(openPR) Welche Voraussetzungen müssen für eine Implantation erfüllt werden?
Es muss genügend Knochen vorhanden sein. Für eine Implantation sollte der Kieferknochen noch mindestens 5 mm breit und 8 mm hoch sein. Je breiter und länger das Implantat, desto größer die Chance auf ein positives Ergebnis und lange Lebensdauer. Sollte das Knochenangebot des Kieferkammes nicht ausreichen, so hat die moderne Zahnmedizin heute die Möglichkeit, Knochen mit verschiedensten Materialien wieder aufzubauen. Das Zahnfleisch sollte vor einer Implantation auf jeden Fall gesund sein. Andernfalls muss eine entsprechende Zahnfleischbehandlung vorgeschaltet werden.
Parodontose und kariöse Zähne sollten vor einer Implantation entsprechend behandelt worden sein. Zähne, die einen Bakterienherd aufweisen, sollten vor einer Implantation auf jeden Fall z.B. mit einer Wurzelbehandlung entsprechend saniert sein.
Zähne, die nicht mehr entsprechend behandelt werden können und keine entsprechende Lebenserwartung haben, sollten vor einer Implantation entfernt und die entstehenden Lücken in das Behandlungskonzept der Implantation einbezogen werden.
Größere Kieferfehlstellungen sind zuvor durch einen Kieferchirurgen oder einen -orthopäden zu korrigieren. Grundsätzlich kann man sagen, dass nur in eine gesunde Mundhöhle implantiert werden sollte.
Wenn Knochen fehlt
Die wichtigste Voraussetzung für eine Implantation ist das Vorhandensein von genügend Knochen, in den das Implantat eingebracht werden kann. Liegt der Verlust eines Zahnes aber schon lange zurück, oder trägt man schon seit einigen Jahren eine Totalprothese, so hat sich der Kieferknochen oft so weit zurückgebildet, dass er für eine Implantation nicht mehr ausreicht. Besonders im Oberkiefer (im Bereich der Kieferhöhle) ist das Knochenangebot häufig zu gering. Die moderne Zahnmedizin hat jedoch die Möglichkeit, fehlenden Knochen wieder aufzubauen. Zu diesem Zweck werden neben autologem Knochen (Eigenknochen des Patienten) Knochenersatzmaterialien verwendet, die entweder tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Ursprungs sind.
Das Knochenersatzmaterial oder der autologe Knochen werden auf den Kieferkamm aufgebracht und dann meist mit einer Membran abgedeckt. Nach einer Einheilzeit, die individuell sehr unterschiedlich ist, kann in den künstlich aufgebauten Knochen implantiert werden. Teilweise kann der Knochenaufbau auch gleichzeitig mit der Implantation erfolgen. Dies ist aber nur möglich, wenn nicht viel Knochen aufgebaut werden muss.
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