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Wurzelbehandlung oder Implantat?

03.02.201518:58 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Zahnerhalt geht vor Zahnersatz. Bestreben von Zahnärzten ist es daher, natürliche Zahnsubstanz zu erhalten. Wenn jedoch Zähne bis in die Zahnwurzel geschädigt sind, müssen die Erfolgsaussichten einer Wurzelkanalbehandlung (http://www.dentaltotal.de/leistungen/ein-schmerzender-entzuendeter-zahnnerv-wird-durch-eine-wurzelkanalbehandlung-endodontie-entfernt-dabei-wird-der-zahninnenraum-mit-speziellen-instrumenten-gereinigt.html) (Endodontie) versus einer Implantatversorgung (http://www.dentaltotal.de/leistungen/anstelle-eines-gezogenen-zahnes-kann-im-knochen-eine-titanschraube-das-implantat-verankert-werden-auf-dem-implantat-werden-dann-situationsabhaengig-kronen-oder-prothesen-befestigt.html) abgewogen werden. Die Wurzelkanalbehandlung verfügt über den Vorteil, dass die European Society of Endodontology (ESE) strenge Richtlinien festgelegt hat, welche eine erfolgte Wurzelkanalbehandlung als Erfolg oder Misserfolg definieren. Über einen Zeitraum von eins bis fünf Jahren ergeben sich Erfolgsraten von 85 bis 90 Prozent. Die Lebensdauer eines erfolgreich wurzelbehandelten Zahn ist somit nicht wesentlich geringer als bei "normalen", nicht wurzelbehandelten Zähnen. Doch nicht jede Wurzelkanalbehandlung führt zum Erfolg. Die möglichen Ursachen für misslungene Wurzelkanalbehandlungen sind Karies, Parodontitis (http://www.dentaltotal.de/leistungen/die-chronische-entzuendung-des-zahnhalteapparates-nennt-man-parodontitis-folge-sind-der-abbau-des-kieferknochens-und-spaeter-sogar-zahnlockerung-bis-hin-zum-zahnverlust.html), eine undichte Restauration der Zahnkrone oder immer noch existierende Entzündungen der Zahnwurzel, weil beispielsweise stark verzweigte, verästelte Zahnwurzeln nicht ausreichend erreicht wurden. Doch gerade für zuletzt genanntes gibt es in der modernen Zahnmedizin Abhilfe. "Die aufwendige Wurzelkanalbehandlung mit Handinstrumenten ist zeitintensiv und manchmal recht ungenau. Der Zahnarzt kann nur über Röntgenbilder feststellen, wie weit die Behandlung fortgeschritten ist. Das Gerät zur maschinellen Wurzelbehandlung ermöglicht eine schnelle und sehr exakte Säuberung der Wurzelkanäle sowie deren exakte Längenbestimmung ohne überflüssige Röntgenbestrahlung", erläutert Dr. Martin Kaminsky, Zahnarzt in Berlin-Waidmannslust. (http://www.dentaltotal.de)



Ein direkter Vergleich zwischen Wurzelbehandlung und Implantaten ist schwierig. Denn in der im Verhältnis noch recht jungen Disziplin der Implantologie existieren noch keine einheitlichen Erfolgskriterien wie in der Endodontie. Doch auch Implantate punkten mit Langlebigkeit. So zeigen Studien bei 90 Prozent der Implantate eine Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren. Dabei ist sogar noch mehr möglich und bestenfalls halten Implantate ein Leben lang. Voraussetzung ist dafür aber eine entsprechende Pflege (http://www.dentaltotal.de/aktuelles/lesen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=55). Denn obwohl es sich bei Implantaten um künstliche Zahnwurzeln handelt, können sich auch diese entzünden. Eine gute Mundhygiene erhöht aber selbstverständlich nicht nur die Lebensdauer von Implantaten, sondern von allen Zähnen, einschließlich der wurzelbehandelten Zähne.

Eine pauschale Entscheidung, ob nun ein Implantat besser geeignet ist oder doch lieber die Wurzelbehandlung gibt es nicht. Dies muss immer im Einzelfall geklärt werden. Bestimmte Umstände erleichtern jedoch die Entscheidung. Hat beispielsweise der erkrankte Zahn nur noch eine geringe Restzahnsubstanz spricht dies klar für ein Implantat. Ist jedoch noch genügend Zahnsubstanz vorhanden, kann auch eine Wurzelbehandlung den betroffenen Zahn langfristig erhalten.

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