(openPR) 100.000 Studienabbrecher jedes Jahr – mit dieser erschreckend hohen Zahl rechnet das Bundesbildungsministerium. Was aber steckt dahinter?
Wer sein Abitur abgelegt hat, meint heutzutage automatisch auch studieren zu müssen. Dahinter verbirgt sich meist die Vorstellung, dass man mit einer Ausbildung weniger verdient oder später schlechtere Karrieremöglichkeiten hat. Aber ist das tatsächlich so?
„Wer im späteren Berufsleben wirklich Karriere machen möchte sollte sich im Klaren darüber sein, dass ein Bachelor-Studium ohnehin nicht mehr ausreicht, da muss schon ein Master-Abschluss her. Im Vergleich zum Bachelor bevorzugen viele Unternehmen sogar die duale Berufsausbildung, da diese die Theorie in der Schule eng mit vielen Praxisphasen verbindet. Damit entsteht automatisch in der Praxis anwendbares Wissen. Der Bachelor-Studiengang hingegen ist zu oft blanke Theorie und bis auf eine kurze Praxisphase haben die Studenten selten ein Unternehmen von innen gesehen. Deshalb stellt der Bachelor allein für Unternehmen keine bessere Qualifikation dar als eine duale Berufsausbildung“ weiß Elke Kurschus, Inhaberin des Beratungsunternehmens Perspektive2030.
Viele Unternehmen versuchen inzwischen, das fehlende Angebot an Ausbildungs-Bewerbern durch Studienabbrecher zu kompensieren. Und nicht selten geht die Rechnung auf. Wenn Studienabbrecher sich nicht als Verlierer sehen sondern erkennen, welche Chancen in einer dualen Ausbildung stecken, kann eine Win-Win-Situation für beide Seiten entstehen. Und studieren können die jungen Menschen immer noch. Viele finden so viel Spaß an ihrem Beruf, dass sie es später sogar Berufsbegleitend schaffen.
Die Entscheidung, ob man nach der Schule eine Ausbildung oder ein Studium beginnt sollte also weder vom Argument der Geld Verdienens noch von der Karrierechance abhängig gemacht werden sondern nur davon, welcher Beruf Spaß machen könnte und wie der beste Einstieg geschafft werden kann. Perspektive2030 ist eine von verschiedenen Berufs- und Studienberatungen, die dabei helfen, genau das herauszufinden. Aber genauso wie der Beruf muss auch der Karriereberater zu einem passen, deshalb gibt es zunächst immer ein einstündiges Informationsgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen. Fairer kann es wohl nicht zugehen. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website unter http://www.perspektive2030.de/uebersicht.html.






