(openPR) Am 20. Dezember öffnet das naturkundliche Museum seine Pforten im neuen Stadtviertel Lyon Confluences – dort wo Rhône und Saône zusammenfließen
Wie eine Wolke aus Glas, Stahl und Beton ragt das Musée des Confluences an der Südspitze der Halbinsel in Lyon 37 Meter in die Luft. Den futuristischen Bau am Ufer der Flüsse Rhône und Saône hat das renommierte Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfen. Die Ausstellung des Museums nimmt ihre Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit.
Meteoriten, Fossilien, afrikanische Masken, Samurai-Schwerter und das Gebiss eines Homo sapiens – die Exponate des Musée des Confluences machen die Geschichte der Erde und ihrer Bewohner aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erlebbar. Woher kommt der Mensch? Was macht ihn aus? Wo bewegt er sich hin? Die Ausstellungsstücke behandeln die zentralen Fragen der Menschheit in der Wissenschaft. „Das Musée des Confluences beschäftigt sich mit der Erde seit ihren Ursprüngen, der Menschheit in ihrer Geschichte und ihrer geografischen Verbreitung’’, erklärt die Direktorin des Museums, Hélène Lafont-Couturier.
Wissenschaft des Lebens und der Erde
Das Inventar des Musée des Confluences geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Es setzt sich aus der privaten Sammlung der Familie Guimet zusammen und wurde im Laufe der Zeit durch den Nachlass berühmter Forscher und Hobbysammler ständig erweitert. Heute zeigt das Museum insgesamt über zwei Millionen Objekte aus den Bereichen Ethnologie, Meeres- und Insektenkunde.
Die Dauerausstellung erstreckt sich über 3000 Quadratmeter und ist in vier Themenbereiche unterteilt. Ihnen widmet sich jeweils ein eigener Saal, der die Museumsstücke eindrucksvoll in Szene setzt:
- Ursprünge – die Erzählung der Welt
- Gesellschaften – das Theater der Menschen
- Menschen – Teil des Lebenden
- Ewigkeiten – Bilder des Jenseits
Zusätzlich behandeln vier bis sechs Sonderausstellungen pro Jahr die Wissenschaften des Lebens und der Erde. Die Objekte des Musée des Confluences veranschaulichen die Entwicklung unserer Gesellschaften, ihrer Träume in Zeit und Raum. Die Ausstellungen beziehen dabei auch immer die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse mit ein.
Dekonstruktivistische Architektur
Das monumentale Bauwerk am Zusammenfluss von Rhône und Saône ist das erste Projekt in Frankreich des renommierten Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au. Der imposante Museumsbau im dekonstruktivistischen Stil vereint drei Elemente: Auf einem zweistöckigen Sockelgebäude aus Beton ruhen eine Stahlwolke und das „Kristall“, eine Konstruktion komplett aus Glas. Besucher durchschreiten erst den gläsernen Empfangsbereich des Kristalls bevor sie in die viergeschossige Wolke gelangen, die auf Stahlstützen und Betonsäulen zu schweben scheint.
Seine Ausstellungen und Konferenzen, Museumsführungen und Workshops machen das Musée des Confluences zu einem Ort der Begegnung, der Wissensvermittlung und des Austauschs mitten im Herzen der Stadt. Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum: von Alt zu Jung, von Arm zu Reich, von Stadt zu Land – alle sind herzlich willkommen!
Bildunterschrift: Glas, Stahl und Beton – die Fläche des imposanten Museumsgebäudes umfasst
insgesamt 27.000 Quadratmeter.











