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CBL Datenrettung nimmt Stellung zu Do-it-yourself-Datenrettungssoftware

09.03.201518:27 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Professionelle Dienstleister wie CBL Datenrettung sehen sich häufig der Unterstellung gegenüber, sie würden Maßnahmen zur Datenrettung durch Anwender generell ablehnen. Doch was für wasser- oder brandgeschädigte Rechner, zerstörte RAID-Arrays oder kaputte SSDs gilt, gilt nicht für jede verlorenen Datei. CBL Datenrettung klärt darüber auf, in welchen Fällen der Profi nur eine Option und Do-it-yourself-Datenrettung durchaus zu empfehlen ist.



„Viele unserer Mitbewerber und auch unsere kanadische Muttergesellschaft sind Datenretter und zugleich Anbieter von Datenrettungssoftware. Es ist also lächerlich anzunehmen, dass professionelle Dienstleister prinzipiell etwas gegen die kommerziell verfügbaren Tools hätten“, erklärt Conrad Heinicke, Projektmanager bei CBL Datenrettung. „Wer einigermaßen geübt im Umgang mit Rechnern ist und die Software umsichtig wie empfohlen einsetzt, kann Datenverluste einer klar umrissenen Kategorie selbst beheben.“
Do-it-yourself-Datenrettung kann erfolgreich eingesetzt werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

Der Datenverlust entstand durch versehentliches Löschen beziehungsweise Formatieren oder er trat nach einem Betriebssystem-Crash auf.

Dem Datenverlust ging kein physisches Ereignis wie ein Sturz, ein Schlag oder eine Überspannung voraus.

Der Datenträger wird vom Betriebssystem oder vom BIOS mit korrekter Bezeichnung und Größenangabe erkannt.

„Softwaredatenrettung ist immer dann möglich und auch für den Laien leicht zu bewerkstelligen, wenn die einer Datei zugrunde liegenden digitalen Informationen nicht überschieben und lediglich durch ein logisches Zuordnungsproblem nicht greifbar sind“, sagt Heinicke. „Wenn man umsichtig vorgeht, zum Beispiel als Zielmedium der Datenrettung nicht das betroffen Ursprungsmedium verwendet, braucht man für solche Fälle tatsächlich keinen Profi-Datenretter mit Reinraumlabor. Obwohl wir Anwendern, die sich damit nicht selbst auseinandersetzen wollen, natürlich genauso zur Seite stehen.“

Wann Software nicht hilft

Da beispielsweise Festplatten, die bereits den Click-of-Death hören lassen, oft noch eine Zeitlang im BIOS erkannt werden, versuchen Anwender häufig trotz des offensichtlichen Hardwareschadens Datenrettungssoftware einzusetzen. Die wiederholten erfolglosen Leseversuche können dann die mechanischen Schäden verschlimmern. Ein vorher nur falsch positionierter Schreib-Lese-Kopf setzt dann beispielsweise noch auf der Datenträgeroberfläche auf und zerstört sie (Head-Crash). Conrad Heinicke: „Man muss es in aller Deutlichkeit sagen: Sobald ein Hardwareschaden im Spiel ist, sind Versuche mit Datenrettungssoftware in etwa so sinnvoll wie Voodoo-Rituale. Zum Glück gibt es für Hardwareschäden einige recht deutliche
Anzeichen, die man erkennen kann.“

Anzeichen für einen Hardware-Schaden

In den folgenden Fällen ist der Einsatz von Do-it-Yourself-Software sinnlos:

Ungewöhnliche Geräusche – War die Festplatte vor ihrem Ausfall ungewöhnlich laut, gab sägende oder klickende Geräusche von sich, so ist das das offensichtlichste Zeichen für Hardwareschaden.
Sturz oder starke Erschütterung – Versagt eine Festplatte direkt nach einem Sturz, ist er mit größter Sicherheit auch die Ursache. Auch wenn die Platte noch eine Zeitlang läuft, sollte man beim späteren Ausfall von einem Hardware-Schaden ausgehen.

Platte wird auf BIOS-Ebene nicht erkannt – Will man ausschließen, dass dies eine andere Ursachen hat, sollte man eine funktionierende Festplatte an ihrer Stelle anschließen, nicht die defekte Platte noch in andere Rechner oder Gehäuse einbauen. Der wahrscheinlich zugrunde liegende Hardwareschaden könnte schlimmer werden.

Zugriffe werden langsamer, häufige Hänger und Abstürze – Die Ursachen für ein solches Verhalten können bei Viren oder einem RAM-Problem liegen, doch auch beginnende Schreib-/Lesekopfschäden, Firmware- oder Servo-Spur-Zerstörung kündigen sich so an. Fällt eine Platte nach einem auffälligen Performance-Verlust aus, muss man von einem Hardware-Schaden ausgehen.

Falsche Angaben, unsinnige Fehlercodes – Wenn eine Platte im Boot-Dialog oder in einem Troubleshooting-Programm des Herstellers, falsche Angaben zu Modell oder Größe ausgibt, handelt es sich meist um Firmwareschäden. Unsinnige Fehlercodes weisen darauf hin, dass die Firmware, also die in die Elektronik eingebettete Steuerungssoftware, zerstört ist. Auch in diesen Fällen kommt man mit Datenrettungssoftware nicht weiter.

Kostenlose Diagnose

Wer sich nicht sicher ist, dass er ein Hardware-Problem ausschließen kann, sollte einen Datenverlustfall vom Profi diagnostizieren lassen – bei CBL Datenrettung ist dies, inklusive eines Kostenvoranschlags kostenlos. Wird die Datenrettung beauftragt und gelingt sie wider Erwarten nicht, entstehen dem Kunden keine Kosten.

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