(openPR) Hahnbach, 2. Februar 2015. Die Art und Weise, wie wir Software benutzen, hat sich innerhalb der letzten Jahre drastisch verändert. Wo es noch vor 10 Jahren selbstverständlich war, dass Software auf dem eigenen Rechner installiert werden muss, bieten immer mehr Cloud-Anbieter ihre Lösungen an, bei denen die Software über das Internet zugegriffen werden kann.
Laut einer Umfrage des Fraunhofer Instituts aus dem Jahre 2011 stufen mehr als die Hälfte der IT-Entscheider und IT-Professionals in Deutschland die Cloud-Angebote in puncto Vertraulichkeit als unsicher oder sehr unsicher ein.
Für Entscheider von kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es deshalb nicht einfach, sich für oder gegen Cloud-Angebote zu entscheiden. Trotz aller Sicherheitsbedenken bietet die Cloud die Möglichkeit, von überall auf der Welt auf die Daten zuzugreifen. Die Mitarbeiter in den Unternehmen sind plötzlich nicht mehr an einen bestimmten Büro-Standort gebunden, sondern können praktisch von überall aus arbeiten.
Das Softwareunternehmen Rowisoft aus dem bayerischen Hahnbach denkt nun, eine Lösung gefunden zu haben, die sowohl die Sicherheitsbedenken aus dem Weg räumt, als auch die Vorteile der Cloud zu nutzen weiß.
Während bei klassischen Cloud-Anbietern die Software auf dem Server des Anbieters installiert wird, wird das Warenwirtschaftssystem von Rowisoft auf dem Server des jeweiligen Kunden installiert. Für die interne Verwendung des Programms kommt eine on-premise Software zum Einsatz – eine klassische Software, wie man sie also seit Jahrzehnten kennt. Nur wenn auf die Daten von extern zugegriffen werden soll, erfolgt dies über das Internet über einen herkömmlichen Web-Browser.
Möglich wird diese Technik, die der Hersteller selbst als hybrides Warenwirtschaftssystem bezeichnet, durch einen modernen Datenbankserver, der sowohl die Anfragen von innerhalb des Unternehmensnetzwerks, als auch von Web-Diensten ermöglicht. Über einen Middleware-Dienst, werden die Daten dann entweder für ein lokales TCP/IP-Netzwerk oder als HTML-Daten aufbereitet, die dann über einen Webbrowser zugänglich sind.
Der Sicherheitsaspekt liegt vor allem darin, dass die Daten nun nicht mehr extern bei irgendwelchen Anbietern in irgendwelchen Rechenzentren gespeichert werden. Durch den Einsatz des Middleware-Dienstes, der die Daten direkt als Web-Anwendung auf HTML5-Basis zur Verfügung stellt, ist es außerdem nicht notwendig, die Daten mit einem externen Webserver zu synchronisieren – die Daten bleiben also tatsächlich komplett im Haus des Kunden.








