(openPR) Der neue Ueberholz-Firmensitz in Wuppertal:
Design-Statement aus Glas, Licht und Beton
Normalerweise entwirft Nico Ueberholz Bauten, deren Lebensdauer sehr beschränkt ist: Die Messestände und Ausstellungskonzepte seines Büros für temporäre Architektur sind international vielfach prämiert worden. Genau wie die Manufakturleuchten, die der Designer für seine Kollektion „Ueberholz new lighting“
entwickelt. Seine geballte Erfahrung hat Ueberholz jetzt in ein Projekt einfließen lassen, das alles andere als temporär wirkt: Der neue Firmensitz der Ueberholz GmbH am angestammten Standort Wuppertal ist ein echtes Design-Statement für die Ewigkeit.
Fast wie ein Raumgleiter
Den spektakulären Bau aus 1.600 Tonnen Beton und 22 Tonnen Stahl hat Ueberholz selbst erdacht und geplant – genau wie die komplette Inneneinrichtung vom Mobiliar bis zu den Arbeitstischleuchten. Den für Ueberholz-Messebauten typischen „Aha“-Effekt erleben auch die Besucher des neuen Firmensitzes, wenn sie sich dem Gebäude auf den Wuppertaler Südhöhen nähern. Von der Straße kommend erscheint das Gebäude zunächst als minimalistischer, fensterloser rechteckiger Betonblock. Einziger Eyecatcher sind die beiden 4,50 Meter hohen roten Tulpen des Leuchtenherstellers „Viabizzuno“, die schon von weitem die Spannung zwischen dem grauen Beton und moderner Inszenierung aufbauen. Die steigt noch weiter, wenn man durch die 380 Kilogramm schwere Eichentür schreitet, die sich zwischen zwei 5,80 Meter hohen Aluminiumscheiben öffnet: Dahinter entfaltet sich ein lichtdurchflutetes Büro mit gläsernen Außenwänden, das futurisches Ambiente mit herrlichen Ausblicken in die grüne Umgebung verbindet. Es wirkt fast, als wäre ein Raumgleiter am Wuppertaler Stadtrand gelandet.
Schwebende Schreibtische
Konstruktiv hat Nico Ueberholz dabei in eigener Sache alle Register gezogen: Wie
eine gespiegelte Eins umrandet die 3,70 Meter hohe Dreifach-Wärmeschutzisolierung in Pfostenriegelkonstruktion linksseitig und frontal das Gebäude. Die von Nico Ueberholz entworfenen Arbeitstische scheinen davor im Raum zu schweben, ihre 2,50 Meter lange Corian-Arbeitsplatte schwingt nach sanftem Winkel in eine unsichtbare Verankerung im Betonboden. Passend dazu sorgen die an schmalen Drahtseilen hängenden LED-Leuchten „Glide“ von „Ueberholz new Lighting“ scheinbar schwerelos für direktes oder indirektes Licht auf den zehn Arbeitstischen. Gewechselt wird einfach per Dreh an der Leuchte.
Transparenz als Erlebnis
Tagsüber kommt das Licht aber von draußen, jeder Mitarbeiter hat in diesem Büro einen Fensterplatz, auch die beiden rund 50 Quadratmeter großen Besprechungsräume öffnen sich komplett der Umgebung. Ihre beiden 3,60 Meter hohen, rollbaren Glas-Trenntüren runden dieses Transparenz-Erlebnis genauso ab wie das Atrium, mit dem das Büro von den versteckten Funktionsräumen abgetrennt wird.
Geprägt wird das Ambiente vom überall präsenten Kontrast zwischen Glas, Beton und Eichenholz. Ein besonderer Hingucker ist dabei die Küche: Auch der aus 5 Millimeter starkem eloxierten Aluminium bestehende Küchenblock scheint durch einen Spiegelglas-Abschlusssockel zu schweben und untermauert den futuristischen Gesamteindruck. Durchaus zukunftsweisend ist auch die intelligente Gebäudetechnik: Ein Gira HomeServer KNX steuert effizient alle Funktionen.
„Die Räume bieten grenzenlose, Freiheit um Gedanken und Inspirationen fließen zu lassen und neue Orte der Begegnung zu schaffen“, freut sich Nico Ueberholz über kreative Impulse, die sein Team aus der neuen Umgebung schöpft. Oder um es mit einem Lieblingssatz des Designers auszudrücken: „Hier kann man Pferde fliegen lassen!“













