(openPR) Neue pädagogische Konzepte, der Ausbau zu Ganztagsschulen oder einfach nur der Zahn der Zeit: Es gibt verschiedene Gründe, die umfangreiche Umbau-, Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen an Schulen erfordern. Für viele Städte und Gemeinden sind Bauaufgaben an Bildungseinrichtungen Dauerthemen, die besondere logistische, organisatorische, aber auch finanzielle Fragen aufwerfen. Hier müssen Antworten gefunden werden: Mit individuell geplanten Interimsgebäuden aus Raummodulen stellt das Unternehmen FAGSI hochwertige und wirtschaftliche Mietimmobilien zur Verfügung, mit Hilfe derer sowohl der Schulbetrieb während der Baumaßnahmen am Laufen, als auch die Schüler bei Laune gehalten werden.
Auch die oberbayerische Gemeinde Dorfen entschied sich im März 2013 für die Realisierung eines individuell geplanten FAGSI Interimsgebäudes, um qualitativ hochwertige Ausweichfläche für die anstehende Generalsanierung der 1972 errichteten städtischen Grund- und Mittelschule bereitstellen zu können. In der Grund- und Mittelschule der rund 14.000 Einwohner zählenden Gemeinde werden derzeit insgesamt rund 550 Schüler in 25 Klassen unterrichtet.
Die Entwurfsplanung für das dreigeschossige Gebäude stammt von dem Miesbacher Architekten Joachim Staudinger, der für die Stadt Dorfen nicht zum ersten Mal als Planer tätig ist. Seine in Zusammenarbeit mit der Stadt entwickelte und perfekt an den Bedarf angepasste Gebäudelösung konnte von den FAGSI-Systembauspezialisten ohne Änderungen und Abstriche umgesetzt werden. Und das in einem rasanten Tempo: Unschlagbare sechs Wochen vergingen von der Auftragsvergabe bis zur Übergabe des Gebäudes, dem ein auf dem Schulgelände gelegener Sportplatz als Grundstück diente. Dabei hatten die Planer bei FAGSI eine nicht zu unterschätzende knifflige, logistische Aufgabe zu lösen. Im FAGSI-Werk standen zum Zeitpunkt des akuten Bedarfs keine Module zur Wiederverwendung bereit. So wurde beschlossen, dass die benötigten Elemente stattdessen einem temporären Gebäude entnommen werde sollten, dessen Mietzeit gerade beendet war. Und zwar aus keinem Geringeren, als dem Interims-Alumnat des berühmten Leipziger Thomanerchors, Leipzigs ältester kultureller Einrichtung. Der Containerbau diente den jungen Weltklasse-Sängern während der Sanierungsarbeiten des denkmalgeschützten Stammhauses als Wohnort.
Mietmodule: Heute hier, morgen dort
Von Leipzig aus traten also 100 Module der FAGSI Basic Energy Reihe den Weg nach Oberbayern an. Dafür musste ein ausgekügelter Zeitplan ausgearbeitet werden, der genau vorschrieb, in welcher Reihenfolge die Elemente in Leipzig ausgebaut und nach ihrer Reise in Dorfen aufgestellt werden konnten. Die Demontagereihenfolge musste präzise festgelegt werden und man achtete darauf, bestehende Großraumkombinationen auch als solche in Dorfen wieder zu verwenden. Bei diesem Bauprojekt war ein „Umweg“ über das FAGSI Werk zur Aufarbeitung und inneren Umgestaltung der Container aus zeitlichen Gründen nicht möglich und so musste dies am neuen Standort geschehen. Um die bekannte FAGSI Qualität auch unter „Außer-Werks-Bedingungen" vor Ort“ gewährleisten zu können, arbeitete das Unternehmen nur mit erfahrenen, extra ausgewählten Montagefirmen auf der Baustelle zusammen.
In knapp zwei Wochen war die Anlieferung aller Module aus Leipzig erfolgt. Drei weitere Wochen und Umbau, Überholung sowie der neue Innenausbau der Interimsschule waren „über die Bühne“, die schwarz-weißen Containermodule des Interimsgebäudes des „Forum thomanum“ zu einem zweigeschossigen Gebäuderiegel verbunden.
