenerfahrung ist vermutlich die Antwort darauf, warum MES-Lösungen anders als noch vor einigen Jahren langsam zum Selbstverständnis in den Optimierungsverfahren des Produktionsmanagements geworden sind und ihre Marktdurchdringung deshalb kontinuierlich wächst“, urteilt Werner Felten, Geschäftsführer der FELTEN Group.

Doch auch wenn die Notwendigkeit von MES immer seltener in Frage gestellt wird, werden die eingesetzten Lösungen von Produktionsverantwortlichen keineswegs unkritisch betrachtet. So schneiden sie in der Bewertung ihrer Funktionsqualität, Innovationsdynamik und Wirtschaftlichkeit nur unterdurchschnittlich ab. Dies gilt auch für die gegenwärtige Angemessenheit der Budgets zur Weiterentwicklung und Optimierung der MES-Infrastruktur. Aus diesem Ergebnis lassen sich begrenzte Investitionsmöglichkeiten herauslesen, die möglicherweise mitverantwortlich dafür sind, dass sich beispielsweise bei der MES-ERP-Integration im Durchschnitt noch ein großer Handlungsbedarf feststellen lässt. „Bei dieser Problematik handelt es sich aktuell um ein Kernthema, weil sonst der businessorientierten Steuerung der Produktion zu enge Grenzen gesetzt sind“, ist sich auch Felten sicher.

Ambitionierte Planungen
Allerdings sollen die Budget-Bedingungen nach den Erwartungen der Produktionsmanager in den nächsten 12 Monaten etwas besser werden. Dabei steht die Kosten- und Qualitätsoptimierung der Produktionsprozesse als übergreifendes Thema ganz vorne auf der Agenda, gefolgt von der Zusammenführung von Business- und Produktionsinformationen durch eine MES-ERP-Integration. Auch die Etablierung bzw. Ausbau des Produktionscontrollings hat für die nahe Zukunft einen hohen Stellenwert, während eine unternehmensweite Standardisierung der Produktionsprozesse im Moment eine deutlich geringere Bedeutung in den Planungen der Fertigungsbetriebe spielt.

Insgesamt werden die weiteren MES-Anforderungen für dieses Jahr jedoch als relativ anspruchsvoll beurteilt. Dies drückt sich darin aus, dass dieser Index-Aspekt den höchsten Einzelwert erreicht. Dem stehen leicht verbesserte Budget-Perspektiven gegenüber, die angesichts der ambitionierten Planungen allerdings auch notwendig erscheinen.

Eine Grafik zum MES-Index 2015 kann unter http://www.denkfabrik-group.com/downloads/felten/MES-Index_2015.jpg heruntergeladen werden.

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