(openPR) Köln, 15. Dezember 2014. Ärztlich begleitetes Reisen – das klingt im ersten Moment ein wenig sperrig. Dennoch nutzen immer mehr Deutsche das Angebot von Spezialisten wie Tour Vital, um exotische Fernziele zu bereisen. Wie läuft so eine Reise, zum Beispiel nach Südostasien, ab und woran liegt es, dass diese Reiseform sich steigender Beliebtheit erfreut? Allgemein-medizinerin Inge de Bary (66) aus Wangen im Allgäu war schon zahlreiche Male mit Tour Vital in Vietnam und schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz.
Frau de Bary, was ist eigentlich Ihre Aufgabe auf so einer Reise?
Ich bin in erster Linie dabei, um den Reisenden ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln und ihnen im Fall der Fälle zur Seite zu stehen. Meist geht es aber „nur“ um kleinere Erkältungsinfekte oder Durchfallerkrankungen. Viele Menschen vergessen, auf Reisen ausreichend zu essen und zu trinken oder haben Probleme mit den Temperaturschwankungen zwischen Hitze und Klimaanlagen. Normalerweise bräuchte man dafür keinen Arzt. Meine Erfahrung ist aber: Wenn ein Arzt dabei ist, wird er auch sehr gern in Anspruch genommen. Und manchmal sind auch Reisende mit Herzproblemen oder Diabetes dabei, die ein geschultes Auge zu schätzen wissen.
Wie bereiten Sie sich und die Gruppe auf eine solche Reise vor?
Ich schreibe allen Teilnehmern im Vorfeld der Reise einen Brief mit meiner Handynummer und biete an, spezielle Fragen vorab persönlich zu klären. Viele schicken mir auch ihre Medikamentenliste oder informieren mich über gesundheitliche Probleme. Je mehr ich weiß, umso gezielter kann ich natürlich meinen Arztkoffer packen. Bei den Rundreisen durch Vietnam gibt es am dritten Tag immer einen Aufenthalt auf einer Dschunke in der Halong-Bucht. Den nutze ich dann gern für eine Vorstellungsrunde und erkläre ein wenig zu den landestypischen Besonderheiten. Außerdem sehe ich es auch als meine Aufgabe, aus vielen Individuen eine harmonische Gruppe zu formen, denn das ist ja die Grundvoraussetzung für ein positives Reiseerlebnis.
Am Beispiel von Vietnam – was empfehlen Sie da?
Vietnam hat sehr gute Hygienestandards, und es passiert in der Regel nicht viel. Da fühle ich mich als Ärztin teilweise richtig überflüssig. Aber natürlich gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: nichts Ungekochtes oder Ungeschältes essen, keine Eiswürfel, kein Leitungswasser und keine Salate. Auch Mückenschutz und helle langärmelige Kleidung sind empfehlenswert.
Sie stehen den Reisenden ja grundsätzlich rund um die Uhr zur Verfügung. Haben Sie denn auch etwas von der Tour, und was sind Ihre persönlichen Highlights in Vietnam?
Ja, natürlich! Ich empfinde es als Privileg, so tolle Reisen begleiten zu dürfen, und häufig entstehen richtige Freundschaften. Die Gruppen bei Tour Vital sind ja in der Regel nur um die 20 Personen groß. Einmal bin ich bei einer Badeverlängerung schlimm von Sandflöhen gebissen worden – da haben mich meine „Schäfchen“ mit Salben, Tinkturen und guten Tipps versorgt und richtig bemuttert. Persönlich freue ich mich immer am meisten auf die Halong-Bucht – die Dschunkenfahrt ist wirklich ein einmaliges Erlebnis. Auch Hanoi ist sehr schön. Oder Hoi An, deren Altstadt als einzige vom Vietnamkrieg verschont blieb. Und in der Kombination mit Kambodscha sind natürlich Angkor Wat und die Seenomaden von Tonle Sap nochmal absolute Highlights.
Die ärztlich begleiteten Rundreisen von Tour Vital sind buchbar unter der Servicehotline 0221 / 222 89 500 oder unter www.tourvital.de.












