(openPR) Frankensteins Monster lebt – auch wenn es heute anders daherkommt als in Mary Shelleys Roman von 1818. Im 21. Jahrhundert jagt uns das Stichwort Big Data Schauer über den Rücken und löst zunehmend Angst vor einer unkontrollierbaren Macht aus. Marc Buhl widmet sich diesem brisanten Thema in „Die Auslöschung der Mary Shelley“ (BLiNK BOOKS 2015). Der erste Teil seiner Mary-Shelley-Trilogie verbindet hervorragend recherchiertes Hintergrundwissen mit atemberaubender Spannung.
Die 28-jährige Mary Shelley gehört dem geheimen Entwickler-Team der Powell Ltd. an, die im Auftrag der NSA den ersten Quantencomputer der Welt gebaut hat. Mit ihm wird es möglich sein, jeden Menschen detailliert zu überwachen. Mary blockiert heimlich die Fertigstellung des Quantencomputers, um dessen Arbeitsweise ihren eigenen Zielen anzupassen: Der Computer soll weltweit Verbrechen und Gewalt verhindern, quasi als moralisches Gewissen des Internets fungieren. Dazu muss das technische Gehirn das Wissen aus Datenbanken, Internetplattformen und Onlinemedien bewerten können, um dann entsprechend zu agieren – eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Wie besessen programmiert Mary den Quantencomputer anhand von biologischen Codes um und riskiert dabei nicht nur ihr Leben. Als sie ihr Ziel erreicht hat, ist der Computer zu Frankensteins Monster geworden: Er handelt eigenmächtig und wird unberechenbar. Die Folgen sind grauenhaft...
Marc Buhls Neuinterpretation des berühmten Stoffes erscheint bei BLiNK BOOKS als Print- oder E-Book-Ausgabe, doch die Fortsetzung befreit sich aus der Enge der Bücher. Die Handlung wird zur interaktiven Realität, verselbstständigt sich in sozialen Netzwerken, Apps oder Podcasts und nimmt ihre Leser mit in eine Welt, in der Protagonisten lebendig werden, indem sich ihre Innenwelt in Blogs und Videos enthüllt. Erfundene Charaktere werden real und sind mit allen Sinnen erfahrbar. Damit überschreitet das Erzählmedium Konventionen – ganz so, wie der Computer in Marc Buhls Thriller seine Grenzen sprengt.
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