(openPR) Serge hat sich ein monochromes Ölgemälde gekauft, weiß mit weißen Streifen. Und teuer, richtig teuer. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden. Serge ist begeistert von dem Gemälde, sein Freund Marc findet es einfach „Scheiße“, Yvan will keine Stellung beziehen, um es sich mit seinen Freunden nicht zu verderben.
Zwischen den Männern tun sich tiefe Gräben auf und die langjährige, enge Beziehung steht auf einmal zur Disposition.
Das Bild dient als Katalysator, mit dessen Hilfe die Autorin auf sehr subtile und psychologisch fein gezeichnete Weise wortgewandt und komisch eine Situation analysiert, die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft und ihr bisheriges Dasein auf den Prüfstand und infrage stellt.
In der Inszenierung von Carl-Hermann Risse bringt das Theater Poetenpack das Stück der wohl meistgespielten Theaterautorin im T-Werk zur Premiere, dort gibt es drei weitere Vorstellungen.
Ein besonderes Paket wurde für drei exklusive Vorstellungen im stilvollen Ambiente der Villa Mendelssohn gepackt, unter dem Titel „Crémant und wilde Wurst“ bietet es einen Theatergenuss mit Überraschung. Die Villa ist jeweils eine Stunde vor Beginn geöffnet, alle Räumlichkeiten stehen den Zuschauern offen, sie können sich fühlen, als ob sie beim Protagonisten des Stückes zu Hause wären. Für Interessierte gibt es eine Stückeinführung, die Vorstellung findet im Foyer in der oberen Etage statt.
Es spielen Teo Vadersen, Andreas Hueck und Justus Carrière.
Vorstellungen:
T-Werk Potsdam, Schiffbauergasse 4e
9., 10. Januar, 28. Februar, 1. März 2015, jeweils 20 Uhr
Domicil in der Villa Mendelssohn, Berliner Str. 89, 14467 Potsdam
23., 24. Januar, 20 Uhr, 25. Januar 2015, 17 Uhr












