(openPR) Das Bundeskabinett will sich am 3. Dezember u. a. mit der steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen befassen. Dies ist umso wichtiger, da sich die politische Diskussion zur Energiewende zunehmend auf den Ausbau regenerativer Energien beschränkte und Wärmedämmungen pauschal ins Kreuzfeuer medialer Kritik gerieten.
Rainer König, Vorsitzender beim Bundesverband Ausbau und Fassade (BAF) erinnert daran, dass rund 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland in Raumheizung und -beleuchtung fließen. „Damit die Energiewende gelingen kann, muss endlich energetisch saniert werden. Eine Absenkung des Verbrauchs von Bestandsgebäuden ist einfach und schnell zu bekommen.“
"Eine Investition in die Wärmedämmung ist langfristig der beste Weg, um die Energiekosten im Neubau und bei der Energetischen Sanierung von älteren Bestandsgebäuden im Griff zu behalten. Angenehme Nebeneffekte einer Wärmedämmung sind die Zunahme der Wohngesundheit und der Wohnbehaglichkeit, sowohl im Winter als auch im Sommer sowie die Wertsteigerung des Gebäudes", so der oberste Stuckateurmeister der Republik weiter.
Eine Studie der Hochschule Nürtingen-Geislingen aus dem Jahr 2012 hat ergeben, dass sich nach Ansicht von 80 Prozent der Immobilienmakler der energetische Sanierungszustand einer Immobilie deutlich auf Preis, Vermarktungsdauer und auch auf den Vermarktungsaufwand einer Immobilie auswirkt.
Die Qual der Wahl hat der an Dämmung interessierte Bauherr bei der Wahl der Materialien. Sie reicht von preiswertem Polystyrol und anderen synthetischen Werkstoffen über nachwachsende Dämmstoffe bis hin zu Mineralwolle. Als Fachmann für Energetisches Bauen und Sanieren berät der qualifizierte Stuckateur-Handwerker seine Bauherren qualifiziert zu geeigneten Produkten und Verarbeitungsmethoden.
Wer die Renovierung seines Hauses, etwa wegen Putzschäden oder einem verblassten Anstrich ins Auge fasst, sollte solche Sanierungsanlässe gleich für die energiesparende Modernisierung nutzen. Denn die Kosten fürs Gerüst, Putz und Farbe entstehen dabei sowieso und die Kosten für die Wärmedämmung fallen dann anteilig deutlich geringer aus.
Auch der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade sieht sich durch die neue Vorlage im Bundeskabinett in seinen umfangreichen Aufklärungsaktivitäten bestätigt. Hat er doch schließlich als erste Branchenorganisation mit der Kampagne „1000 zufriedene Kunden“ auf irreführende Berichterstattungen reagiert und zusammen mit seinen Mitgliedsbetrieben bereits viele Referenzen auf der Internetseite www.mehr-als-rauputz.de/kundenstimmen gesammelt. Dort sind auch die qualifizierten Fachbetriebe der Stuckateur-Innungen zu finden.









