(openPR) Weihnachten: Stille Nacht oder hektischer Supermarkt? Beschauliches Familienfest oder grelle Lightshow? Unsere computergesteuerte Zeit verführt zur Eile, zu Vordergründigkeit und Nüchternheit. Doch eigentlich möchte man Weihnachten abschalten, Ruhe finden, die Festtage entspannt genießen. Das ist aber gar nicht so leicht. Hier einige Tipps des Diplom-Psychologen Dr. Arnd Stein, wie Sie Stressfallen vermeiden können.
Planungs-Falle
Weihnachts-Stress kündigt sich bereits in den ersten Dezembertagen an: Keine Parkplätze, überfüllte Kaufhäuser, Schlange stehen, Hektik. Tipps: Planen Sie vorausschauend. Kaufen Sie also rechtzeitig ein, meiden Sie Samstage. Nehmen Sie sich besser ein, zwei Tage Urlaub für einen rundum gemütlichen Weihnachtsbummel.
Arbeits-Falle
Backen, kochen, Tisch decken und abräumen – Pflichten der Hausfrau, während die Lieben eigenen Interessen nachgehen? Das scheint in vielen Familien ganz normal zu sein, weil es ja übers Jahr auch nicht anders ist. Häufige Folgen: Hektik, Gereiztheit, Unzufriedenheit. Die Lösung: Setzen Sie sich vor dem Fest in einer „Familienkonferenz“ zusammen. Besprechen Sie konkret, wer für welche Arbeiten zuständig ist. Auch jüngere Kinder können schon mithelfen. So vermeiden Sie Stress und haben mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten.
Geschenk-Falle
Hängt Ihr Wohlbefinden oder sogar Ihr Selbstwertgefühl davon ab, ob Sie mit Ihren Geschenken richtig liegen? Dann ist Weihnachts-Frust fast unvermeidlich. Denn: Schon vor dem Fest geraten Sie in Zweifel und ins Grübeln – und die Bescherung wird für Sie zur Nervenprobe. Rechtfertigungen und Enttäuschungen führen leicht zu Spannungen und Streitereien. Machen Sie sich deshalb bewusst: Auch beim Schenken kann man es nie allen recht machen. Nehmen Sie mögliche Enttäuschungen nicht persönlich und stellen Sie nicht zu hohe Ansprüche an sich selbst. Egal, ob Pralinen, Modeschmuck oder teures Parfüm – entscheidend ist weniger der Wert des Präsents als die liebevolle Absicht. Der Hinweis auf einen eventuellen Umtausch eines Geschenks kann einen Fehlgriff abmildern.
TV-Falle
Der Fernseher zu Weihnachten als Glanzlicht für die ganze Familie? Nein – je weniger, desto besser. Denn: Der Bildschirm verführt zum Schweigen, macht passiv und träge. Anregender und gesünder: Ein Spaziergang oder ein kleiner Ausflug. Auch die „guten alten“ Gesellschaftsspiele sind empfehlenswerter als TV-Unterhaltung oder Video-Action. Kindern macht es doppelt Spaß, wenn dabei kleine Preise ausgespielt werden.
Spielzeug-Falle
Keine Frage: Kinder sollen spielen. Doch allzu große Vielfalt auf dem Gabentisch nimmt dem Nachwuchs Übersicht und Kreativität. Langeweile aus Übersättigung führt leicht zu Nörgelei – und trübt die Weihnachtsfreude. Deshalb: Besser wenige Geschenke, die das Interesse des Kindes wecken, als gut gemeinte Großzügigkeit.
Verwandtschafts-Falle
Die gegenseitigen Besuche aller Angehörigen zu koordinieren ist oft schwierig – vor allem, wenn erwachsene Kinder Anhang haben oder Forderungen gestellt werden wie: „Den ersten Weihnachtstag kommt Ihr zu uns …!“ Tipps: Ihre eigene Planung hat Vorrang. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, grenzen Sie sich zeitlich ab! Und: Klären Sie mit Ihrem Partner frühzeitig die Eltern-Schwiegereltern-Besuche. Beschränken Sie sich auf bestimmte Zeiten – beispielsweise zum Mittag- oder Abendessen. Überlegen Sie auch, welche Verwandten Sie gemeinsam einladen wollen. So vermeiden Sie Zeitdruck und Reibereien.
Ritual-Falle
Festliche Kleidung, Kirchgang, Weihnachtslieder, Hausmusik, Abendprogramm … – Rituale geben dem Fest einen vertrauten Rahmen. Allerdings: Gewohnheiten sind kein Evangelium. Kinder werden erwachsen, wollen auch zu Weihnachten eigene Wege gehen. Cliquen-Treff oder Disco nach der Bescherung – das kann Sie enttäuschen. Tipps: Möchten Sie gern zum Weihnachtsgottesdienst, Ihr Partner aber nicht? Dann gehen Sie alleine – und er beschäftigt sich zu Hause. Will der Nachwuchs nicht mehr singen oder Blockflöte spielen? Dann legen Sie eine CD ein. Ist bei älteren Kindern ein Treffen mit Freunden angesagt, tolerieren Sie’s einfach – und machen Sie es sich mit Ihrem Partner gemütlich. Um dieses Streit-Potenzial zu vermeiden, helfen nur frühzeitige Absprachen und Kompromisse.
Entspannt in die Weihnachtszeit
Die neue CD "Christmas Time – Time to Relax" von Arnd Stein kann dem Weihnachts-Stress spürbar vorbeugen: Bekannte Weihnachtslieder – in einem abwechslungsreichen 30-minütigen Konzert neuartig instrumental arrangiert – lassen eine entspannende Weihnachts-Stimmung entstehen. Die reizvolle Kombination feierlicher und sakraler Melodien mit den speziellen Klangvariationen moderner Wellnessmusik prägt den besonderen Charakter dieser anspruchsvollen CD, die bereits nach den ersten Minuten eine sowohl besinnliche als auch entspannende Atmosphäre schafft.
Arnd Stein: Christmas Time - Time to Relax. CD, ISBN 978-3-89326-795-8. VTM-Verlag, 9,95 Euro.











