(openPR) Beginnend mit dem 25. April erhöht eBay in mehreren Kategorien die Gebühren für die Zusatzoption "Top-Angebot in Kategorie und Suche". Das kritische Online-Portal Wortfilter.de deckt auf: Die Anwender wurden bislang kaum über diese Preiserhöhung informiert. Axel Gronen: "Das gibt ein böses Erwachen. Zum Teil wurden die Preise fast verdreifacht."
Handel treiben bei eBay: Für zahllose Anwender ist das ein ebenso spannender wie auch lukrativer Vorgang. Viele eBay-Verkäufer nutzen beim Einstellen einer neuen Verkaufsofferte die Möglichkeit, den eigenen Artikel gegen Bezahlung einer festgelegten Gebühr in den Suchergebnissen und in der Kategorieübersicht hervorzuheben. Das lockt mehr potenzielle Bieter an und erhöht die Chancen auf einen guten Abschluss der Auktion.
Bei eBay herrscht für gewöhnlich Transparenz, was die Gebühren anbelangt. Nur so kann der Anwender Kosten und Einnahmen miteinander verrechnen, um den Gewinn einer Auktion zu erfahren. Axel Gronen vom kritischen Online-Portal Wortfilter.de: "Am 25. April erhöht eBay in mehreren Kategorien die Gebühren für die Zusatzoption 'Top-Angebot in Kategorie und Suche'. Die Kunden wurden bislang nicht allgemein über diese Preiserhöhung informiert. Die Änderung ist weder in der aktuellen Preisliste vermerkt noch wird sie in den eBay-Marktplatzmitteilungen angekündigt."
Fast Verdreifachung der Preise
Wortfilter.de warnt vor einer unbemerkten Kostenexplosion bei Verwendung der Zusatzoption. Gleich in mehreren Kategorien erhöht eBay den Preis für ein Top-Angebot in der Kategorie und bei der Suche in Angeboten mehrerer Artikel von 17,95 auf 49,95 Euro. Auch andere Preise ziehen an.
Den betroffenen Verkäufern droht ein böses Erwachen: Da die Preiserhöhung nicht öffentlich gemacht wird und nur ein Teil der Verkäufer eine Information per Mail erhielten, werden viele Verkäufer erst beim Anblick der nächsten eBay-Rechnung davon erfahren. Axel Gronen: "Wer überprüft denn von selbst beim Einstellen einer neuen Auktion, ob sich inzwischen die Preise geändert haben? Bei Verkäufern, die sehr viele Artikel automatisiert bei eBay einstellen, kann da schon eine erkleckliche Summe zusammenkommen."
Es gibt aber auch gute Nachrichten: Ein Preis wird sogar gesenkt. Bei einzelnen Büchern und DVDs verlangt eBay für die Kennzeichnung als Top-Angebot anstelle von 12,95 Euro nur noch 5,95 Euro. Axel Gronen: "Diese Änderung wird eBay aber nicht weniger, sondern mehr Einnahmen bescheren. Einzelne Bücher oder DVDs sind nämlich nur selten die Zusatzausgabe von 12,95 Euro wert. Bei 5,95 Euro überlegt man sich das eher schon einmal."
Von nix gewusst: Was nun?
Theoretisch hat ein Verkäufer, der von der Preiserhöhung nichts wissen kann, beste Chancen darauf, die Differenzbeiträge von eBay zurückzufordern. Axel Gronen: "Darauf wird sich eBay aber vermutlich nur dann einlassen, wenn das Unternehmen gerichtlich dazu gezwungen wird. Dem eventuellen Sieg vor Gericht steht dann der mögliche Ausschluss vom eBay-Handel gegenüber." (2530 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
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Informationen zum Anbieter
Axel Gronen betreibt die Website Wortfilter.de, die mit 1,22 Millionen Pageviews im Monat als größtes deutschsprachiges Portal zum Thema eBay, Hood & Co gilt. Hier werden tagtäglich Infos, Tools und News veröffentlicht. Außerdem ist Axel Gronen als Chefredakteur des Infodienstes "Internet Auktionen professionell" aktiv. Der Infodienst erscheint mit 12 plus 4 Printausgaben im Jahr im Bonner Verlag für Deutsche Wirtschaft. Als Buchautor ist der 1966 geborene Axel Gronen für das Werk "eBay Dirty Tricks" verantwortlich, das im Verlag Data Backer veröffentlicht wurde. Seit 2004 ist Axel Gronen Direktor der internet auction services ltd.
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