(openPR) Heutzutage prägen Lebensmittelskandale und Themen wie Pestizide, Genmanipulation und Massentierhaltung unser Bild von der Landwirtschaft. Dass es auch anders geht, zeigen die ökologisch wirtschaftenden Bio-Bauern, von denen die Rohstoffe für das Bio-Tierfutter der Marke defu (www.defu.de) stammen. Seit Jahrzehnten verbinden sie über Generationen erworbenes Know-How mit moderner Technik zu einer umweltschonenden und zukunftsfähigen Arbeitsweise, bei der Natur und Tiere respektiert und geachtet werden.
Ein gesunder Boden als Basis
Der Boden ist die Grundlage jeglichen Lebens auf der Erde, denn von ihm stammen 99 Prozent unserer Nahrungsmittel. Doch bereits ein Viertel unserer Böden sind laut FAO in so hohem Maße degradiert, dass sie nicht länger zur Nahrungsmittelproduktion beitragen können. Jedes Jahr verlieren wir weltweit circa 10 Millionen Hektar an fruchtbaren Böden - das sind 30 Fußballfelder per Minute - aufgrund von nicht nachhaltiger Landwirtschaft und Bodennutzung.
Bio- und Demeter-Landwirte wie zum Beispiel Gunther Lötzke sind sich der Herausforderung des Schutzes unserer Böden bewusst und übernehmen mit ihrer Arbeit aktiv Verantwortung für die Fruchtbarkeit unserer Böden. Durch eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft kann die Fruchtbarkeit unserer Böden erhalten und sogar noch gesteigert werden. Denn nur auf einem lebendigen Boden können gesunde Pflanzen gedeihen und Erträge bringen.
„Der Boden ist die Basis für alles. Boden ist Leben“, fasst Gunther Lötzke, landwirtschaftlicher Verwalter auf Gut Holzhausen im Video „Gesunde Böden und gutes Tierfutter“ zusammen. Man müsse die „Gemütslage“ des Bodens erkennen, um ihn entsprechend zu behandeln und gesund zu halten.
Boden - Pflanzen - Tiere: Ein intakter Kreislauf
Doch auf dem Boden wachsen nicht nur Nahrungsmittel, er ist auch Lebensraum, Wasser- und Kohlenstoffspeicher und damit ein lebendiger Organismus: Bis zu 10.000 Arten von Bakterien leben auf einem Quadratmeter gesunden Bodens. Wichtig für die ökologisch wirtschaftenden Bio-Bauern ist daher der Kreislauf, der das Zusammenwirken von Boden, Pflanze und Tier darstellt: Der Boden ernährt die Pflanzen, die Pflanzen nähren die Tiere, die Tiere düngen das Land, der Dünger verbessert die Qualität des Bodens, der wiederum gesunde Pflanzen hervorbringt und damit auch unser Klima schützt. Oder kurz: Guter Boden, gutes Futter, gute Tiere. Nichts funktioniert ohne das andere, denn zwischen allen Elementen besteht eine Wechselwirkung. „Ziel ist es, auf Dauer etwas zu schaffen, das langfristig wirkt und von dem auch spätere Generationen noch etwas haben“, so Gunther Lötzke.
Was Lötzke über Tierfutter denkt und warum er Teil der defu Erzeugergemeinschaft ist, zeigt dieses neue Video: https://www.youtube.com/watch?v=PTRLzSShyDo












