(openPR) Sie haben keine Gelegenheit, in Urlaub zu fahren? Und nun befürchten Sie, Trübsal blasend und kulturell verwahrlost im Sommerloch zu versacken, weil sämtliche Theater Pause machen? Irrtum: Vom 5. August bis 2. September veranstaltet das Kinder-, Jugend- und Familientheater überzwerg den „2. Daarler TheaterSommer“ für jugendlich-erwachsenes Publikum!
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr präsentiert dieses Festival sich nun wieder als Plattform und Treffpunkt für alte Hasen, hoffnungsvolle Talente und ambitioniertes Amateurtheater. Rund um Theater, Kabarett, Literatur und parodierte Klassiker dürfte bei insgesamt 19 Veranstaltungen für jeden Geschmack, für Jung und Alt etwas dabei sein.
Als Vorprogramm läuft bereits am 3. und 4. August um je 23 Uhr die Produktion "Mitternachtsgäste“, geschrieben, ausgestattet und aufgeführt von Nachwuchs-Theatermachern aus den Reihen des überzwerg-Jugendclubs. Offiziell eröffnet wird der 2. Daarler Theatersommer am 5. August um 19.30 Uhr mit einem Erich-Kästner-Abend: TheKla, die Theatergruppe der evangelischen Kirchengemeinde Klarenthal, widmet sich dem Journalisten und Autor zahlreicher bekannter Jugendbücher in einer szenischen Lesung mit Chansons. Das folgende Wochenende widmet sich von Donnerstag, 9. bis Sonntag, 12. August, ganz dem Wiener Dramatiker, Schauspieler und Regisseur Albert Frank. Frank gehörte den Ensembles des Stadttheaters Ingolstadt, der Landesbühnen Bruchsal und Esslingen und des Staatstheaters Braunschweig an. Seit 1997 ist er freiberuflich tätig und spielte und inszenierte am Kleist-Theater in Frankfurt/Oder, am Theater der Altmark in Stendal, am Staatstheater Schwerin und am Hans-Otto-Theater in Potsdam. In Frankfurt/Oder brachte er als Regisseur unter anderem seine Goethe-Adaptation „fast Faust“ (1999) heraus, die nun beim Theatersommer in einer Inszenierung des Cottbusser piccolo-Theaters zu sehen sein wird (9. August, 19.30 Uhr; 11. August, 19 Uhr), und in Berlin sein großes Solo „Mahlzeit! Eine Kulturgeschichte des Essens“ (2001) – diesen Monolog, bei dem die Zuschauer aktiv in den Kochvorgang einbezogen werden, zeigt Frank nun auch im theater überzerg (10. August, 18 Uhr; 12. August, 19.30 Uhr). Außerdem läuft seine urkomische Schiller-Bearbeitung „Tell Tell“, die Frank im Auftrag des theaters überzwerg schrieb und bei der Schweizer Rütlischwur und Frauenquote kollidieren (10. August, 20 Uhr; 11. August, 21 Uhr). 2008 entwickelte Albert Frank übrigens einen Stadtführer für Berlin für Blinde; eine Pionierarbeit, die großes Interesse hervorrief. Am 17. August um 19.30 Uhr gibt es bei dem herrlich schrägen Insektenkrimi „Die Wanze“ eine Wiederbegegnung mit Frank Engelhardt. Er begann seine Schauspielkarriere 1993 als Eleve am theater überzwerg, wo er 2009 mit „Arm aber sexy“ sein Regiedebüt gab. Nach seinem Schauspielstudium in München war er bis 2007 am Berliner GRIPS Theater engagiert. Seitdem arbeitet er freischaffend und war am theater überzwerg beispielsweise als Cowboy in der Produktion „Mütter“ und als Mephisto in „Faust. Ein Western“ zu sehen. Am 18. August, 19.30 Uhr kommt dann wieder TheKla, diesmal mit Georges Feydeaus Komödie „Der Floh im Ohr“. Ein ergreifender Monolog über späte Emanzipation ist der Theatermonolog „Shirley Valentine oder Die heilige Johanna der Einbauküche“, der am 19. August um 19.30 Uhr mit Margret Gampper in der Titelrolle zu sehen sein wird. Zum Internationalen Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung zeigt das theater überzwerg dann am 23. August um 19.30 Uhr zum letzten Mal das Solo „Wie schön weiß ich bin“. Mit „Wüster Sand“ folgt eine Uraufführung, wieder aus der Feder und unter der Regie des Nachwuchsdramatikers Jan Meyer, der auch „Mitternachtsgäste“ schrieb und inszenierte – zu sehen am 24., 25. und 26. August, jeweils um 19.30 Uhr. Einen Kampf um die „Kunst“ liefern sich am 30. August um 19.30 Uhr die Darsteller der Neunkircher Theatergruppe Wasabi in Yasmina Rezas gleichnamigem Stück, bei dem in dieser Inszenierung sämtliche Männerrollen von Frauen gespielt werden. Und bevor der 2. Daarler TheaterSommer am 2. September ab 15 Uhr mit dem traditionellen Hoffest endet, bei dem gleichzeitig die neue Spielzeit eröffnet wird (Eintritt frei!), feiert das theater überzwerg am 31. August und 1. September, jeweils 19.30 Uhr, ein Wiedersehen mit seiner „Gründungsmutter“ Alice Hoffmann: Die bekannte Kabarettistin und Schauspielerin kommt in ihrer Paraderolle als Vanessa Backes mit dem Soloprogramm „Denk emol“. kek
Karten: Vorbestellung ab 2. Juli, Mo – Fr von 9.30 – 15 Uhr, Tel. 0681/958283-0 oder per Mail an
. Vorverkauf und Abholung ab 6. Juli, nur freitags von 9:30 - 15 Uhr im theater überzwerg, Erich-Kästner-Platz 1, 66119 Saarbrücken.
Preise: € 12,- / ermäßigt € 6,-. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn; Tel. 0681/958283-0. Vorbestellte Karten müssen spätestens 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden.
Alle Infos im Internet: www.ueberzwerg.de











