(openPR) Die Gefahren des Chikungunya-Fiebers, das im Raum des Indischen Ozeans seit langem bekannt ist, wurden lange Zeit unterschätzt. Gesundheitsbehörden befürchten eine weitere Ausbreitung in Europa. Besonders in den letzten Jahren sind zunehmende Fälle von importierten Infektionen bei Reisenden zu beobachten. Schon in den ersten 2 Monaten 2010 wurden laut Robert Koch Institut neun Chikungunya-Fälle gemeldet.
Das Chikungunya-Fieber ist eine Virusinfektion, die zu der Familie der Togaviridae (Gruppe der Alphaviren) gehört. Die Übertragung erfolgt durch die tagaktive Tiger-Mücke (“Aedes albopictus“) und die Gelbfiebermücke (“Aedes aegypti“). Fälle von Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurden in Asien schon dokumentiert.
Das Chikungunya-Fieber ist hauptsächlich für Personen mit chronischen Krankheiten, kleine Kinder, alte Menschen und Schwangere gefährlich. Bei 5 - 10% der Betroffenen sind nach drei Jahren immer noch ausgeprägte Beschwerden vorhanden. Besonders gefährdete Personen können an den Folgen eines Chikungunya-Fiebers sterben.
Zu wichtigen Symptomen dieser Virusinfektion gehören Gelenkentzündungen und Gelenkschmerzen. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 12 Tage. Bei sehr mildem Verlauf kann das Chikungunya-Virus nicht immer erkannt werden, weil die Erkrankung grippeähnliche Symptome hat, d.h. Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Leistungsknick.
„Zurzeit gibt es gegen das Chikungunya-Fieber keinen Impfstoff. Deswegen sollten sich Urlauber in Süd- und Südostasien sowie in Afrika besonders konsequent gegen Mücken schützen (Repellentien, entsprechende Kleidung). Eine durchgemachte Krankheit gibt aber einen lebenslangen Schutz (Immunität).“
Mehr Informationen zu diesem und anderen medizinischen Themen sind unter www.citypraxen.de zu finden. Als eine der ersten deutschen Institutionen überhaupt bieten die CityPraxen Berlin auf Ihrer Homepage unter der Rubrik „Krankheitsbilder“ einen umfassenden Katalog über häufige Krankheiten an.
„Unser Ziel: Erfolgreiche Medizin durch Qualität und persönliche Betreuung“







