(openPR) Am Mittwoch berichtete „The Scotsman“, dass am Vortag grünes Licht für die Errichtung der ersten Whiskybrennerei auf den Shetland Islands gegeben wurde. Die Brennerei wird auf dem Gelände einer ehemaligen Militärbasis auf der Insel Unst errichtet. Hierfür haben sich der Highland-Unternehmer Frank Strang und die Firma Blackwood Distillers zusammengetan.
Die Neuigkeit der Errichtung der ersten Whisky-Distillery auf den Inseln im äußersten Norden Schottlands ist nach Ansicht von Caroline Whitfield, CEO von Blackwood Distillers ein positives Signal für die Wirtschaft auf Shetland. Durch die Brennerei werden auf der Insel genauso viele Arbeitsplätze geschaffen werden, wie durch die Schließung der Militärbasis der Royal Air Force weggefallen sind.
Die Unternehmer werden fünf Millionen britische Pfund investieren, um die Liegenschaft in eine funktionstüchtige Brennerei zu verwandeln. Nach Angaben von Whitfield wollen Blackwood Distillers im Jahr zwischen 40.000 und 50.000 Cases Whisky produzieren. Sofern es gelingt, die Produktion im Jahr 2007 aufzunehmen, können in 2010 die ersten Flaschen des Shetland-Whiskys verkauft werden. „Wir werden aber hoffentlich den größten Teil des Whiskys lagern, bis dieser weitaus älter ist“, so Whitfield. Größere Chargen sollen erst abgegeben werden, wenn der Whisky mindestens fünf Jahre alt ist.
Die Einheimischen sind besonders gespannt, wie der Whisky denn heißen soll. Diese Frage soll noch in diesem Jahr geklärt werden. Für August ist die Bekanntgabe eines Namens geplant. Dieser soll auf jeden Fall einen deutlichen Bezug zu seiner Herkunft haben.
Blackwood Distillers verdient das Geld zur Errichtung der Brennerei mit der Herstellung von white spirtis, nämlich Vodka und Gin sowie einem Vodka Cream Likör. Diese Produkte haben auf internationalen Spirituosenwettbewerben bereits viele Auszeichnungen gewonnen. In Deutschland werden die Blackwood Produkte exklusiv von der Firma Gut Zillingtal Edeldestillate in Bonn vertrieben.













