(openPR) Modulare Gebäude von KLEUSBERG für Flüchtlinge
Schätzungen gehen davon aus, dass 2014 mehr als 200.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen und hier Asyl beantragen. Das ist nach dem großen Zustrom von rund 110.000 Menschen im Jahr 2013 nochmals eine deutliche Steigerung, die Länder, Städte und Kommunen vor große Herausforderungen stellt. Wohin mit den zum Teil traumatisierten Menschen aus Kriegsregionen? Die vorhandenen Gebäude reichen vielerorts nicht aus, um zügig menschenwürdigen Lebensraum bereitzustellen. Um sehr kurzfristig Raumkapazitäten zu schaffen, empfehlen sich temporäre Containergebäude oder Modulgebäude für die langfristige Nutzung, wie der Hersteller KLEUSBERG sie anbietet.
Temporärer Wohnkomfort mit Containern
Temporäre Wohngebäude bestehen aus vorgefertigten Raumcontainern. Mit ihnen kann an jedem Ort sehr schnell akut benötigter Platz bereitgestellt werden. Der Begriff „Container“ weckte bislang die Assoziation mit spartanischen Baustellencontainern, doch dieser Vergleich passt nicht mehr. Torsten Höfer, Geschäftsführer von KLEUSBERG: „Zum Beispiel sind unsere Mietcontainer hochwertig ausgestattet und werden von Unternehmen als Büros oder von Schulen und Kindertagesstätten als temporäre Ausweichlösungen für mehrere Jahre genutzt, während beispielsweise Bestandssanierungen durchgeführt werden. Das Ambiente und der Komfort gleichen denen eines modernen feststehenden Gebäudes. Sie sind aber wie gesagt als Übergangslösung konzipiert.“ Wohncontainer basieren auf einer massiven, korrosionsgeschützten Stahlrahmenkonstruktion und haben ein festes Bauraster, damit sie universell kombinierbar und schnell verfügbar sind. Mit den Systemen von KLEUSBERG kann jede Gebäudegröße realisiert werden. Durch Herausnehmen oder Versetzen der Innenwände und Türelemente entstehen zudem variable Raumgrößen. Auch während der Mietzeit lassen sich die Räume leicht neuen Erfordernissen anpassen. KLEUSBERG hat 2014 bereits Wohneinrichtungen mit insgesamt über 20.000 m2 für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern realisiert.
Dauerhafte Modulgebäude zu planbaren Festkosten
Modulgebäude von KLEUSBERG sind für die langfristige, jahrzehntelange Nutzung ausgelegt. Gebäude dieser Art werden binnen weniger Tage aus einzelnen Großmodulen errichtet, die alle relevanten Elemente wie Fenster, Rohrleitungen und Leerrohre für Elektrizität und Kommunikation beinhalten. Die individuell planbaren Modulgebäude, die selbstverständlich alle Anforderungen an Brand- und Schallschutz erfüllen, sind nach kürzester Zeit bezugsfertig und energetisch auf dem neuesten Stand, was die Unterhaltungskosten senkt. Damit können an jedem gewünschten Ort sehr schnell anforderungsgerecht ausgestattete Wohnräume errichtet werden. Und was ganz wichtig für die öffentlichen Träger ist: zu exakt planbaren Festkosten und mit garantiertem Einzugstermin.
Erst Heimat von Flüchtlingen, dann von Studenten
Geschäftsführer Hubert Kleusberg: „Mit Modulgebäuden schaffen wir mehr als eine Unterkunft. Es ist von der Ausstattung und dem Ambiente ein erstes Zuhause für die Flüchtlinge. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die ansprechenden Gebäude auch auf eine hohe Akzeptanz in der Nachbarschaft stoßen. Das trägt zur besseren Integration der neuen Nachbarn bei.“ Da Modulgebäude nur wenige statische Zwangspunkte aufweisen, lassen sich die Innenräume ohne großen Aufwand später neuen Anforderungen anpassen. Das Konzept geht sogar so weit, dass die Gebäude sehr wirtschaftlich einer Neunutzung zugeführt werden oder die Einheiten an einen anderen Standort versetzt werden können, beispielsweise als Einrichtung zur Altenpflege, als Studentenwohnheim oder Kindertagesstätte.
