(openPR) (Elmshorn / 16.11.2014) Gut hundert Gäste aus dem gesamten Kreis Pinneberg trafen sich am vergangenen Freitag zum traditionellen Elchessen des Elmshorner „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ – und kamen dabei auch in den Genuss eines Vortrages von Forstdirektor a. D. Hans Hewicker über Elche und Wölfe.
Küche und Service ließen keine Wünsche offen: Nach einer kräftigen Vorsuppe gab es den Elchbraten vom Buffet - mit Rotkohl, Kartoffeln und einer hervorragenden Soße. Den Abschluss bildete eine leckere Quarkspeise – und ein Glas ostpreußischen Wacholders. Die Gäste waren voll des Lobes über das Elchfleisch, das „fast auf der Zunge zerging“. Grundlage für diesen kulinarischen Erfolg: frisches Elchkalbfleisch, das gerade erst aus Südschweden geholt worden war, und ein altes Familienrezept, nach dem die Dittchenbühnen-Küche den Elchbraten zubereitet hat. Unter den Besuchern waren auch die zwei Vorsitzenden der Fraktionen von SPD und CDU im Elmshorner Kollegium, Ulli Lenk und Immo Neufeldt.
In seinem wildbiologischen Vortrag schilderte Forstdirektor a.D. Hans Hewicker kurzweilig die Entwicklungsgeschichte des Elchs in Europa und stellte für die heutige Zeit mit ihren Straßen und Autobahnen fest: „Der Elch als Verkehrssicherheitsproblem ist eine ungelöste Frage!“ Anschließend ging Hewicker, der sich als Wolfsbetreuer im Kreis Pinneberg engagiert, auf die Entwicklung des Wolfsbestandes in Deutschland und auch in Schleswig-Holstein ein. 1820 wurde der letzte Wolf im Land bei Hohenaspe erlegt, und nach 180 Jahren wurde dann wieder der erste Wolf in Deutschland gesichtet. Heute leben 32 Wolfsrudel in Deutschland.
Die Gäste dankten dem Referenten für seine Ausführungen mit einem kräftigen Applaus – und gegen Ende des Elchessens erhielten auch Service und Küche des „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ den verdienten Beifall als Dankeschön für ihre kulinarische Höchstleistung.
Foto: Forum Baltikum – Dittchenbühne










