(openPR) Ich weiß nicht, ob man wirklich geteilter Meinung sein kann über Klinsmann's Entscheidung. Wahrscheinlich nur als 'unverbesserlicher' Fan - der ich nicht bin, zu keiner Seite,
Die Entscheidung ist nicht nur mutig (d. h. sich eben nicht dem öffentlichen Druck zu beugen = Glückwunsch Herr Klinsmann, das könnte auch für den ein oder anderen großen Manager in Deutschland als Beispiel dienen !), sondern - verpackt in 'Mannschaftsphilosophie' - auch völllig richtig.
Es steht mir nicht an Herrn Klinsmann zu interpretieren, ich kann mich aber des Eindrucks nicht ganz erwehren, dass auch für ihn eins nicht unwichtig war:
Die den deutschen Fußballern zugesprochene 'Vorbildfunktion' kann ein - es sei mir gestattet offen zu sein - 'unhöflicher, verbissener, Choleriker' - schlicht und einfach nicht erfüllen.
Man denke nur einmalweiuter:... dass sich die deutsche Jugend daran ein Vorbild nimmt, wenn z. B. jemand interviewt wird und (wenigstens habe ich noch KEINS gesehen !) bei der Beantwortung nicht den Fragenden anschaut, sondern 'wild' in der Gegend umher - mal rechts, mal links.
Wirklich große Fußballer haben es auch nicht nötig, sich mit ungehobeltem Benehmen oder gar angeblich schweren Fouls zu 'artikulieren'. So etwas tun eben nur Leute, die sich ihrer selbst nicht sicher sind.
Beispiel:
Zinedine Zidan/Michael Ballack - wenn ersterer ´gefoult wird, ist er auch nicht erfreut, aber man wird niemals - wie bei letzterem - sehen, dass er schauspielert bzw. auf diese Weise noch Elfmeter 'schinden' will, die er dann (schwer verletzt !!) selbst verwandelt.
Da lobe ich mir Leute wie Zé Roberto, und mehr, er ist nur ein - allerdings sehr gutes - Beispiel.
Auch für Herrn Magath und den Rest der 'Führungsclique' spricht nicht unbedingt, dass sie einen hochbezahlten Fußballer (so viel Geld kann ein Mensch nicht wirklich 'verdienen', und die treuen Fans müssen das alles bezahlen ! - aber es sei ihm gegönnt, wenn er damit seinen Seelenfrieden findet) nicht 'an die Kandarre' nehmen können.
Denn letztlich: DAS wirft auch ein Bild auf Bayern München !!
Aber Nachdenbken müssen sie schon selbst.
Wundern tut mich eigentlich aber, wie wirklich gute und gestandene Reporter für Aktionen der gesamten Bayernmannschaft - wenn es gegen ausländische Teams geht - meist bis immr eine Entschuldigung für deren Fouls finden oder geringere Strafen durch den 'Schiri' verlangen, als sie es bei gleichen 'Untaten' der anderen Masnnschaft tun würden.
Was, bitte, soll man damit anfangen !? - das mit dem Denken und der Gleichbehandluing (die doch vom Grundgesetz garantiert ist sein soll !?) müssen wir noch üben !!





