(openPR) Das Start-Up „Heute was Besonderes“ bringt Essen aus Restaurants ohne eigenen Lieferservice abends zu den Stuttgartern nach Hause oder ins Büro. Doch hinter dieser simplen Idee steckt noch mehr: Sobald der Gast seine Bestellung aufgegeben hat, wird ihm innerhalb weniger Minuten der genaue Lieferzeitpunkt genannt: Auf der Webseite erscheint ein Countdownzähler. Auch die Küche des Restaurants erfährt dank der verwendeten Software die exakte Ankunftszeit des Boten. So soll gewährleistet werden, dass die Bestellung stets so frisch wie möglich beim Gast ankommt und er nicht warten muss. Da der Lieferservice getreu seinem Namen auf Qualität vor Quantität setzt, werden außerdem nur besonders beliebte Restaurants in das Bestellportal aufgenommen.
Seit der Inbetriebnahme im November letzten Jahres haben sich bereits mehrere angesehene Restaurants vom neuen Lieferservice überzeugt und stellen „Heute was Besonderes“ ihre Speisekarten und Bilder zur Verfügung. Die versprochene Frische der Speisen und die Bereitstellung der Lieferflotte spielen dabei laut Gründer Matthias Brunner die entscheidende Rolle. „Viele Gastronomen möchten ihren Gästen einen verlässlichen und serviceorientierten Lieferdienst anbieten, haben aber oft selbst nicht die Kapazitäten dafür. Wir stellen also geschulte Lieferboten bereit, die mit einer innovativen Software ausgestattet sind. Dadurch stellen wir sicher, dass alles frisch und pünktlich ankommt“, so Brunner.
Die Software im Hintergrund hat der Gründer, der eigentlich promovierter Physiker ist, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jörg Schönharting von der Uni Essen entwickelt. Sie ist dafür programmiert, Aufträge sinnvoll zu kombinieren, optimale Routen auszuwählen und zuzuweisen sowie die genauen Ankunftszeiten zu berechnen. „Andere Lieferdienste bündeln ihre Aufträge natürlich auch“, erklärt Matthias Brunner. „Wir gehen dabei jedoch einen Schritt weiter und beziehen viel mehr relevante Parameter mit in die Planung ein.“ Ein zusätzlicher Nutzen entstünde, wenn statt mehrerer Lieferdienste nur noch einer unterwegs und dementsprechend ausgelastet sei.
In einer Studie der TRC Transportation Research & Consulting GmbH und abstracture GmbH und Co. KG wurden reale Daten von agierenden Lieferdiensten herangezogen und ausgewertet. Diese wurden mit den Ergebnissen, welche aus dem Einsatz des Bündelungsalgorithmus der entwickelten Software gewonnen wurden, verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass der Einsatz der Software das Verkehrsaufkommen in der Stadt um bis zu 20 Prozent reduzieren könnte. Das Konzept des Start-Ups könnte deshalb besonders für verkehrsbelastete Großstädte wie Stuttgart geeignet sein.
Für „Heute was Besonderes“ bedeutet die Großstadt Stuttgart aber auch, dass das Liefergebiet auf einen Umkreis von ca. 15 Minuten Entfernung begrenzt werden musste. Trotz Warmhalteboxen wäre es sonst schwer möglich, die Speisen in Restaurantqualität zu liefern. Ausnahmen gibt es, wenn der Gast telefonisch oder per Mail ausdrücklich eine Lieferung außerhalb des angegebenen Gebiets wünscht. Und da Kunde König sein soll, wird auf Bestellung auch aus jedem Stuttgarter Restaurant geliefert, welches Speisen zum Mitnehmen einpacken kann.
Dieses Jahr möchte der Lieferdienst weitere Transportleistungen in sein Portfolio aufnehmen.









