(openPR) Wie auch der Mittelstand das Thema „Klimaschutz“ offensiv nutzen kann
7. Ulmer UnternehmerTAG am Donnerstag, 27. April 2006 in der Ulmer Donauhalle
Erstmals wird der UnternehmerTAG in diesem Jahr klimaneutral durchgeführt. Das bedeutet, dass sämtliche CO2-Emissionen, die durch diese Veranstaltung entstehen, mit so genannten Emissions-gutschriften neutralisiert werden. Einbezogen in die Berechnung der CO2-Emissionen werden sowohl der Stromverbrauch und die Heizung der Donauhalle, als auch die Anfahrt der Teilnehmer. Mit dem Beispiel will der BVMW deutlich machen, dass der Mittelstand das Thema „Klimaschutz“ einfach und effizient für die eigene Unternehmenskommunikation nutzen kann. „Mit den Mechanismen, die das Kyoto-Protokoll geschaffen hat, kann man nahezu jedes Produkt und jede Dienstleistung klimaneutral anbieten“, so BVMW-Regionalgeschäftsführer Karl-Heinz Raguse. „Gerade mittelständi-sche Unternehmen können das aktiv nutzen, um einerseits ihr Image zu verbessern und um anderseits mit ihren Kunden ganz neu ins Gespräch zu kommen. Und der Beitrag für den Klimaschutz ist gleichzeitig exakt mess- und nachvollziehbar.“ Unterstützt wird die Aktion von der Ulmer Kommunikationsagentur Nature-is-back GmbH, die sich das Thema „Klimaneutrale Produkte“ und Dienstleistungen auf die Fahne geschrieben hat. Sie sorgt auch dafür, dass die Neutralisierung der CO2-Emissionen korrekt und gemäß den Mechanismen von Kyoto abgewickelt wird.
Das Prinzip der „Klimaneutralität“ ist einfach: eine bestimmte Menge CO2, die an einer Stelle etwa durch den Verbrauch von Energie entsteht, wird durch die Einsparung von CO2 an anderer Stelle ausgeglichen. Die Möglichkeit, Produkte und Leistungen mit der Botschaft „klimaneutral“ auszuzeichnen, wurde im Ansatz bereits im Jahr 1997 durch das Kyoto-Protokoll geschaffen. Es sieht die effiziente Minderung des weltweiten CO2 -Ausstoßes von Unternehmen durch den Handel mit so genannten Emissionsminderungszertifikaten vor. Realisiert wird die Klimaneutralität durch den Ankauf und die Stilllegung dieser Zertifikate, die den CO2 –Emissionen entsprechen. Um die tatsächliche Menge der CO2-Emissionen festzustellen, werden die jeweiligen Emissionen berechnet, die bei Produktion, Transport etc. von Produkten und Leistungen entstehen.
Für den UnternehmerTAG bedeutet dies, dass die Teilnehmer jeweils einen Fragebogen ausfüllen, in dem erfasst wird, welche Strecke sie mit welchem Verkehrsmittel zum Besuch dieser Veranstaltung zurückgelegt haben. Zusammen mit dem Energieverbrauch ergibt sich damit ein relativ genaues Bild von den CO2 -Emissionen, die durch den UnternehmerTAG verursacht wurden. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer dann auch ein persönliches Zertifikat darüber, dass sowohl ihr Besuch als auch die Veranstaltung insgesamt „klimaneutral“ von Statten gingen.
Wie mittelständische Unternehmen die Mechanismen des Kyoto-Protokolls offensiv für die eigene Unternehmenskommunikation nutzen können, ist auch Thema eines Vortrags auf dem Unternehmertag. Unter dem Titel „Mehr Kun-denbindung, Produktabsatz und Image: Klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen sind für jeden machbar“ zeigen Tobias Heimpel, Nature-is-back GmbH und Moritz Lehmkuhl, Sustainable Partner GmbH, dass auf diese Weise Kommunikation und Klimaschutz mit vergleichsweise geringem Aufwand miteinander verknüpft werden können (Forum 2 – 13.30 Uhr). Gleichzeitig präsentiert Nature-is-back auf Ihrem Messestand Beispiele, wie man auch als Privatperson etwas für den Klimaschutz tun kann. So wird etwa ein Paket, mit dem man 10.000 Kilometer klimaneutral Auto fahren kann, angeboten. Der Ausgleich der 1,8 Tonnen CO2, die auf dieser Fahrstrecke durch die Verbrennung von Benzin entstehen, kostet am Messestand ganze 35 Euro.
Weitere Informationen:
Bundesverband Mittelständische Wirtschaft
BVMW e.V. - Karl-Heinz Raguse
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