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cynora mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014 ausgezeichnet

10.12.201419:17 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: cynora mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014 ausgezeichnet
cynora wurde am 4. Dezember 2014 mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014 ausgezeichnet
cynora wurde am 4. Dezember 2014 mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014 ausgezeichnet

(openPR) Mit dem renommierten Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014 der Kategorie „Unternehmen“ wurde am Donnerstag die Bruchsaler cynora GmbH ausgezeichnet! Das HighTech-Unternehmen konnte die Jury mit ihrem eingereichten Projekt zum Thema OLEDs überzeugen und die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen einer internationalen Fachkonferenz in Berlin entgegennehmen.



Bruchsal - Bereits zum vierten Mal wurde am Donnerstag im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen - Erfolgreich am Markt“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis verliehen. Mit dem Preis zeichnet das BMWi, unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur, Projekte aus, die sich nachhaltig für Rohstoffeffizienz einsetzen. Die Kategorie „Unternehmen“ konnte dabei die cynora GmbH für sich entscheiden. Im Zuge des eingereichten Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Herstellungsverfahren gelungen, welches es ermöglicht, teure und extrem seltene Schwermetalle in organischen Leuchtdioden (OLEDs) durch kosten- und rohstoffschonende Materialien zu ersetzen.


Ausgezeichnete Lösungen aus Forschung und Praxis

Mit dem Projekt „Platin- und Iridiumfreie optoelektronische Materialien für einen materialeffizienten Einsatz in OLEDs“ konnte sich die cynora gegen mehrere nominierte HighTech-Unternehmen durchsetzen. Bereits seit 2008 erforscht und entwickelt das Unternehmen effiziente Emitter für den Einsatz in OLED-Bauteilen. Die neuartige OLED-Technologie zeichnet sich im Vergleich zu etablierten Technologien wie z.B. LCD, durch Vorteile wie höhere Energieeffizienz, bessere Lichtqualität und geringes Gewicht aus und gilt daher als die Zukunftstechnologie in den Bereichen Displays und Beleuchtung.
Aus der Wettbewerbskategorie „Unternehmen“ gingen aus acht Finalisten insgesamt vier Preisträger hervor. In der Kategorie „Forschungseinrichtung“ wurde das Deutsche Textilforschungszentrum prämiert.


Dem Problem auf der Spur

In kommerziell erhältlichen OLED-Bauteilen werden bislang Platin und Iridium als Emittersysteme verwendet, obwohl diese Rohstoffe mit verschiedenen Nachteilen belegt sind. In einem Bericht der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2010 werden sie als „critical raw materials for the EU“ eingestuft. Das bedeutet, dass die EU über keine nennenswerten Rohstoffvorkommen verfügt und maßgeblich auf Importe angewiesen ist. Aufgrund der großen Nachfrage in vielen HighTech-Anwendungen prognostiziert die Europäische Kommission bis zum Jahr 2030 einen erhöhten Bedarf, der die derzeitige Produktion und Förderung dieser Rohstoffe übersteigen wird. Eine sehr geringe Recyclingrate verstärkt das Problem zusätzlich.


Rohstoffeffizienz in Herstellung und Weiterverarbeitung

Mit der innovativen Singlet Harvesting Technologie der cynora GmbH könnten die genannten Hindernisse für OLEDs schon bald der Vergangenheit angehören. Dem Unternehmen ist es gelungen, Emittersysteme abseits dieser teuren und sehr begrenzt verfügbaren Rohstoffe zu entwickeln. Eine von der cynora patentrechtlich geschützte Erfindung ermöglicht es, Platin und Iridium bei ausgezeichneter Energieeffizienz durch Kupfer zu ersetzen. Ein weiterer Vorteil der cynora-Emittersysteme ist die materialsparende Bauteilfertigung. Während für Iridium- oder Platinbasierte Systeme ein aufwendiges Vakuumverdampfungsverfahren angewendet wird, welches zudem mit einer schlechten Materialausnutzung verbunden ist, kann bei den kupferbasierten cynora-Emitter auf materialeffiziente Druckverfahren zurückgegriffen werden, ohne dabei eine geringere Bauteileffizienz in Kauf nehmen zu müssen.


Ausgezeichnet

Bereits seit mehreren Jahren gilt die cynora als Wegbereiter für iridiumfreie OLED-Emittermaterialien und konnte die Technologie bereits erfolgreich international etablieren. Dieses Engagement wurde nun mit dem renommierten Preis gewürdigt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und soll als Ansporn für Unternehmen und Forschungseinrichtungen dienen, sich für mehr Materialeffizienz innerhalb der Wertschöpfungskette einzusetzen und somit den Stellenwert rohstoffeffizienten Handelns hervorheben.

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