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Digitale Reife: Kleine Unternehmen haben die Nase vorn

17.11.201418:36 UhrIT, New Media & Software
Bild: Digitale Reife: Kleine Unternehmen haben die Nase vorn
Ricoh-Studie: In Europa könnten kleine Unternehmen die digitale Reife schneller erreichen als große
Ricoh-Studie: In Europa könnten kleine Unternehmen die digitale Reife schneller erreichen als große

(openPR) In Europa könnten kleine Unternehmen die digitale Reife schneller erreichen als große Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue von Ricoh Europe in Auftrag gegebene und von Coleman Parkes durchgeführte Studie*. Digitale Reife wird dabei als Zustand definiert, bei dem ein Unternehmen fortschrittliche Tools einsetzt, um die Leistung zu steigern und sich kontinuierlich für Technologie, technologiebasierte Initiativen und digital verwaltete Prozesse engagiert.



Die Forschungsergebnisse zeigen, dass kleine Unternehmen die digitale Reife als einmalige Chance wahrnehmen, um im Wettbewerb mit Großunternehmen gleichzuziehen. Der Großteil der Geschäftsführer von kleinen Unternehmen (79 Prozent) ist der Ansicht, gegenüber Großunternehmen einen Vorteil bei der Umsetzung zu haben. Dies begründen sie damit, dass sie ihre Unternehmensprozesse schneller optimieren können. Darüber hinaus glauben 64 Prozent, dass sie neue Technologie eher verstehen, bereitstellen und deren Vorteile nutzen können als große Unternehmen. Diese Ergebnisse unterstützen die These, kleine Unternehmen seien aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und Flexibilität ideal aufgestellt um die digitale Reife zu erreichen. Jedoch sind sie sich über den vollen Umfang der Vorteile noch nicht im Klaren.

Denn obwohl 39 Prozent der Führungskräfte kleiner Unternehmen davon überzeugt sind, dass sie in nur zwei Jahren die Entwicklung vom digitalen Wandel zur digitalen Reife vollziehen könnten, glauben 27 Prozent nicht, dass dieser Wandel den Gewinn steigern kann. Darüber hinaus gehen sogar doppelt so viele Geschäftsführer kleiner Unternehmen (23 Prozent) im Vergleich zu denen in großen Unternehmen (11 Prozent) davon aus, dass die digitale Reife keinerlei Auswirkungen auf ihren Gewinn haben wird.

Die Geschäftsführer von Großunternehmen scheinen somit positiver auf die allgemeinen Vorteile zu blicken, die mit der digitalen Reife einhergehen. Die am häufigsten genannten Vorteile sind:
• einfacherer Zugang zu Informationen (93 Prozent)
• verbesserte Unternehmensprozesse (90 Prozent)
• größerer Wettbewerbsvorteil (86 Prozent)

Obwohl sie die positiven Auswirkungen auf Wettbewerbsvorteil und Gewinn allgemein als niedriger einstufen, erwarten die Geschäftsführer kleiner Unternehmen folgende Vorteile von der digitalen Reife:
• einfacherer Zugang zu Informationen (79 Prozent)
• verbesserte Unternehmensprozesse (79 Prozent)
• weniger Zeitaufwand beim Erledigen von Aufgaben (74 Prozent)

David Mills, Chief Executive Officer bei Ricoh Europe, erklärt: „Während wir in der Vergangenheit beobachten konnten, dass kleinere Unternehmen wegweisend beim Einsatz digitaler Technologien sind, um Kundengewinnung und Absatz zu steigern, holen Großunternehmen immer mehr auf. Tatsächlich verfügen größere Unternehmen über die nötigen Ressourcen, um die Innovationen kleinerer Unternehmen zu übernehmen und zu optimieren. Sie nutzen ihren Größenvorteil, um die Prozesseffizienz, den Kundenservice und letztendlich den Gewinn zu verbessern.“

Die Studie sieht die unterschiedlichen Haltungen kleiner und großer Unternehmen im Hinblick auf Prognosen zur digitalen Reife als Gewinntreiber sowohl in der Strategie als auch in der Unterstützung durch die Geschäftsführung begründet. Bei 66 Prozent der befragten Großunternehmen ist ein Mitglied aus der Führungsebene für das Erreichen der digitalen Reife verantwortlich. Weiter haben 81 Prozent eine klare Vision, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Im Gegensatz dazu kümmert sich bei 53 Prozent der Kleinunternehmen ein Mitglied aus dem Management darum, das Unternehmen zur digitalen Reife zu führen und 71 Prozent haben eine klare Vision dazu. Dies könnte erklären, weshalb kleine Unternehmen weniger zuversichtlich sind, wenn es um das Identifizieren von Vorteilen wie beispielsweise finanziellem Gewinn geht.

Trotz dieser Unterschiede gibt es auch Gemeinsamkeiten: So sehen Unternehmen beider Größen ein, dass die digitale Reife nicht im Alleingang erreicht werden kann. Zurzeit arbeiten mehr als die Hälfte der kleinen (53 Prozent) und großen (59 Prozent) Unternehmen mit externen Anbietern zusammen – Zahlen, die aller Voraussicht nach weiter steigen werden.

Mills ergänzt: „Um mit großen Wettbewerbern mitzuhalten, muss das Management in kleinen Unternehmen die Begeisterung für digitale Initiativen unter den Mitarbeitern fördern. Externe Partnerschaften, Mitarbeiterschulungen und Neueinstellungen werden dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen. Sobald kleine Unternehmen eine digitale Strategie für den gesamten Unternehmensprozess – einschließlich der Backend-Abläufe und des Frontend-Kundenservice – haben, wagen sie voraussichtlich eine positivere Prognose dazu, wie die digitale Reife das Unternehmenswachstum anregt.“

Weitere Informationen zur Situation kleiner und großer Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Reife finden Sie unter www.ricoh.de/thoughtleadership.

* Die Studie zur digitalen Reife wurde von Coleman Parkes Research im Juli 2014 durchgeführt.

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