Dieser erste Bauabschnitt umfasst auf zwei Geschossen knapp 1800 Quadratmeter und wird bis Ende Juni 2014 in einem weiteren Bauabschnitt ein zweites Obergeschoss bekommen. Die ungewöhnliche, ins Auge fallende Schwarz-Weiß Kombination der Elemente war den Bauherren gerade recht, denn sie wünschten sich eine aufgelockerte Fassadenoptik. Die beiden Treppenhäuser an den Stirnseiten wurden bereits von Anfang an für eine dreigeschossige Nutzung ausgelegt und warten seitdem auf den Anschluss an die noch kommenden Module. Der Haupteingang befindet sich in der Mitte des rund 60 Meter langen und 15 Meter breiten Schulgebäudes. Von dort aus reihen sich an einem drei Meter breiten Flur zwei Lehrküchen, ein Essensraum, ein Sozialarbeiterraum, Berufseinsteigerbegleitung, Lehrerzimmer, die Räume für Rektor und Konrektor, Sekretariat, sowie ein Physik-Fachraum und zwei Klassenzimmer, mit Sanitär- und Nebenraumzone an. Im ersten Obergeschoss befinden sich sechs weitere Klassenräume, ein Gruppen- und zwei EDV-Räume, ebenfalls mit Sanitär- und Nebenraumzone. Im zweiten Bauabschnitt folgen bis Ende Juni 2014 dann sieben weitere Klassenräume, ein so genannter Differenzierungsraum, ein Raum für Werken und textiles Gestalten, sowie ein Raum der wechselnden Nutzungen vorbehalten bleibt. Somit ermöglicht die schlüsselfertige Interimsschule die Umsetzung unterschiedlichster lernfördernder Raumkonzepte. Großraumunterricht ist in den flexiblen Räumen mit leicht auswechselbaren Wänden ebenso möglich wie individuelle Lernlandschaften, Kleingruppenkonzepte oder das Fachraumprinzip. Dank der hohen Ausstattung der Module erinnert im Innenraum nichts mehr an die Containerbauweise.
Gesunde, behagliche Innenräume
FAGSI Energy Elemente sind energieeffiziente, EnEV 2014 konforme Mietmodule für Standzeiten über zwei Jahre. Die optimierten Wärmedämmwerte für einen niedrigen Energieverbrauch bei gleichzeitig hochwertiger Ausstattung machen das System zu einem intelligenten und komfortablen Mietsystem. Auch der Innenausbau sorgt dafür, dass sich die Nutzer in den Gebäuden wohlfühlen: Alle Böden sind mit hochwertigem Linoleum belegt, die Trennwände aus weißem Gipskarton sorgen für eine freundlich helle Raumwirkung. Eine moderne Brandmeldeanlage gewährleistet Sicherheit im Ernstfall und trägt den Vorschriften für vorbeugenden Brandschutz in öffentlichen Gebäuden und Bildungseinrichtungen Rechnung. Erhöhter Schallschutz und geprüfte Typenstatiken gehören zum Standard, ebenso wie die Verwendung ausschließlich gesundheitlich unbedenklicher und gütegeprüfter Materialien.
Wirtschaftlich starke Regionen setzen auf Zuwachs – schlüsselfertige Raumsysteme decken temporären Gebäudebedarf
Im Zuge der zunehmenden Globalisierung zieht es immer mehr internationale Unternehmen in die wirtschaftlich starke Region München. Um den Kindern international tätiger Angestellter eine weltweit anerkannte Schulausbildung zu ermöglichen, wurde 1990 die Bavarian International School e.V. in Haimhausen, nördlich von München, gegründet. Heute besuchen etwa 900 Schüler aus 45 Nationen die BIS – Tendenz weiter steigend.
Um den wachsenden Schülerzahlen und den Anforderungen der Ganztagsbetreuung gerecht zu werden, müsser derzeit umfangreiche Neubau- und Erweiterungsarbeiten an der BIS getätigt werden. Für die Dauer dieser Maßnahmen entschied sich der Bauherr für ein hochwertiges Interimsgebäude aus FAGSI Energy Modulen.
