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Forscher diskutierten in Cambridge über die Zukunft

06.02.201518:25 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Wie wird IT die Welt verändern? Welche Auswirkungen könnte künstliche Intelligenz auf das Leben in 10, 25, 50 und 100 Jahren haben? Welchen Chancen, aber auch welche Gefahren bringt Big Data mit sich? Wie real ist ein Orwell'sches 1984-Szenario? Diese Fragen sind auf Grund vieler neuer Entwicklungen, z.B. sprachgesteuerte persönliche Assistenten wie Apples Siri oder die Diskussion zu computergestützten, fahrerlosen Autos, aktueller denn je. Ein internationales Expertengremium diskutierte hierzu im Dezember 2014 auf der Bühne des Lecture Theaters im altehrwürdigen Peterhouse-College am Rande einer Konferenz in Cambridge. Die Konferenz wurde zum 34. Mal von der Specialist Group on Artificial Intelligence der British Computer Society ausgerichtet. Prof. Max Bramer von der Universität Portsmouth geht davon aus, dass sich technologische Entwicklungen wie bspw. Big Data oder autonome Drohnen im Bereich der Logistik nicht mehr stoppen lassen. Die Auswirkungen könnten extrem positiv sein; aber auch Albtraumszenarien seien möglich. Dr. Sean Holden (University of Cambridge) ging auf Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz ein, wies aber auch darauf hin, dass es noch viele ungelöste Probleme gibt. Ein praktisches Beispiel dazu konnte Dr. James Luke von der Fa. IBM liefern. Er hat die Entwicklungsprozesse von Watson und Deep Blue, der in den 90er Jahren den Schachweltmeister Garri Kasparow besiegte, begleitet. Prof. Peter Rausch von der Technischen Hochschule Nürnberg - Georg Simon Ohm sieht die Welt erst am Anfang der technischen Revolution in Sachen IT. Die Chance von neuem wirtschaftlichen Wohlstand und Wachstum für alle sei real, die Gefahren aber auch. Er plädierte daher dafür, sich nicht einfach unkontrolliert vom technologischen Fortschritt treiben zu lassen. Vielmehr sei ein interdisziplinärer Ansatz notwendig mit dem Ziel, zukunftsorientierte IT-Strategien zu entwickeln, sodass das von Prof. Bramer angesprochene, potenziell extrem positive Szenario wahrscheinlicher wird.


Ein Beispiel, wie sich all diese Aspekte konkret manifestieren könnten, gab es am Folgetag. Als Keynotespeaker in der Rubrik "Anwendungen" hielt Prof. Rausch einen Vortrag darüber, wie man sich die Baubranche in 100 Jahren vorstellen kann. Dabei projizierte er aktuelle technische Innovationen wie Drohnen, fahrerlose Systeme oder andere intelligente Roboter auf ein Zukunftsszenario und verknüpfte dieses mit möglichen weiteren Innovationen. Dabei bezog er auch Stellung zu kritischen Fragen wie der Gefahr von Arbeitsplatzverlusten. Die zweite Keynote in der Rubrik "Technik" hielt Kevin Warwick. Er ist Kybernetiker und gilt erster Mensch, der sein Nervensystem mit einer direkten Schnittstelle zu einem Computer verbinden ließ.

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