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ITSM-Trends 2015: Cloud fordert die IT-Organisationen heraus

28.01.201518:50 UhrIT, New Media & Software

(openPR) In ihren Trendaussagen zum IT Service Management 2015 erwartet die ITSM Group, dass sich die IT-Organisationen abgesehen von der Wirtschaftlichkeitsverbesserung als Dauerthema verstärkt der messbaren Qualität ihrer Services widmen sowie Integrationskonzepte für Cloud-Dienste entwickeln werden. Auch die Tool-Entscheidungen sollen sich durch den Cloud-Einfluss verändern, außerdem werden sich die Unternehmen mit ersten Maßnahmen auf das zu erwartende IT-Sicherheitsgesetz vorbereiten. Bei den Mobility-Services besteht zwar ebenfalls ein großer Handlungsbedarf, hier erwarten die Analysten der ITSM Group jedoch, dass die bisherige Zurückhaltung erst schrittweise aufgegeben wird. Ihre ITSM-Trends 2015 im Einzelnen:



Qualitätssteuerung der IT-Services beginnt erwachsen zu werden:
Durch den unverändert steigenden Leistungs- und Kostendruck wächst die Notwendigkeit, die erforderliche Qualität der IT-Services in konkreten Werten zu definieren und zu messen. Dabei stehen vor allem die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Konformität der Services im Mittelpunkt. Die Unternehmen werden deshalb 2015 verstärkt in die Einführung bedarfsgerechter Kennzahlensysteme und Etablierung objektiver Messverfahren investieren. Auch der Optimierung des Service-Reportings kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu.

Cloud ruft nach Integrationskonzepten:
Cloud erzeugt erhebliche Konsequenzen für die IT-Organisationen, weil eine wachsende Zahl externer Dienste in die eigenen Prozesse integriert werden müssen. Dies verlangt insbesondere eine unternehmensweit gültige Cloud-Policy mit konkreten Richtlinien für den Einsatz von Diensten, schließlich lösen sie vielfältige Sicherheits- und Compliance- sowie technische Integrationsfragen aus.

Fokussierung auf einfach nutzbare Tools:
Ohne effiziente Management-Werkzeuge ist das IT Service Management nicht mehr zu bewältigen. Jedoch wandeln sich zunehmend die Anforderungen an die ITSM-Plattformen. So stehen kurze Implementierungszeiten und ein möglichst geringer Administrationsaufwand ganz vorne auf der Liste der Auswahlkriterien von Unternehmen. Dadurch sind aber Cloud-basierte Tools nicht zwangsläufig gegenüber On-premise-Lösungen im Vorteil, weil sie möglicherweise den individuellen funktionalen Bedarf nicht ausreichend erfüllen. Insofern wird die Evaluierung durch den veränderten Fokus der Anwender deutlich komplexer und anspruchsvoller.

Wirtschaftlichkeitsoptimierung als Klassiker:
Die Verbesserung der wirtschaftlichen Effizienz gehört zu den Klassikern unter den strategischen Zielsetzungen der IT-Organisationen und wird auch 2015 eine große Aufmerksamkeit erlangen. Dazu zählt beispielsweise ein größeres Engagement bei der Service Automation, dem Service Catalogue Management und Self Services, die 2015 von den Unternehmen verstärkt in Angriff genommen werden. Maßnahmen wie etwa die Stärkung des IT-Controllings oder der engagiertere Einsatz von Kennzahlensystemen wird eine größere Bedeutung zukommen. Sie folgen dem Ziel, für ein wirkungsvolleres Kostenmanagement eine größere Transparenz der wirtschaftlichen Effizienz zu erlangen und heimliche Kostentreiber zu identifizieren.

Vorbereitungen auf das IT-Sicherheitsgesetz:
Das kommende IT-Sicherheitsgesetz sieht für zahlreiche relevante Branchen die Einführung eines zertifizierbaren Managementsystems für die Informationssicherheit (ISMS) vor. Insofern lässt sich vermuten, dass sich die Sicherheitsstrategien von Unternehmen enger an ISO 27001/IEC als international etabliertem ISMS bzw. am BSI-Grundschutz orientieren werden. Aber auch unabhängig davon werden aufgrund der rechtlichen Vorgaben die Maßnahmen zur Optimierung der Informationssicherheit steigen. Nicht wenige Unternehmen haben deshalb für 2015 höhere Budgets eingeplant.

Mobility Services rücken nur zögerlich in den Vordergrund:
Die IT-Organisationen stehen in Sachen Mobility vor der Herausforderung, sich zusätzlich einem sehr komplexen Aufgabenfeld widmen zu müssen. Allein das praktische Management des kompletten Lebenszyklus der mobilen Endgeräte mit den Prozessen für die Konfiguration, den Support und die Stilllegung verlangt eine nachhaltige Konzeption und entsprechende Ressourcen. Auch angesichts der weiteren Dynamisierung der mobilen Arbeitsprozesse müssten die Mobility-Services deutlich stärker in den Vordergrund rücken, vermutlich werden 2015 aber nur punktuelle Schritte vollzogen.

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