In einem ersten Bauabschnitt wurde 2011 eine erste, zweigeschossige Anlage gebaut, die Platz für acht Klassenräume bietet. Die zweite Anlage ist seit Mitte 2012 fertiggestellt und beherbergt weitere zehn Klassen- und zwei Gruppenräume. Der komplette Aufbau und Innenausbau erfolgte innerhalb von nur elf Tagen Bauzeit vor Ort. Architektonisch überzeugen die temporären Mietgebäude durch einen repräsentativen Eingangs- und Treppenhausbereich. Die ansprechende Fassadengestaltung aus Metallkassetten in gedecktem Anthrazit und leuchtendem Orange setzt farbige Akzente. Die „inneren Werte“ überzeugen ebenfalls: Die hochwertige Ausführung der ENERGY Module und die Klimatisierung garantieren ein angenehmes Lern- und Arbeitsklima und lassen die Tatsache vergessen, dass es sich um ein nur übergangsweise bestehendes Gebäude aus Containern handelt. Mit einer für Containerbauten lichten Raumhöhe von 2,75 Metern und den durchgehenden Bodenbelägen sind die Innenräume großzügig gestaltet. „Die BIS hat sich für FAGSI Container entschieden,da sie mit ihrer hochwertigen und energetisch effizienten Ausführung überzeugen. Mit dem reibungslosen Baustellen-Ablauf und der guten Zusammenarbeit mit FAGSI waren wir bereits beim ersten Bauabschnitt sehr zufrieden. Weshalb wir auch ohne zu zögern die Entscheidung für eine zweite Mietimmobilie von FAGSI treffen konnten“, bestätigt Patrizia Aigner, Facility Assistant & Building Safety Officer der BIS, ihre Zufriedenheit mit dem System und der partnerschaftlichen Planung mit FAGSI.
Wirtschaflich flexibel bleiben
Mobile Mieträume von FAGSI stellen sowohl für Kommunen wie auch für Unternehmen eine interessante Alternative zu anderen Interimsbauwerken dar. Mit den mobilen Bauten bleiben sie wirtschaftlich flexibel und binden kein Kapital, da die Mieten als laufende Kosten verbucht werden. Das Vermögen bleibt unberührt, denn gemietet wird nur solange der akute Raumbedarf besteht. Während der gesamten Mietzeit steht der FAGSI-Kundendienst mit seinem jahrelangen Know-how für Wartungs- und Reparaturarbeiten zur Verfügung. Der große Pool von insgesamt rund 14.000 Mietcontainern an fünf Standorten in Deutschland ermöglicht extrem kurze Lieferzeiten, flexible Einsatzmöglichkeiten und eine kurzfristige Reaktion auf individuelle Bedürfnisse. Besteht der Raumbedarf nicht mehr, kann der Mietvertrag mit kurzen Fristen gekündigt werden und das Gebäude wird rückstandslos rückgebaut. Dies gilt übrigens auch für die Gründung der temporären Bauten: Bei der Bavarian International School bespielsweise lieferte FAGSI mit Punktfundamente aus Beton, die auf einem Schotterbett aufgestellt wurden und nach Abbau des Gebäudes ebenfalls wiederverwendet werden können eine preiswerte Alternative zu fest installierten Gründungsarten.
Effektive Vorfertigung, saubere und leise Montage, flexible Gebäudestrukturen und vor allem die Wiederverwertbarkeit der Einzelmodule in neuen Bauvorhaben sichern die Nachhaltigkeit der modularen Gebäude. Schnelle Verfügbarkeit, Flexibilität und Mobilität sind weitere Vorteile der Containerbauweise: So schnell und einfach wie Gebäude im Containerbau errichtet werden, lassen sich diese auch wieder demontieren und an beliebiger Stelle neu zusammensetzen. Die abgebauten Module kommen dafür in den meisten Fällen ins FAGSI-Werk zurück, werden dort komplett neu aufbereitet und individuell an den Bedarf einer anschließenden Nutzung in einem neuen Bauvorhaben angepasst - und das ohne Qualitätsverluste. Genau diese Wiederverwertbarkeit sichert den konstant günstigen Preis für die Mietimmobilie und trägt außerdem einem konsequenten Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung, der Umweltschutz, Recycling und Energieeffizienz beinhaltet. Auf diese Weise entstehen temporäre Büro-, Schul- oder Kindergartengebäude – made in Germany.











