(openPR) Spielen ganz wie früher
Freizeit mit der Familie ist kostbar und im Alltag bleiben gemeinsame Aktivitäten oft auf der Strecke. Umso schöner ist es, wenn endlich einmal alle Zeit füreinander haben. Aber was tun, wenn die Sprösslinge lieber eine Runde am Computer zocken wollen oder an Smartphone, Tablet und Co hängen? „Im Zeitalter von Fernsehen, Laptops und Konsolen sind viele klassische Spiele in Vergessenheit geraten“, erklärt Bianca Spiegel, Fachfrau für Familienurlaub von der familienfreundlichen Hotelkooperation Familotel. „Dabei sind gerade die Klassiker so wunderbar einfach! Sie animieren die Kinder spielerisch zur Bewegung und lohnen daher, neu entdeckt zu werden.“ Deswegen hat Familotel einige Spieletipps zusammengetragen, die Kinder und Eltern zusammen in Bewegung bringen.
Durch stetige Technisierung hat sich die Lebenswelt der Kinder verändert. Wo früher die Natur als größter Spielplatz galt, greifen Kids heute zunehmend auf virtuelle Spielwelten zurück. „Inzwischen hat sich die Skepsis vor PC-Spielen gelegt“, so Bianca Spiegel, „doch nach langem Sitzen in der Schule oder daheim über den Hausaufgaben tut gerade die Bewegung an der frischen Luft Körper und Seele gut.“ Mit einer Portion Fantasie tritt sogar die ganze Familie in spielerische Duelle, die garantiert nicht nur die Kids begeistern. „Das Gute an klassischen Kinderspielen: Sie kommen mit wenig bis gar keinem Zubehör aus. Das gilt zum Beispiel für Gummitwist oder Fangen“, weiß Bianca Spiegel. „Doch gerade weil klassische Spiele so simpel sind, können sie überall und jederzeit gespielt werden – auch daheim.“
Aber wie ging denn gleich nochmal Gummitwist? Bei diesem Kinderspiel kommt es vor allem auf Geschicklichkeit an. Was man braucht ist ein etwa drei Meter langes Gummiband und – natürlich – Spaß am Rhythmus. Mitmachen können beliebig viele Kids, das Minimum liegt bei drei Spielern. Das Gummiband wird zunächst um die Knöchel zweier sich gegenüberstehender Spieler gespannt und gedehnt. Ein Dritter hüpft nun ein vorher festgelegtes Springmuster zwischen den Strängen des Gummibands. Macht er dabei einen Fehler, ist der nächste Spieler an der Reihe, wenn nicht, wird der Schwierigkeitsgrad gesteigert. Was für ein Spaß, wenn die Kinder ihren Eltern „davonhüpfen“!
Wer ist flink genug und sammelt die meisten Wäscheklammern? Das klassische „Fangen“ macht aufgepeppt noch viel mehr Spaß. Jeder Spieler bekommt vier Wäscheklammern, die er an seinem Pullover befestigt. Dann geht es um die Wurst: Alle spielen Fangen mit dem Ziel, den Gegnern ihre Wäscheklammern zu stibitzen. Von den Mitspielern darf nur eine Klammer auf einmal geklaut werden, diese heftet man sich anschließend an seine eigene Kleidung. Wer keine Klammern mehr hat, scheidet aus.
Rennen, Hüpfen, Krabbeln – es gibt sicher hundert Fortbewegungsarten, doch das Dosenrennen fordert sie alle heraus. An der Startlinie stellen sich die Spieler mit den Füßen auf zwei leere Konservendosen. Eine dritte Dose setzen sie vor sich, treten mit einem Fuß darauf und stellen anschließend die nächste frei gewordene Dose nach vorn. So lustig stelzen die Spieler Richtung Ziel. Wer meistert die Rennstrecke als Erster ohne mit den Füßen den Boden zu berühren? Vor allem Gleichgewichtssinn ist hier gefragt! Denn wer abrutscht oder umfällt und dabei die Erde berührt, muss an den Start zurück.
Doch auch neue Spieletrends locken Kinder nach draußen. „In unseren Familotels sind zur Zeit Slacklinen und Geocaching der Renner“, erzählt Spiegel. Beim Slacklinen balancieren Kids auf einem Gurtband, das in geringer Höhe straff zwischen zwei Befestigungspunkte gespannt wird. Hierbei werden nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch Konzentration und Körperkoordination geschult. Und wer wäre nicht stolz, wenn er eine Seillänge meistert, ohne herunterzufallen? Geocaching dagegen fordert kleine und große Schatzsucher zu einer digitalen Schnitzeljagd heraus. So macht sich die ganze Familie auf die Pirsch nach versteckten Gegenständen, die anhand geografischer Koordinaten aus dem Internet aufgespürt werden können. Geocaching macht Spazieren und Wandern zum Erlebnis - selbst Bewegungsmuffel packt die Begeisterung, wenn die ganze Familie zum „Jäger eines verlorenen Schatzes“ wird! Für die Kids ist es besonders attraktiv, denn hier ist das Handy auch wieder mit dabei – und trotzdem bewegen sich alle an der frischen Luft.
Bianca Spiegel, selbst zweifache Mutter, verantwortet bei Familotel das Qualitätsmanagement und die Familotel Lernwelt. Die genannten Spieletipps und viele weitere gibt es im Familotel Familienkalender, den die Hotelkooperation jedes Jahr seinen Gästen schenkt.
Der Abdruck der Tipps und des Bildes ist im Zusammenhang mit Familotel honorarfrei.

















