(openPR) Agenda Design: AGD-Tagung 2015 zeigt Paradigmenwechsel auf, der neue Möglichkeiten für Designer schafft
Braunschweig, 10. März 2015 – Designer gestalten ihre eigene Umgebung und die ihrer Mitmenschen. Was Menschen sehen, riechen und haptisch fühlen ist ein Ergebnis der Arbeit von Designern. In Deutschland arbeiten 55.729 freiberufliche Designer und gewerbliche Unternehmen (Stand 2013). Oftmals stehen sie am Ende der Konzeptionskette und setzen um, was das Unternehmen für seinen wirtschaftlichen Erfolg vorgibt. Doch immer mehr wird deutlich: Dieser Prozess befindet sich im Umbruch. Designern wird eine ganz neue Aufgabe zuteil, die des Beraters mit hoher sozialer Verantwortung. Aus diesem Grund widmet sich die diesjährige AGD-Tagung vom 16. bis 17. April im Gebäudeensemble Deutsche Werkstätten Hellerau in Dresden dem Motto „Design und Verantwortung“. Mit einem breitgefächerten Programm-Portfolio bietet sie Designern, Marketingexperten, Vertretern von Hochschulen und Wissenschaftlern eine Plattform zum Lernen, zum Austausch und zur gemeinsamen Gestaltung.
Rolle des Designers ändert sich
Die AGD-Tagung stellt den Wandel der Rolle des Designers in den Mittelpunkt. Die Rückbesinnung der Konsumenten von Massenkonsum auf Produkte, mit denen sie sich identifizieren, ist eine Erkenntnis, die zunehmend die Großkonzerne, aber auch den Mittelstand erreicht. In der Folge wird sich die Arbeit des Designers maßgeblich verändern – weg vom reinen Produzenten für Kaufanreize und hin zum Gestalter mit sozialer Verantwortung. Ressourceneffiziente Produktionsverfahren, nachhaltig produzierte Produkte sowie der Aufbau einer starken Marke bzw. Corporate Identity rücken weiter in den Fokus.
„Die Designwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt nimmt eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ein“, erklärt Victoria Ringleb, Geschäftsführerin der AGD e.V. „Erfindergeist, Kreativität und Innovationskraft sind Tugenden, die ein Designer im 20. Jahrhundert vereint, mit dem Ergebnis, dass Designer als Berater und Förderer von Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen.“
Praxisnahe Workshops und namhafte Referenten
Die zweitägige Veranstaltung bietet mit praxisnahen Workshops und einem Vortragsprogramm mit hochkarätiger Besetzung einen facettenreichen und spannenden Einblick in das Themenfeld „Design und Verantwortung“. Am 16. April bekommen die Teilnehmer eine Bandbreite an praxisnahen Workshops geboten – Preisgestaltung, nachhaltiges Gestalten, Kundenbindung und Kundenakquise sind nur einige der Themen. Der Tagungstag am 17. April widmet sich soziokulturellen Ansätzen, die Einfluss auf das Arbeitsfeld der Designer nehmen. Zu den Keynote-Referenten gehören der bekannte Sozialpsychologe Prof. Dr. Harald Welzer, Prof. Jan Teunen (Professor an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle/Saale und Gründer von Teunen Konzepte GmbH), Holm Friebe (Dozent und Geschäftsführer der Zentralen Intelligenz Agentur) und Manja Unger-Büttner (Diplom-Designerin, Philosophin, Literatur-und Kulturwissenschaftlerin).
Zahlen auf einen Blick*
Ideen, Modelle und Konzepte der Designwirtschaft werden in nahezu allen Wirtschaftsbranchen nachgefragt - von der Industrie über die Modebranche bis zur Werbung. Die Designwirtschaft ist vielfältig und deshalb ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In Deutschland arbeiten im Wirtschaftszweig Design laut einer Erhebung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aus dem Jahr 2013 55.729 freiberufliche Designer und gewerbliche Unternehmen. Davon sind 28 Prozent in der Werbegestaltung (15.417), 21 Prozent im Grafik- und Kommunikationsdesign (11.664), 18 Prozent als selbstständige Fotografen (10.145) und 13 Prozent im Bereich Interior Design und Raumgestaltung (7.181) tätig. Im Bereich Innenarchitektur arbeiten 8 Prozent (4.313) und jeweils 6 Prozent sind im Industrie-, Produkt- und Modedesign (3.465) sowie in der Herstellung von Schmuckwaren (3.545) tätig. Der Jahresumsatz lag 2013 bei 18,9 Millionen Euro (2012: 18,8 Millionen Euro).
*Quelle: Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013. BMWi (Hrsg.) 2014.
Anmeldung noch bis zum 9. April 2015 möglich
Zur Teilnahme am Workshop-Tag und der Tagung können sich Interessenten auf www.agd.de anmelden. Dabei ist die Teilnahme auch für nur einen Veranstaltungstag möglich. Das ausführliche Programm ist ebenfalls auf der Webseite veröffentlicht. Der AGD-Workshoptag findet am 16. April von 9 - 18 Uhr und die AGD-Tagung am 17. April von 9 - 17 Uhr im Gebäudeensemble Deutsche Werkstätten Hellerau in Dresden statt.









