(openPR) Siegen/Kinshasa, 05.03.2015. 500.000.000 Euro Wohnungsbauprojekt in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo wird von Siegener Kleinunternehmen ins Rollen gebracht. Und das könnte nur der Anfang sein.
Unzufrieden mit der Qualität einiger Wohnungsbauprojekte, die in der Demokratischen Republik Kongo von ausländischen Unternehmen durchgeführt worden sind, suchte die Regierung der Stadt Kinshasa nach einer Möglichkeit, deutsche Bauqualität in das Land zu holen. Der Bedarf reicht von dem Sozialwohnungsbau bis hin zu Wohnungen für Staatsbedienstete oder Ausländer die in der Hauptstadt tätig sind. Alleine in der 10 Millionen Hauptstadt Kinshasa fehlen heute etwa 40.000 Sozialwohnungen, aber auch Schul-, Gesundheits- und weitere Sozialeinrichtungen.
Das Siegener Kleinunternehmen Bald Industrievertretung UG entwickelte ein Konzept für den Bau kostengünstiger Sozialwohnungen, das auf bewährte deutsche Technologie basiert. Das Konzept kam so gut an, dass nur einige Wochen später eine Regierungsdelegation unter der Leitung des Vize-Gouverneurs Clément Bafiba Zomba nach Deutschland gesandt wurde, um sich von der Machbarkeit des Bauvorhabens zu überzeugen und das Projekt anzustoßen.
"Der Besuch war ein voller Erfolg" – so Guido Bald, Geschäftsführer der Bald Industrievertretung UG aus Siegen. "Der Vize-Gouverneur und sein Spezialistenteam konnten sich während mehrerer Besichtigungen und in Fachgesprächen mit deutschen Spezialisten überzeugen, dass die nicht gerade kostengünstige deutsche Technologie doch zu traumhaft niedrigen Rohbaukosten beitragen wird." Schon während des Besuchs wurden die ersten Kooperationsvereinbarungen unterschrieben, denn die Zeit drängt und die Regierung möchte das 500.000.000 Euro Bauprojekt so schnell wie möglich starten. " Das Projekt bedeutet uns sehr viel, denn neben einer Verbesserung der Wohnsituation in der Hauptstadt werden die Baumaßnahmen auch für neue Arbeitsplätze sorgen" – sagte der Vize-Gouverneur Zomba.
Eine deutsche Delegation wird in Kürze nach Kinshasa reisen, um ein gemeinsames Unternehmen vor Ort zu gründen. "Unser Baukonzept kam so gut an, dass uns jetzt sogar eine Anfrage der Zentralregierung vorliegt. Das Land befindet sich im Aufbruch, der Bedarf betrifft nicht nur die Bauwirtschaft, sondern auch andere Branchen, wie Telekommunikation, Versicherungswesen, Energie und viele andere mehr" – sagt Guido Bald.