Ein Zuhause in nur neun Wochen
Was Hubert Kleusberg beschreibt, wurde bereits vorbildlich in Stuttgart realisiert. In Plieningen und Zuffenhausen hat KLEUSBERG für die Stuttgarter Wohnungs- und Stadtebaugesellschaft (SWSG) in nur neun Wochen Bauzeit insgesamt sechs Gebäude in Modulbauweise fur 1.038 Fluchtlinge errichtet. Stuttgarts Oberburgermeister Fritz Kuhn war bei einem Besuch von den hell und freundlich angelegten Gebauden angetan: „Ich bin froh, dass wir den neu zu uns kommenden Fluchtlingen mit diesen modernen Gebauden eine gute Unterbringung bieten konnen.“ Die Gebäude verfügen über zwei Ebenen mit Gemeinschaftskuchen und entsprechenden Sanitaranlagen. Die Bewohnerzimmer sind mit jeweils 14 m2 zweckmaßig und trotzdem flexibel gestaltet. Sie sind fur drei Personen vorgesehen, konnen aber im Bedarfsfall durch entsprechende Zwischenturen auch als Familienwohnungen genutzt und umgerustet werden. Da die Stadt schon jetzt weiß, dass ab 2016 der Flachenbedarf pro Person von 4,5 auf 7 m2 ausgebaut wird, setzt sie auf die flexiblen Eigenschaften ihrer Unterkunfte in Modulbauweise. Ebenso entscheidend war für die Verantwortlichen und Planer, dass die Modulgebäude von KLEUSBERG sich in puncto Architektur, Langlebigkeit, Energieeffizienz und Wohnlichkeit absolut mit dem konventionellen Wohnungsbau messen konnen.
Akzeptiert und integriert auch in der Nachbarschaft
Aber nicht nur das Innenleben folgt den grundlegenden Bedurfnissen seiner Bewohner, sondern auch die freundliche und einladende Architektur soll in der Außenwirkung einen entscheidenden Beitrag zur Akzeptanz im unmittelbaren Umfeld leisten. Oberburgermeister Kuhn: „Ich bin zuversichtlich, dass viele Burgerinnen und Burger die neuen Nachbarn willkommen heißen, aber wir nehmen auch die besorgten Stimmen im Stadtbezirk ernst. Das große ehrenamtliche Engagement vieler Menschen und der Einsatz der Vereine sind ermutigende Zeichen, uber die ich mich sehr freue und fur die ich sehr dankbar bin.“ Diese von Kuhn als „Stuttgarter Weg“ bezeichnete Strategie fordere die Integration und Akzeptanz im Umfeld der neu angekommenen Stuttgarter. „Die Fluchtlinge sollen sich hier geborgen und gut aufgehoben fuhlen“, so Kuhn.
Lösungen von KLEUSBERG haben Modellcharakter
Wegen der zum Teil dramatischen Lage ist KLEUSBERG derzeit mit vielen öffentlichen Trägern im Gespräch. Hubert Kleusberg: „Unser Konzept der Modulbauweise bietet neben der enormen Zeitersparnis viele weitere Vorteile. Vor allem langfristig sind unsere Modulgebäude durch ihre Flexibilität eine sichere Investition. Denn sollte die Zahl der Flüchtlinge wie in der Vergangenheit wieder sinken, können die Modulgebäude ohne großen wirtschaftlichen Aufwand einer anderen Nutzung zugeführt werden. Viele Städte und Gemeinden haben dies in ihrer Zukunftsplanung bereits berücksichtigt. Ich denke, das hat Modellcharakter, um die drängende Situation nicht nur kurzfristig, sondern vor allem auch nachhaltig und wirtschaftlich intelligent zu bewältigen.“












