(openPR) Dortmund, 8.12.2014
Aufbruchsstimmung bei den Freunden von Prokon
Rund 450 Genussrechtsinhaber haben am vergangenen Samstag in der Dortmunder Uni Mensa über die Zukunft des Windenergiekonzerns PROKON beraten. Seitens der Firmenleitung standen der Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin und Stefan Denkhaus mehrere Stunden Rede und Antwort. Dabei stand nicht etwa die Frage nach dem eigenen Geld für die Anwesenden im Vordergrund, sondern die Rettung des Unternehmens und dessen Beitrag zur Energiewende.
Die allgemeine Aufbruchsstimmung kam auch im Grußwort des Vorsitzenden des PROKON - Betriebsratsvorsitzenden Philipp Hogrebe zum Ausdruck.
Hogrebe: „Im Norden sagt man zur Begrüßung „Moin“ – bei Freunden „Moin, Moin.“
Deshalb sage ich hier „Moin Moin“.
Nach Angaben Dr. Penzlins hatten sich bereits bis zum Wochenende mehr als 37.000 der insgesamt 75.000 Genussrechtsinhaber an einer noch unverbindlichen Umfrage zur Zukunft des Unternehmens beteiligt. Diese schnelle Reaktion der Genussrechtsinhaber zeigt das überaus große Interesse der PROKON-Kapitalgeber am Fortbestand des Windenergie-Unternehmens.
Gefragt wurde nach der Bereitschaft das eigene Kapital in der Firma zu belassen, um deren Weiterführung in Form einer Genossenschaft zu ermöglichen. Die inhaltliche Auswertung der Umfrage erfolgt nach dem 9.12., weil bis zu diesem Tag Einsendungen erbeten wurden.
Es sei aber jetzt schon, so war zu erfahren, eine deutliche Tendenz der Mitglieder für die Weiterführung in Form einer Genossenschaft zu erwarten. Genau diesen Weg in die Genossenschaft favorisieren und verfolgen die Freunde von POKON.
Die Dortmunder Versammlung verabschiedete bei nur zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen eine Erklärung, die wörtlich lautet:
"Die Mitgliederversammlung begrüßt die Möglichkeit zur Übernahme von PROKON durch die GRI und bestätigt das Engagement des Vorstands, den Verein als offiziellen Übernahmebewerber zu positionieren."




