(openPR) Das RheinEnergieStadion in Köln setzt auf modernste Videotechnik: Um die Sicherheit von Fans und Spielern zu gewährleisten, kommt das Multifocal-Sensorsystem Panomera® zum Einsatz.
40.000 Fans fiebern im RheinEnergieStadion Köln regelmäßig bei internationalen Fußballspielen mit, bei Bundesligaspielen sind es sogar über 50.000. Die Sicherheit von Fans und Spielern hat bei dem Betreiber des RheinEnergieStadions, der Kölner Sportstätten GmbH, höchste Priorität, deshalb wurde die Videoüberwachungsanlage umfassend modernisiert. Verantwortlich für Technik, Installation und Service sind der CCTV/IP-Spezialist Dallmeier und der IT-Dienstleister Stemmer.
Ein neues Sensorsystem für mehr Details:
Um einen umfassenden Überblick über das Stadion zu erhalten und gleichzeitig Personen in der Menge erkennen zu können, haben sich die Stadionbetreiber für das Multifocal-Sensorsystem Panomera® entschieden. Im Gegensatz zu herkömmlichen HD- und Megapixel-Kameras, die über ein einziges Objektiv verfügen, arbeitet Panomera® mit mehreren Objektiven mit jeweils unterschiedlichen Brennweiten. Durch dieses neue – und übrigens bereits patentierte! – Sensorkonzept kann die Kamera optimal dem zu überwachenden Bereich angepasst werden, so dass auch auf große Entfernungen Details noch gut sichtbar sind und Personen erkannt werden können. Gleichzeitig zeichnet die Kamera stets das gesamte Übersichtsbild mit höchster Detailauflösung auf – so kann auch im Nachhinein noch jeder Vorfall genau nachvollzogen und dokumentiert werden.
„Mit Panomera® haben wir einen komplett neuen Ansatz entwickelt, der es ermöglicht, weite Bereiche der Zuschauerränge von nur einem einzigen Standort aus zu überwachen“, erklärt Roland Meier, Head of Panomera® Multifocal Sensor Systems bei Dallmeier.
2,8 Milliarden Pixel pro Sekunde:
Insgesamt sind vier Panomera®-Systeme im Einsatz: Drei Panomera® überwachen den kompletten Gästefanbereicht mit Ober- und Unterrrang, eine weitere Panomera® hat den unteren Rang des Heimfanbereichs im Blick.
Die Aufzeichnung erfolgt mit 12,5 Bildern pro Sekunde, so dass auch Vorgänge, die innerhalb von Sekundenbruchteilen passieren, noch eindeutig erkannt werden können. „Mit Panomera® kann man in Einzelschritten Bild für Bild in den Aufzeichnungen rückwärts gehen und so ganz genau erkennen, wer beispielsweise ein bengalisches Feuer gezündet hat“, erklärt Roland Meier. „Somit können Unruhestifter gezielt zur Verantwortung gezogen werden“, erklärt Hans Rütten, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH. „Schließlich wollen wir im Stadion eine friedliche und freundliche Atmosphäre für alle Fans.“
Was das neue Videosicherheitssystem leistet, ist auch in Zahlen sehr beeindruckend: Insgesamt werden derzeit 2,8 Milliarden Pixel pro Sekunde übertragen und aufgezeichnet!
Zuverlässige Aufzeichnung:
Die Aufzeichnung der Daten erfolgt auf IPS 2400 Aufzeichnungsservern mit integriertem Storage-System. Die hochperformanten Appliances zeichnen sich insbesondere durch ihre Zuverlässigkeit und hohe Verfügbarkeit aus, die durch eine Aufzeichnung mit RAID 6 und redundanten Netzteilen erreicht wird. Bei Bedarf können die Daten auch ausgelagert und beliebig lange archiviert werden.
Multiuser-Fähigkeit:
In der Sicherheitszentrale des RheinEnergieStadions können sich das Security Personal und die Polizei jederzeit ein Bild von der Lage im Stadion machen. Besonders vorteilhaft ist dabei die Multiuser-Fähigkeit der Panomera®: Anders als bei herkömmlichen PTZ-Kameras, bei denen nur ein Operator die Kamera bedienen kann, können hier beliebig viele Anwender unabhängig voneinander über die gesamte Szene navigieren. Obwohl sich alle Operators also mit derselben Kamera verbinden, kann jeder einzelne Bediener seine Ansicht individuell auswählen und nach Belieben zoomen oder schwenken, oder gleichzeitig Auswertungen in den Aufzeichnungen durchführen. Es können also gleichzeitig von beliebig vielen Mitarbeiten an verschiedenen Arbeitsplätzen Analysen durchgeführt werden, beispielsweise betrachtet einer live das Übersichtbild, ein anderer zoomt live auf auffällige Personen, wieder ein anderer recherchiert in den Aufzeichnungen.
Durch die sogenannte Multicast-Fähigkeit kann das Bildmaterial der Panomera® von mehreren Anwendern gleichzeitig eingesehen werden, ohne dass dabei die Daten mehrmals über das Netzwerk verschickt werden müssen. Dadurch verringert sich die benötigte Bandbreite erheblich.
Per Smartphone an die Polizei:
Um noch schnellere Reaktionszeiten zu schaffen, können Bilder von auffälligen Personen in Sekundenschnelle an die mobilen Endgeräte der Polizei verschickt werden. „So kann ein noch schnellerer Zugriff durch die Einsatzkräfte gewährleistet werden“, erklärt Roland Meier. „Mit der neuen Videoanlage wollen die Stadionbetreiber in enger Kooperation mit ihren Sicherheitsexperten und der Polizei bei Vorfällen schneller und gezielter agieren und so die Sicherheit im Stadion erhöhen.“













