(openPR) Meißen. Seit zwei Jahrzehnten hat Meißen, das für erlesenes Porzellan, viele Sehenswürdigkeiten und guten Wein bekannt ist, eine weitere Attraktion. In einer ehemaligen Stellmacherei in der Zaschendorfer Straße Nr. 3 öffnet sich den Besuchern ein Tor nach dem fernen Indien - im Geschäft „Das Tor" von Dorit Suárez.
Die Unternehmerin, die seit ihrer Jugend von fremden Kulturen und fernen Ländern begeistert ist, hat sich 1996 entschlossen, Indien nach Meißen zu bringen, wo das verwaiste Gehöft mit der der Stellmacherei ihrer Großeltern großzügige Räume bot.
Wer ihr Geschäft „Das Tor“ heute betritt, dem eröffnet sich buchstäblich einen andere Welt. Es duftet nach Sandelholz und Tee. Zwei Etagen laden zum Stöbern und Probieren ein: Möbel, Stoffe und Kleinigkeiten zum Wohnen, Verschenken und viele Tücher und Schals, auch große. „Die trage ich selbst so gern“, verrät sie. Nicht das was, es häufig an billig Produziertem und meist schlecht Verarbeitetem gibt, sondern Qualität auf höchstem Niveau erwartet die Kunden hier.
Immer wieder reist Dorit Suárez nach Indien. Sie besucht die Werkstätten, wählt das Beste aus, gibt besondere Arbeiten in Auftrag. Faire Arbeitsbedingungen bei den Produzenten sind ihr nicht weniger wichtig als die Qualität der Waren. „An Indien begeistern mich immer wieder die Farben und das immer noch lebendige, traditionelle Handwerk . Es ist gut, wenn man mit dem Erwerb der ausgesuchten Stücke einen kleinen Beitrag zum Erhalt der alten Techniken leisten kann. Handarbeiten werden ja doch vielfach in kleinen Familienbetrieben hergestellt. Die lohnt es zu unterstützen“, meint sie. Aufgrund der kurzen Handelswege und dem Einkauf in kleinen Werkstätten gestalten sich auch die Arbeits- und Herstellungsbedingungen völlig transparent. So können Fragen nach dem „Wie“ und „Woher“ der Kunden immer ausführlich und ehrlich beantwortet werden.
Gerade die Beratung zum individuellen Wohnen reizt die Unternehmerin immer wieder auf’s Neue. Mit ein wenig Geduld kann man in Indien besondere Stücke speziell nach Kundenvorgaben fertigen lassen, wie Möbel, künstlerische Wanddekorationen, Textiles. Gern macht sie sich auf die Suche nach Unikaten und seltenen Objekten, die hier einen prominenten Platz in einem durchaus modernen Ambiente finden könnten. Die Kombination macht‘s. Diesen Geschäftszweig will Dorit Suárez in der nächsten Zeit gezielt weiter ausbauen. Zunächst ist sie allerdings dabei, ihre Schätze auch online vorzustellen. In ihren neuen Internet-Shop können Interessierte von überallher kommen, stöbern und bestellen.
Eine kleine Café-Ecke im Geschäft verführt zum Verweilen und die vielen verschiedenen Dinge lassen jeden Winkel zu einer Entdeckungsreise werden. Schön, wenn man Zeit mitgebracht hat. „Ich glaube daran, dass wir in unserer schnelllebigen Welt für ein wenig Besinnung sorgen können. Augenblicke des Innehaltens, in denen wir uns über die Schönheit im Detail freuen: eine gelungene Farbzusammenstellung, unglaublich aufwendige Handarbeiten, die Linien natürlich gewachsenen Holzes“, erläutert sie.
Auch dem Kulturaustausch hat sich Dorit Suárez verschrieben. „Veranstaltungen rund um das Thema Indien gehörten von Anfang an zu meinem Geschäftskonzept dazu. Und Kulinarisches hin und wieder auch – also quasi eine Rundumversorgung für alle Sinne.“ Gemeinsam mit den „Rillenschlange Musikverlag“ hat sie aktuell eine Konzertreihe „Weltmusik“ für 2015 entwickelt. Die nächsten Konzerte finden am 11.04. und 08.05.2015 in den großzügigen Ladenräumen und dem bezaubernden Innenhof von „Das Tor“ statt.
Mehr über Dorit Suárez und „Das Tor“ finden Sie unter http://www.unternehmerinnen.org/unternehmerinnen/portrait/dorit-suarez.html










