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Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS mit Styropor

02.02.201519:25 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS mit Styropor
(v.l.n.r.) Dr. Klaus Breuer IBP, Wolfgang Albrecht FIW, Moderator Ludger Egen-Gödde, Claus Asam BBSR
(v.l.n.r.) Dr. Klaus Breuer IBP, Wolfgang Albrecht FIW, Moderator Ludger Egen-Gödde, Claus Asam BBSR

(openPR) Das Fraunhofer Institut für Bauphysik Holzkirchen (IBP) und das Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW) München untersuchten in einer aktuellen Studie, die auf der Bau 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, die Möglichkeiten zur Verwertung ausgedienter Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) mit Styropor als Dämmstoff. Diese Studie ist im Rahmen der Antragsforschung der Initiative Zukunft Bau des BBSR entstanden.

IBP und FIW haben erstmalig eine fundierte und belastbare Studie vorgestellt, die zum einen sinnvolle Maßnahmen zur Verwertung von WDV-Systemen mit Styropor definierte als auch über die zu erwartenden Mengen rückgebauter WDVS berechnete. Ein wichtiges Fazit: Es gibt keine „Müllberge so hoch wie die Alpen“, so wie es in der jüngsten Vergangenheit in deutschen Leitmedien zu lesen war. Aufgrund der langen Lebensdauer der WDV-Systeme der ersten Generation, sind die aktuellen Rücklaufmengen so gering, dass die Bedenken in der Öffentlichkeit über „Müllberge aus WDVS“ unbegründet sind. Prognosen bis 2050 zeigen, dass die zu verwertenden Mengen mit der bestehenden Infrastruktur sehr gut beherrschbar sind.

Zur Abfallvermeidung rät die Studie, alte Systeme, die aktuellen Energieeffizienz-Anforderungen nicht mehr entsprechen, zu einem verbesserten WDVS „aufzudoppeln“. Laut Studie ist die energetische/thermische Verwertung von WDVS ökologisch und ökonomisch das sinnvollste Verfahren, wobei das frühere Flammschutzmittel HBCD vollständig zerstört wird. Mittelfristig ist die energetische Verwertung eine Brückentechnologie. Langfristig muss die WDVS-Verwertung auf werkstofflicher/stofflicher Ebene ansetzen. Die Studie empfiehlt eine einheitliche Positivkennzeichnung HBCD-freier Styropor-Produkte, neue Füge- und Befestigungstechniken für den leichteren Rückbau sowie den Einsatz von Recyclatprodukten.

Der Industrieverband Hartschaum (IVH) ist Mitauftraggeber der Studie. „IBP und FIW haben nun belegt, dass Müllberge durch WDVS mit Styropor nicht existieren und auch in Zukunft nicht entstehen werden“, sagt Geschäftsführer Dr. Hartmut Schönell. „Styropor ist ein leistungsstarker Dämmstoff, der einen wichtigen Beitrag zur Gebäude-Energieeffizienz leistet.“

Weitere Infos zur IBP/FIW-Studie „Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS“ unter www.ivh.de

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