(openPR) Am Aschermittwoch finden die traditionellen Fischzüge in Schmidmühlen und Sulzbach-Rosenberg statt. Deren Anfänge gehen vermutlich bis ins 18. Jahrhundert zurück. Eine mögliche Interpretation des Brauchtums ist ein Bettelgang zu den Wirtshäusern, da der Geldbeutel nach durchzechten Faschingstagen nicht mehr ganz so prall gefüllt war. Voran gehen die Laternenträger, danach der Faschingsprinz. Die anderen Zugteilnehmer folgen im Gänsemarsch mit ernster Miene. Die Regeln sind einfach: auf dem Weg wird nicht geredet, geraucht, getrunken oder gelacht, bis das erste Wirtshaus erreicht wird. Dort gibt es Fisch und Unterhaltungen steht nichts entgegen, jedoch Gaudi und Schnäpse sind im Gasthaus verboten. Wer um ca. 22 Uhr noch stehen kann, erlebt die Zeremonie des „Geldbeuteleingrabens“. Und um Punkt Mitternacht klingt der Fischzug bei Leberkäs und gemütlichem Beisammensein aus. Der Ablauf kann jedoch variieren.
Uhrzeiten und Treffpunkte finden Sie unter www.amberg-sulzbacher-land.de/veranstaltungen-finden.html











