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Betriebsreportage: Cryptosporidien im Kälberstall

02.04.201518:35 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Betriebsreportage: Cryptosporidien im Kälberstall
BEWI-SAN Prevent C - Sichere Kälberaufzucht auch bei hohem Infektionsdruck
BEWI-SAN Prevent C - Sichere Kälberaufzucht auch bei hohem Infektionsdruck

(openPR) Seit dem Einsatz des Kombinationsproduktes BEWI-SAN Prevent C des Futtermittelherstellers BEWITAL agri GmbH & Co. KG konnte der Arzneimitteleinsatz während der Kälberaufzucht auf einem niedersächsischen Milchviehbetrieb stark reduziert werden. Durchfallerreger wurden wirksam zurückgedrängt.



Fütterungs- und Haltungskonzept
Auf dem Betrieb werden 200 Milchkühe mit entsprechender weiblicher Nachzucht gehalten. Die weiblichen Kälber werden im Bestand aufgezogen, die Bullenkälber verlassen den Betrieb mit etwa 14 Tagen. Die Fütterung in den Kälberhütten erfolgt mit angesäuerter Vollmilch zur ad libitum-Aufnahme (morgens und abends je 4-5 Liter). Die Kälber nehmen so täglich bis zu 9 Liter Milch in kleinen Portionen auf. Bei der Geburt sollen sie jeweils mindestens 3-4 Liter Biestmilch bei der ersten und zweiten Mahlzeit aufnehmen. Verweigern die Tiere die Aufnahme wird gedrencht.

Ab der zweiten Lebenswoche wird von Einzel- auf Gruppenhaltung umgestellt. Dazu steht auf dem Betrieb ein Altgebäude zur Verfügung. Über den Tränkeautomaten erhalten die Tiere einen Milchaustauscher mit hohem Magermilchpulveranteil (BEWI-MILK AM 18). Bis zum 70. Tag werden sie von neun Litern linear abgetränkt. Gleichzeitig wird die MAT-Konzentration von 160 auf 130 g je Liter reduziert. Zusätzlich wird Kraftfutter und die Ration der Hochleistungskühe angeboten.

Hygienemanagement
Die Kühe kalben meistens allein, wobei das Neugeborene zügig von der Mutter getrennt wird. In den Kälberhütten besitzt jedes Kalb einen eigenen, nummerierten Eimer. Verwechselungen der Eimer schließt der Betrieb dadurch aus. Alle Eimer werden vor dem Tränken mit heißem Wasser gespült. Nach jedem Durchgang erfolgt eine Reinigung und Desinfektion der Hütten. Anschließend bleiben diese für einige Wochen leer stehen.

Problemstellung
• Probleme mit cryptosporidienbedingtem Durchfall.
• Tierärztliche Behandlung der Kälber seit längerem notwendig.
Da die Behandlung sehr teuer, belastend für das Kalb und der Einsatz von Arzneimitteln in der Tierhaltung zugleich umstritten ist, suchte der Betrieb nach einer Alternative.

Versuchaufbau
Im Versuch wurden zwei Kälbergruppen parallel nebeneinander aufgezogen. Der Versuchsgruppe wurde das Kombinationsprodukt BEWI-SAN Prevent C verabreicht. Die Kontrollgruppe wurde tierärztlich behandelt.
BEWI-SAN Prevent C wurde mit 10 g/Liter Vollmilch ab der zweiten Mahlzeit bis zum 14. Lebenstag in die Milch eingerührt. Die Kontrollgruppe wurde im gleichen Zeitraum tierärztlich behandelt.

Ergebnisse
Bei insgesamt 40 Kälbern wurde das Produkt BEWI-SAN® Prevent C getestet.
• Während des gesamten Versuchszeitraumes trat in keiner der beiden Versuchsgruppen Durchfall auf.
• Die Versuchstiere zeigten ein sehr gutes Wachstum.
• Auch nach der Umstellung auf Milchaustauscher traten keine infektionsbedingten Durchfälle auf.

Fazit des Betriebsleiters
„Die BEWI-SAN Prevent C Kälber sind sehr trinkfreudig und agil. Wir setzen das Produkt jetzt bei allen Kälbern direkt nach der Geburt ein“, berichtet einer der beiden Betriebsleiter.

Video:
BEWITAL agri - Was uns besonders macht

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