(openPR) (atr) - Aus der Türkei und aus Ost-Asien rückreisende Touristen müssen derzeit am Frankfurter Flughafen mit extrem langen Wartezeiten rechnen, berichtet die einzige deutschsprachige Wochenzeitung der Türkei Aktuelle Türkei Rundschau.
Aus Angst davor, dass sich der Vogelgrippevirus noch weiter in Deutschland ausbreiten könne, wird das gesamte Gepäck der Touristen penibel genau kontrolliert. Ohne Ausnahmen werden dabei alle Koffer geöffnet und der gesamte Inhalt daraufhin überprüft, ob sie unerlaubte Sachen enthalten. Gleiches gilt auch für das gesamte Handgepäck.
Schon in den letzten Wochen wurden insbesondere aus der Türkei nach Deutschland einreisende türkische Bürger intensiv nach unerlaubten Lebensmitteln durchsucht. Nun sind diese extremen Kontrollen offensichtlich auf alle Reisenden ausgedehnt worden.
Nach Berichten der Reisenden kommt es dabei zu stundenlangen Wartezeiten, so dass in vielen Fällen Anschlussverbindungen zu Zügen nicht mehr erreicht werden können und wartende Angehörige ohne Informationen dastehen. Lediglich die Schwerbehinderte mit entsprechenden amtlichen Ausweisen würden vorrangig abgefertigt, wird berichtet.
Nach wie vor gilt ein generelles Einfuhrverbot für Geflügel, Geflügelprodukte wie Fleisch, Eier und Federn sowie unbehandelte Jagdtrophäen. Auch die Einfuhr lebender Vögel ist generell untersagt und strafbar, unabhängig vom Herkunftsland.
Auf seine Homepage weist der deutsche daraufhin, dass derzeit das Hauptrisiko für eine Einschleppung der Vogelgrippe im illegalen Transport von Vögeln oder sonstigem Risikomaterial wie zum Beispiel Lebensmitteln oder auch unbehandelten Federn aus von der Tierseuche betroffenen Ländern besteht.
«Von allergrößter Bedeutung ist deshalb, dass die Zollverwaltung entsprechende Waren, die insbesondere im Gepäck von Reisenden transportiert werden, anhält und den Kontrollen der zuständigen Veterinärbehörden der Bundesländer zuführt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Flughäfen, bei denen Flugzeuge mit Reisenden aus betroffenen Gebieten ankommen und demnach entsprechende Kontrollen stattfinden müssen.
In zunehmendem Umfang können auch Kontrollen des aus der Türkei und Rumänien kommenden Straßenverkehrs stattfinden.»
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